Laktase Nebenwirkungen

Lactase Nebenwirkungen

Ist der LaktoseToleranztest mit Risiken oder Nebenwirkungen verbunden. Die Laktase spaltet die Laktose in ihre Bestandteile auf. Unmittelbare Wirkung; endogenes Enzym: Nachfolgend finden Sie eine Liste möglicher Nebenwirkungen, die bei Arzneimitteln, die Alpha-Galaktosidase / Laktase enthalten, auftreten können. Laktase in Einfachzucker (Glukose und Galaktose).

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Um zu den einzelnen Bereichen zu gelangen, wählen Sie die entsprechenden Rubriken aus. Inwieweit die in der Apotheke, Drogerie und Reformhaus in einer großen Anzahl angebotene Laktasepräparate die zugesagte "absolute Beschwerdefreiheit" bei "uneingeschränktem Milchkonsum" halten, soll durch diese Untersuchung ermittelt werden. An der ersten Runde der Untersuchung nahmen 157 Menschen teil. In der zweiten Runde nahmen weitere 292 Menschen teil, von denen 259 sagten, sie seien milchzuckerunverträglich und 33 nicht.

Nahezu alle Teilnehmenden der ersten Runde verzehren lactosefrei (26%), mit wenigen Ausnahmefällen (29%) oder mindestens überwiegend (40%), nur 5% achten nicht auf den Lactosegehalt in ihrer Ernaehrung. Das bedeutet also in Summe 90% achten auf das, was sie fressen - ein etwas schlimmeres Resultat als im ersten Lauf. 42 % der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass es manchmal schmerzlich ist, auf gewisse Lebensmittel zu verzichten, 30 % haben sich mit der Laktoseintoleranz arrangiert, 24 % sind oft davon betroffen und 4 % sind wirklich erkrankt.

In der zweiten Bewertung sagten 38% der Umfrageteilnehmer, dass sie sich manchmal schmerzlich fühlten, gewisse Lebensmittel nicht zu essen, 18% haben sich mit Laktoseintoleranz abfinden müssen, 37% haben oft darunter gelitten und 7% sind wirklich erkrankt. In der ersten Umfrage wurde festgestellt, dass 74% der Teilnehmer Laktasepräparate verwenden, 26% nicht.

Diejenigen, die heute (nicht mehr) Medikamente einnehmen, haben 52% aufgehört, 47% wegen der fehlenden Wirksamkeit, 18% wegen der Nebenwirkungen, 18% wegen der höheren Preise, 6% wegen der Konsequenzen des Vergessens und 12% aus anderen Ursachen. 48 % haben noch nie Laktasepräparate verwendet. In der zweiten Umfrage sagten 63%, dass sie gegenwärtig Laktasepräparate verwendeten, 37% nicht.

Davon haben 5% das Medikament abgesetzt, 16% wegen Nebenwirkungen, 3% wegen der höheren Ausgaben und 5% aus anderen Ursachen. 71 % haben noch nie Laktasepräparate verwendet. Auf der anderen Seite scheint der Preisverfall bei Laktasepräparaten nicht mehr so oft als Verzicht auf den Einsatz genutzt zu werden.

58 % der Anwender von Laktasezubereitungen bevorzugen in der ersten Erhebung die Einnahme von 20 % aller Laktasezubereitungen, 16 % aller Laktasezubereitungen, 16 % aller Laktasezubereitungen als Kautablette und 6 % als Dosis. Bei der zweiten Umfrage verwendeten 49% der Anwender von Laktasepräparaten eine Kapsel, 28% eine Tablette, 16% eine Kautablette und 7% ein Puder - relativ unverändert. Nahezu alle Teilnehmenden der ersten Runde haben die Zubereitung wie vorgeschrieben vor den Mahlzeiten oder beim ersten Biss eingenommen, etwa 30% der Befragten waren sich der Wärmeempfindlichkeit der Laktase nicht bewusst.

Nahezu alle Teilnehmenden ( "99%") der zweiten Runde nahmen die Zubereitungen ebenfalls wie vorgeschrieben ein und nur 16% der Teilnehmer achteten nicht auf die Temperaturen der mit Laktase konsumierten Lebensmittel. Im zweiten Durchlauf ist jedoch eine Verlagerung hin zu erhöhten Konzentrationen der Wirkstoffe zu verzeichnen - was auch der Weiterentwicklung der verfügbaren Zubereitungen Rechnung trägt.

49 % der Erstkonsumenten gaben an, dass Laktasepräparate etwas halfen, 46 %, dass sie sehr gut halfen und 5 % keine Effektivität aufwiesen. Berücksichtigt man diejenigen, die in der Vergangenheit Laktasepräparate genommen haben, dies aber wegen der fehlenden Wirkungsweise nicht mehr tun, betrug die Gesamtwirksamkeit 93%. In der zweiten Runde bewerteten 37% der Teilnehmer die Effektivität der Laktase mit sehr gut oder gut (55%).

In der ersten Runde stellte die große Mehrheit der Teilnehmer (82%), die Laktasepräparate eingenommen hatten, keine Nebenwirkungen fest, nur 18% gaben Nebenwirkungen an. Einschließlich derjenigen, die das Medikament in der Vergangenheit aufgrund von Nebenwirkungen abgesetzt hatten, betrug das Ratio 79% ohne Nebenwirkungen und 21% mit Nebenwirkungen.

In der zweiten Runde sah es so aus: 70% haben keine Nebenwirkungen, 30% gelegentlich (22%) oder immer oder öfter (8%). Folgende Nebenwirkungen waren mit der Anwendung des Laktase-Präparats sowohl im ersten als auch im zweiten Durchlauf verbunden: Diarrhöe, Blähung, Bauchweh, Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Obstipation und Magenverbrennungen. In der ersten Umfrage trat die beschriebene Nebenwirkung in 41% der Fälle nach einer Einzeldosis oder nach einigen Einnahmen auf.

18 % der Testpersonen haben nur Nebenwirkungen bei mehrtägiger Anwendung beobachtet. In der zweiten Umfrage sagten 65%, dass sie nach nur einer Dosis Nebenwirkungen bemerkten, 24% nach einigen Dosierungen und 10% erst nach ein paar Tagen einnahmen. In der ersten Runde wurden 100% Nebenwirkungen bei Vorhandensein einer chronischen Darmentzündung (CED) festgestellt, die Beteiligung der Probanden war zu niedrig (2), um als charakteristisch angesehen zu werden.

Eine weitere abdominale Krankheit, andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergie oder das Reizdarmsyndrom hatten keinen Einfluß auf die Nebenwirkungshäufigkeit. In der zweiten Runde gab es mehr Probanden mit KED (13), so dass nun ein etwas sachlicheres Gesamtbild entstanden ist: So hat KED offenbar keinen Einfluß auf die Nebenwirkungshäufigkeit, genau wie z. B. Celiac Disease, Allergie und andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Eine direkte Korrelation zwischen der Konzentration des Wirkstoffs und der Frequenz der Nebenwirkungen konnte nicht festgestellt werden. Keine Nebenwirkungen bei der Anwendung von Zubereitungen mit den meisten Gehalten (25.000 und 36.000 FCC-Einheiten), die geringsten unter den Anwendern von Zubereitungen mit 2.000 und 3.000 bis 3.300 FCC-Einheiten.

In der zweiten Runde konnte kein tatsächlicher Zusammenhang zwischen der Konzentration des Wirkstoffs und der Frequenz der Nebenwirkungen festgestellt werden. Das Verhältnis zwischen der Dosierungsform und der Frequenz der Nebenwirkungen war in der ersten Runde wie folgt: Bei den Nebenwirkungen konnte eine Abhängikeit von der Dosierungsform festgestellt werden: die mit Abstand höchste Nebenwirkungswahrscheinlichkeit (57%) traten bei Pudern auf, danach folgten 26% bei Pillen und 22% bei Kaubarkeit.

In der zweiten Runde war die Nebenwirkungswahrscheinlichkeit bei 36% bei Tabletten, 33% bei kaubaren und 28% bei Medikamenten. Dieses Mal jedoch punkteten die Puder am besten mit nur 9% Nebenwirkungswahrscheinlichkeit. Die folgenden Zusätze sind in den von den Teilnehmern gemeldeten Zubereitungen enthalten:

Farben: Trennmittel: Füllstoffe: Säureregulatoren: Weitere Zusätze: Kapselhülle: Bemerkenswert ist, dass selbst in zuckerhaltigen Zubereitungen (Dextrose/Fructose/Isomaltulose) und Zuckeraustauschstoffen (Sorbit, Xylit) nicht mehr Nebenwirkungen beobachtet wurden als in Zubereitungen ohne diese Additive. Die Untersuchung ergab, dass Laktasepräparate im Allgemeinen sehr wirksam sind. Die große Mehrheit der Benutzer berichtet sowohl in der ersten als auch in der zweiten Periode, dass Laktasepräparate ein wenig oder sehr gut sind.

Die Nebenwirkungen sind vergleichsweise gering, obwohl die Nebenwirkungen den Krankheitssymptomen der Laktoseintoleranz ähnlich sind, so dass nicht eindeutig zu unterscheiden ist, ob diese Symptome eine unmittelbare Konsequenz der Zubereitung oder eine Konsequenz der Unterversorgung bzw. Ineffektivität der Laktase sind. Zwischen dem vermehrten Vorkommen von Nebenwirkungen bei zusätzlichen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergie, Reizdarmsyndrom oder chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten konnte kein unmittelbarer Zusammenhang festgestellt werden, so dass auch bei zusätzlichem Stress nicht mit einer erhöhten Nebenwirkungsrate gerechnet werden kann.

Eine direkte Verbindung zwischen Additiven und Nebenwirkungen bestand nicht. Häufigste Arzneiform sind z. B. die Kapsel, der häufigste Wirkstoffanteil 3000 - 9000 FCC-Einheiten, mit einem deutlichen Tendenz zu höher dosierten Zubereitungen. Bei den Nebenwirkungen gab es einen quantitativen Unterschied: Am erträglichsten erscheinen uns im zweiten Durchlauf ebenfalls Puder, besonders die Kautablette und vor allem die Tablette haben die meisten Nebenwirkungen.

UnabhÃ?ngig von dieser Untersuchung zeigte sich jedoch, dass die allgemeine EffektivitÃ?t von Pillen oder Kaugummis durch das besonders grÃ?ndliche Kauen erhöht werden kann. Der überwiegende Teil der Interviewten (70% - in der zweiten Runde gar 82%) empfinden einen mehr oder weniger großen Leidendruck und die Laktoseintoleranz als Entsagung, die sich aus dem Milchzuckergehalt vieler Lebensmittel ergebe.

Es ist daher erwünscht, dass die Laktasepräparate wirksam helfen. Dabei ist auch hier der niedrige Nebenwirkungsanteil zu sehen. Die von den Produktherstellern beworbenen "uneingeschränkten und symptomfreien Konsum von Milchprodukten" können nicht nachgewiesen werden, und 82% der Befragten stützen sich nicht auf diese Werbeschilder.

Dennoch sind Laktasezubereitungen mit richtiger Aufnahme und einer in der Regel laktosegesteuerten Diät eine wirksame Unterstützung in Fällen, in denen laktosefreie Mahlzeiten in Ausnahmefällen nicht möglich sind. Ich möchte als meine persönliche Schlussfolgerung erwähnen, dass ich ein solches Resultat in der ersten Runde nicht erhofft hatte. Es hat mich positiv gewundert, dass die Untersuchung gezeigt hat, dass Laktasepräparate hochwirksam sind und vergleichsweise wenig Nebenwirkungen haben.

Es wäre natürlich eine optimale Möglichkeit, wenn die Produzenten von verarbeiteten Lebensmitteln keine Laktose zu den Erzeugnissen hinzufügen würden, wie es in einem Land mit einem großen Prozentsatz an Laktoseintoleranten der Fall ist. Es ist daher gut, dass es effektive Laktasezubereitungen gibt und dass glücklicherweise immer mehr an deren weiterer Entwicklung gefeilt wird.

Hoffentlich haben Ihre Angaben es mir ermöglicht, Ihnen und vielen anderen Interessierten eine generelle Einschätzung und Evaluierung zu geben, um sie bei der Entscheidungsfindung über den Einsatz von Laktasepräparaten zu unterstützen. Auch wenn die Laktasepräparate weiter entwickelt werden, bin ich davon Ã?berzeugt, dass sich sowohl die EffektivitÃ?t als auch die HÃ?ufigkeit der Nebenwirkungen nicht wesentlich Ã?ndern wird.

Ganz anderes sind die Probiotika, die seit etwa 2011 auf dem Markt sind und deren Produzenten behaupten, dass die Aufnahme dieser Produkte den ungehinderten Konsum von lactosehaltigen Molkereiprodukten ohne den Einsatz von Lactase ermöglich.

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