Laktose oder Lactose

Lactose oder Lactose

Lactose ist ein Kohlenhydrat, hauptsächlich bekannt als Milchzucker. Bei vielen Menschen besteht eine Laktoseintoleranz. Lactosefreie Produkte für die private und professionelle Küche. Mehr und mehr Menschen leiden unter den Folgen der Laktoseintoleranz. Milchzuckerunverträglichkeit ist heutzutage ein großes Thema.

Lactose (Lactose, Milchzucker) - Begriffsbestimmung

Das ist Laktose? Lactose (auch Lactose genannt) ist die Abkürzung für den chemischen Namen von Zucker und ein natürliches Element der Milche. Egal ob es sich um Rinder-, Schafs- oder Ziegelmilch handelte - alle beinhalten zwischen 4,2 und 4,8 g Laktose pro 100ml. Der Laktosegehalt der Mütter beträgt etwa 7 g pro 100 mLiter.

Lactose ist ein doppelter Zucker (Disaccharid), der aus zwei Zuckerkomponenten besteht (Einfachzucker = Monosaccharid): Die Laktose wird im Darm durch ein Ferment in die beiden Bausteine des Zuckers gespalten. Diese Enzyme werden Lactase genannt und bilden sich in der Dünnschicht. Man kann sich denken, dass die Lactase das Lactose-Molekül herausschneidet, so dass Dextrose und Zucker entsteht.

Sie gehen in die Darmschleimhaut und von dort ins Herz, das die Bausteine des Zuckers im Organismus ausbreitet. Ist keine Lactase im Verdauungstrakt vorhanden, kommt es zu einer Lactoseintoleranz. Lactose kommt in Molkereiprodukten vor, aber auch in einigen Verarbeitungserzeugnissen, bei denen Lactose nicht notwendigerweise zu erwarten ist, zum Beispiel: Einige Käse, die Milchprodukte sind, sind nahezu sauerstofffrei.

Mit zunehmender Reifezeit des Käses sinkt der Milchzuckergehalt, da Milchsäuren die Laktose in Milchsäuren auflösen. Hart- und Halbhartkäse wie z. B. Ementaler oder Edam sind daher kaum laktosehaltig. Viele Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit können auch saure Milchprodukte wie Jogurt oder Sauermilch dulden. Nahrungsmittel, die weniger als 0,1 g Laktose pro 100 g aufweisen, dürfen vom Erzeuger als "laktosefrei" gekennzeichnet werden.

Laktose kann bei einigen Darmbeschwerden zu Schmerzen wie z. B. Diarrhöe, Flatulenz oder Magenschmerzen kommen. Reizt der Verdauungstrakt oder wird der Verdauungstrakt so stark beschädigt, dass er das Ferment Lactase nicht oder nicht in ausreichendem Maße ausbildet, kann es zu einer vorübergehenden Lactoseintoleranz kommen - z.B. bei:

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Laktoseunverträglichkeit führt zu ähnlichen Symptomen wie Fruktoseintoleranz: Mit der Ernährung aufgenommene Laktose kann wegen mangelnder oder ungenügender Bildung des Ferments Laktose nicht verdaulich gemacht werden. Lactase teilt Lactose in die Zucker Galactose und Glucose, die vom Menschen verwendet werden können. Im Falle einer Milchzuckerunverträglichkeit erreichen grössere Laktosemengen, die im Darm abgebaut werden sollten, nach dem Verzehr von Muttermilch oder Milcherzeugnissen den Darm, wo sie von Bakterien im Darm fermentiert werden.

Die Verträglichkeit von Molkereiprodukten und Milchprodukten ist geringer. Laktoseunverträglichkeit kann durch eine Umstellung der Ernährung auf eine laktosearme oder laktosefreie Ernährung gemildert werden. Yoghurt, Sauermilch und Cefir werden oft gut toleriert, da ihre Milchsäuren bereits zum Abbau von Laktose im Darm beizutragen haben. Allerdings müssen Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit in der Regel nicht auf die Verwendung von Molkereiprodukten verzichten:

Kleinere Beträge werden oft toleriert. Es ist auch möglich, dass eine Milchzuckerunverträglichkeit durch ein krankhaftes Verdauungsapparat verursacht wird, das nach der Therapie des erkrankten Darmes abklingen kann. Nicht immer müssen Patientinnen und Patienten mit Laktasemangel auf die hochwertigen, calciumreichen Molkereiprodukte verzichten: Sie können Schnittkäse verzehren, da er verhältnismäßig wenig Laktose enthält. Nahezu immer wird Vollmilch in einer Dosierung von bis zu 250 ml eingenommen.

Bei einer stationären Behandlung, bei der der Verdauungstrakt rehabilitiert wird, kommt es oft zu einer allgemeinen Stärkung der Durchblutung. Danach wird die Muttermilch oft viel besser ertragen. Wenn die Milcherzeugnisse sehr vorsichtig zerkaut und mit Saliva gemischt werden, steigt ihre Duldung. Laktoseunverträglichkeit durch Enzym-Mangel ist nicht zu verwechseln mit der bei Kindern häufigeren Milchproteinallergie - dies ist eine Immunantwort aufgrund einer wirklichen Kuhmilchproteinallergie.

Etwa 16% aller Menschen in Europa sind von Laktoseunverträglichkeit befallen.

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