Laktose Aufspalten

Milchzuckerspaltung

Eine Laktoseintoleranz tritt auf, wenn das körpereigene Enzym Laktase reduziert oder gar nicht vorhanden ist. Das körpereigene Enzym Laktase muss sie im Dünndarm in die Nährstoffe Glukose und Galaktose zerlegen, damit der Organismus sie nutzen kann. Nur Säuglinge und Kinder können das Enzym Laktase produzieren, das wiederum Laktose, also ein Disaccharid in der Milch, abbauen kann. Der Organismus benötigt Laktase-Enzyme, um die Laktose abzubauen. Säuglinge nach der Entwöhnung sind in der Lage, Laktose abzubauen.

Häufig gestellte Fragen zu Laktose und Laktoseintoleranz

Man sagt oft, dass die Keime in Rohmilch die Laktose abbauen, weshalb die Rohmilch bei Laktoseunverträglichkeit toleriert wird. Dies ist nicht korrekt, wie eine Untersuchung von 20145) belegt, ist Rohstoffe genauso inkompatibel wie Pasteurmilch. Sowohl in Kola-Licht, Koks-Null, Kakao, Laktose, etc. als auch in der herkömmlichen Kola ist Laktose nicht enthalten.

75 % der Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit haben auch eine Fruchtzucker-Malabsorption, die ohne Behandlung für Depressionen sorgen kann. Es gibt nicht in jedem Milchprodukt genügend Laktose, um Unannehmlichkeiten zu verursachen. Anscheinend entwickeln Menschen, die nur an einer Milchzuckerunverträglichkeit erkrankt sind, eher eine Knochenschwundgefahr. Personen mit einer zweiten Intoleranz, z.B. Fruchtzucker-Malabsorption, entwickeln ebenso häufig Knochenschwund wie Menschen ohne Intoleranz.

Ungefähr 90% der Asiaten haben eine Laktoseunverträglichkeit. Manche Laktoseintoleranten benutzen Molkereiprodukte. In der Regel sind diese jedoch aufgrund ihrer Produktion lactosefrei! Sie ist abhängig von der Erkrankungsform. Auch die Sekundärform, die z.B. aus einem durch ein Antibiotikum beschädigten Verdauungstrakt hervorgehen kann, ist umkehrbar.

Wenn man die Primärform hat, die auf eine Gen-Mutation zurückgeführt werden kann, ist keine "Heilung" in Sicht. Das hängt immer davon ab, wie viel Laktose vorhanden ist und wie viele Medikamente Sie mitnehmen. Dies sollte man immer mit dem behandelnden Arzt besprechen und bei jedem Besuch auf die Milchzuckerunverträglichkeit aufmerksam machen, sowie immer fragen, ob es eine lactosefreie Variante gibt!

Dr. med. Angela Drees 1 Behandlung der Milchzuckerunverträglichkeit

Bei vielen Menschen treten nach dem Genuss von Molkereiprodukten Schwierigkeiten auf, weil sie Laktose nicht oder nur in sehr kleinen Konzentrationen abbauen und absorbieren können. Lactose / Melkzucker ist die bedeutendste Zuckersorte in der Milch von Kühen, Schafen und Katzen. Menschenmilch beinhaltet auch Laktose. Die Laktose wird durch ein im Darm befindliches Ferment abgebaut, so dass sie über die Schleimhaut des Darms absorbiert werden kann.

Wird Laktose von der Geburt an nicht vertragen, bezeichnet man sie als angeborene oder primäre Laktoseunverträglichkeit. Übernommene Milchzuckerunverträglichkeit wird als zweite Milchzuckerunverträglichkeit bezeichnet. Lactase (Lactose abbauende Enzyme) wird in der Schleimhaut des Dünndarms ausgebildet. Deshalb ist eine gute Darm-Schleimhaut für eine optimierte Laktosespaltung vonnöten. In manchen Fällen ist die Laktaseproduktion nach einer Darmkrankheit wie z. B. Darmentzündungen, Antibiotika-Therapie, Medikamente, Dybiosen mit Fehlkolonisation der Darmbakterien beeinträchtigt.

Die Intoleranz kann z.B. bei Glutenunverträglichkeit oder chronischen Entzündungen der Darmschleimhäute wie z. B. ulzerativer Kolitis und dem Morbus Morbus Morbus Crohn auftauchen. Inwiefern entwickelt sich eine Milchzuckerunverträglichkeit? Der Laktoseabbau ist stark von der Volkszugehörigkeit abhängig. Menschen südlicher, afrikanischer oder asiatischer Abstammung können Laktose nicht so gut abbauen, da in diesen Gebieten bisher nicht viele Kuhmilcherzeugnisse eingenommen wurden.

Im nördlichen Europa sind mehr Menschen an den Konsum von Molkereiprodukten auf evolutionäre Weise gewohnt und haben daher meist eine gesteigerte Abbaufähigkeit. Die Lactase im Verdauungstrakt baut die Lactose zügig ab. Laktose kann abgebaut und von der Wand des Dünndarms absorbiert werden. Durch die vollständige Aufnahme dieser Art von Zucker gelangt keine Laktose in den Darm.

Wird die Laktose nicht abgebaut, gelangt mehr Zucker in den Verdauungstrakt und die Art des Zuckers wird fermentiert. Es werden nicht nur viele Mineralstoffe und Vitalstoffe im Verdauungstrakt absorbiert, sondern vor allem viele andere Stoffe wie Serotonine, Dopamine, etc. produziert. Bei Störungen der Darmbakterienflora durch Unverträglichkeiten kann die Bildung von Neurotransmittern beeinträchtigt und die Bildung von Glückshormonen begrenzt werden.

Im Verdachtsfall wird in meiner Arztpraxis ein Laktoseintoleranztest vorgenommen. Die Lactoselösung wird nach dem Verzehr in bestimmten Intervallen in Tuben geblasen. Wenn Laktose nur begrenzt im Verdauungstrakt absorbiert und abgebaut wird, vergären sie die Laktose im Verdauungstrakt. Die vermehrte Ausatmung von Wasserstoffatomen (H2) deutet auf eine Milchzuckerunverträglichkeit hin.

Zuerst sollte der Magen mit einer konsequenten lactosefreien Diät ernährt werden. Lactosefreie Molkereiprodukte sind ebenfalls untersagt, da sie oft noch kleine Mengen an Lactose beinhalten. Manche Nahrungsmittel, die nicht an Vollmilch, Jogurt, Quark, Rahm oder Frischkäse denken, beinhalten oft Laktose. Imbisse, Pommes frites, natürlich ist die Vorbeugung von Laktose Teil der Darmreinigung.

Die Darmreinigung zielt auf eine gute Darmpflanze, die genügend Nährstoffe wie z. B. Lactase produzieren kann.

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