Laktoseabbau

Milchzuckerabbau

Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Lactose Breakdown" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Die Unterschiede beim Laktoseabbau und beim laktosefreien Käse sind daher sehr groß. Seine Strukturgene sind der Ausgangspunkt für die Synthese von Enzymen zum Abbau von Laktose. In Saudi-Arabien und Ostafrika wurden unabhängig voneinander genetische Mutationen für den lebenslangen Laktoseabbau entwickelt. In der Käseherstellung findet der Laktoseabbau während der Käsereifung durch Milchsäurebakterien statt.

Was ist bei Laktoseintoleranzen zu beachten?

Laktoseunverträglichkeit kann nicht rückgängig gemacht werden und wird beibehalten. Zum Glück gibt es mehrere Wege, den Folgen der Milchzuckerunverträglichkeit vorzubeugen. Ein Weg, um einer Milchzuckerunverträglichkeit entgegen zu wirken, ist eine strenge Ernährung. Der Verzicht auf die Verwendung von Molkereiprodukten ist zwar nicht ausgeschlossen - aber auch sehr umständlich, da die Zusammenstellung moderner Nahrungsmittel immer aufwendiger wird.

Das bedeutet, dass nicht immer klar ist, welche Präparate Lactose beinhalten und welche nicht. Außerdem sind in der Muttermilch wertvolle Inhaltsstoffe (z.B. Calcium) vorhanden, die dem Organismus nicht entzogen werden sollten. Alternativ zur Ernährung bei Milchzuckerunverträglichkeit wird das Enzympräparat für die Behandlung mit Lactose verwendet. Durch das in diesem Produkt vorhandene Ersatzenzym wird die über die Ernährung im Bauch aufgenommene Lactose abgebaut.

Die Nahrungsergänzung nimmt somit die körpereigene Lactase, die keine Lactoseintoleranz aufweist, auf und erlaubt in der Regel einen symptomfreien Verzehr von Molkereiprodukten. Die Lactase teilt Lactose (Milchzucker) in Glucose und Galactose, die vom Darm absorbiert werden können. Bei fehlendem oder unzureichendem Laktaseenzym kann der Laktoseabbau und die Aufnahme durch den Verdauungstrakt nicht erfolgen.

Denn schließlich löst der Wirkstoff die fehlenden Enzyme ab. Lactose wird durch die Lactase (L) wieder abgebaut und es treten keine störenden Beschwerden auf. Funktionsweise: Damit auch Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit besser in den Genuss von Molkereiprodukten kommen.

Mutationen im LCT-Gen (Laktase) bestimmen die Milchzuckerunverträglichkeit.

Bei vielen Menschen mit ulzerativer Kolitis oder anderen Darmkrankheiten wurde eine Odyssee von Besuchen beim Arzt durchgeführt, ohne eine signifikante Erleichterung der Erkrankung zu erwirken. Ein einfacher Laktosetoleranztest - hervorgerufen durch eine Veränderung im LCT-Gen (auch bekannt als CT-Polymorphismus) - kann aufzeigen, ob die Gesundheitsbeschwerden auch andere leicht zu lindernde Gründe haben können.

Die Polymorphie im LCT-Gen reguliert vermutlich, ob das Laktaseenzym gebildet wird oder nicht. Es war von Haus aus beabsichtigt, dass Babys nach der Absetzung aus der Milch eine Laktoseintoleranz entwickeln. Es wird angenommen, dass die Lactosetoleranz, d.h. die Fähigkeit, Lactose zu zersetzen, erst durch eine Veränderung vor 10-12.000 Jahren verursacht wurde, nachdem der Mensch gelernt hatte, die Milchindustrie zu erlernen.

Genetische Tests sind mit der DNA-Analyse leicht durchzuführen. Besitzt das LCT-Gen gewisse C/T-Polymorphismen an der DNA-Position 13910, ist man milchzuckerunverträglich. So kann es sein, dass bei einem Milchzuckerunverträglichen Menschen die Darmpflanze viele Jahre lang beschädigt ist, bevor man die Vorstellung hat, dass es ein Stoffwechselproblem geben könnte. Viele Menschen wissen aber auch, dass sie Laktose intolerant sind, wenn sie unmittelbar nach dem Anstieg der Milchprodukte Durchfall haben.

Möglicherweise hat das etwas damit zu tun, dass der Laktoseabbau beeinträchtigt ist. Ein gestörter Milchzuckerabbau kann bei längerem Verzehr von Milchprodukten die Darmschleimhäute schädigen. Laktoseunverträglichkeit besteht jedoch in vielen unterschiedlichen Ausprägungen und ist deshalb schädlich, wenn die Darmreaktion nicht sofort gewalttätig ist, sondern über einen längeren Zeitabschnitt abläuft.

Hier kann es bei einer medizinischen Prüfung zu einer Laktoseunverträglichkeit kommen. Wenn Sie gegen eine Darmkrankheit wie z. B. ulzeröse Kolitis, Crohnsche Krankheit oder Divertikelentzündung geimpft werden, müssen Sie alles tun, um alle Ursachen zu beseitigen, die zur Schädigung der Darmschleimhaut beizutragen. Anstelle von Tausenden von Euro für dauerhafte Koloskopien oder schwere Chemotherapie, wie z.B. ulzeröse Kolitis, sollte ein genetischer Test auf den im LCT-Gen beschrieben C/T-Polymorphismus durchgeführt werden.

Das für den genetischen Test erforderliche Erbgut lässt sich ebenso leicht wie bei einem Elterntest erhalten, und zwar nicht-invasiv mit einem Wattestäbchen. Die Beweggründe des Kranken und des behandelnden Arztes bzw. der Praxis sind jedoch sehr unterschiedlich. Ich muss nur die Frage stellen, was eine Praxis mit einem genetischen Test für 100 EUR und was eine Praxis mit einer oder 10 Koloskopien einnimmt.

Für einen genetischen Test ist keine Blutabnahme erforderlich. Genetische Tests gibt es in der Bundesrepublik jedoch kaum, weil es zu wenige Menschengenetiker gibt, die zuerst einen Menschen ernähren. Die niedergelassenen Mediziner raten in der Praxis meist nicht zu einem genetischen Test zur Diagnose einer Laktoseintoleranz, sondern vielleicht zu einem biologisch-chemischen Wasserstoff-Test, auch bekannt als H2-Atemtest, den ein ganz gewöhnlicher Mediziner vorweisen kann.

Im Rahmen dieses Laktoseintoleranztests muss der Kranke eine Laktoselösung zu sich nehmen, die für die Betroffenen sehr störend sein kann (Übelkeit, Magenschmerzen, Brechreiz, Erbrechen, Diarrhöe, Blähungen) - am besten ist es, einen freien Tag für den Atemprobe zu planen. Selbstverständlich kann nach einem genetischen Test immer zusätzlich ein H2-Atemtest durchgeführt werden, um weitere Erkenntnisse über den eigenen Metabolismus zu gewinnen.

Sie können sich selbst weiterhelfen, indem Sie einen genetischen Test bei einem Speziallabor außerhalb von Deutschland bestellen, ganz rechtlich und wirtschaftlich. Der Befund ist durch den diagnostischen Erbguttyp ( "CC, CT bzw. TT" an Position 13910 im LCT-Gen) nachweisbar.

Eine genetische Laktoseunverträglichkeit ist bei uns vermutlich nicht vorhanden. Wenn man von einer genetischen Laktoseunverträglichkeit befallen ist und je nach Beschädigung der Darmschleimhäute auf lactosehaltige Milcherzeugnisse verzichten muss, kann es nach 3 - 6 Monate zu einer deutlichen Entlastung der Darmbeschwerden kommen. Die Betroffenen müssen es lediglich erproben. Der Verzicht auf Molkereiprodukte ist viel wirksamer als ein ständiger Arztbesuch, wie es bei akuter ulzerativer Kolitis der Normalfall ist.

Unabhängig davon, ob eine Behandlung Erleichterung bringen kann oder nicht, kann der Betroffene besser urteilen als ein Ärzt. Gerade die deutschen Patientinnen und Patienten scheinen zu wollen, ihre eigene Verantwortlichkeit in die Hand eines Doktors zu geben. Die Erwartungen des Kranken werden nicht immer erfüllt. Der oben erwähnte Polymorphismus ist sicherlich nicht die alleinige Verursacherin der Laktoseunverträglichkeit.

Genotyp-Variation (CC, CT bzw. TT) im LCT-Gen wurde erst 2002 von finnischen Wissenschaftlern gefunden (Enattah N.S. u. a.: Naturgenetik, 14. Jänner 2002). Verringert sich die Enzym-Konzentration auf dem Weg ins Erwachsensein, kann es zu einer Laktoseunverträglichkeit kommen. Jeder, der vor 2002 eine Darmkrankheit hatte, kann noch nicht wissen, ob es im Jahr 2014 ein Verdauungsproblem mit Milchzucker gibt.

Eine genetische Untersuchung kann es aufzeigen. Mit der einfachen, nicht-invasiven Diagnose eines genetischen Lactasemangels kann eine große Erleichterung bei den alltäglichen Darmerkrankungen erzielt werden, wenn man auf lactosehaltige Milcherzeugnisse verzichten kann. Es gibt kaum einen anderen genetischen Test, der neben der Diagnose eine erstaunlich gute Behandlung erbringt. Man kann davon ausgehen, dass aufgrund einer allgemein kritisch eingestellten Haltung gegenüber genetischen Tests für die deutschen Patientinnen und Patienten weniger vorteilhaft ist als für die Bürgerinnen und Bürger anderer Staaten.

Wenn Lactose an den Darmepithelzellen nicht in D-Galactose und D-Glucose abgebaut werden kann, gelangt sie unverdaulich in den Darm, wo sie von Millionen von Keimen abgebaut wird, die die Darmschleimhäute schädigen können. Die Veränderlichkeit der bakteriellen Flora als Folge der Zeit kann es schwierig machen, einen genetischen Laktasemangel zu eruieren.

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