Laktoseintoleranz Anzeichen

Anzeichen einer Laktoseintoleranz

Vorsteherdrüse: Fünf Krankheitszeichen - Männer sollten das wissen: Milchzuckerunverträglichkeiten können verschiedene Ursachen haben. Die typischen Anzeichen einer Laktoseintoleranz treten direkt oder wenige Stunden nach Verzehr von laktosehaltigen Lebensmitteln auf. Haben Sie schon einmal über Laktoseintoleranz nachgedacht? Andere Anzeichen einer Laktoseintoleranz können sein:

Bereits nach einer viertel Stunde kann es beginnen.

Nach etwa fünfzehn bis dreißig Minuten, längstens aber bis zu zwei Stunden nach z. B. Milchkonsum oder Verzehr eines Milchprodukts auftreten. Auch möglich: Sättigungsgefühl, Brechreiz, Emesis, Bauchkrämpfe oder schmerzhaftes Stuhlgefühl. Manche Patienten beklagen auch Kopfweh, Brechreiz, Schwindel, Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme, Herzrasen oder Muskelstimulation.

Inwieweit ein solcher Bezug vorliegt, ist mehr als ungeklärt, das Zusammenfallen von Laktoseintoleranz und einem psychologischen Problem ist natürlich grundsätzlich möglich. Magenbeschwerden, die nach dem Konsum von laktosehaltigen Lebensmitteln auftreten, deuten jedoch auf einen Hinweis auf eine Laktoseintoleranz hin. Laktoseunverträglichkeit der Primärform, d.h. ohne Grundkrankheit (siehe auch Kap. "Ursachen"), kann unerfreulich sein.

Essentielle Defizitsymptome entstehen - bei richtiger Fütterung (mehr dazu im Abschnitt "Therapie, Selbsthilfe") - nicht, da die Darmschleimhäute selbst nicht beschädigt werden und alle anderen Stoffe in der Regel gut aufnehmbar sind.

Bestimmung der Laktoseintoleranz durch Selbsttests

Rund 15 Prozent aller Bundesbürger sind von Laktoseintoleranz betroffen. Er reagiert auf Muttermilch und viele Molkereiprodukte mit Flatulenz, Diarrhöe und Magenschmerzen. Die vier Untersuchungen liefern wichtige Anhaltspunkte für eine Intoleranz. Patienten mit Laktoseintoleranz fehlen das Ferment Lactase, das die Milchzuckerlaktose im Verdauungstrakt aufspaltet. Der Grad der Intoleranz ist von Person zu Person unterschiedlich.

Häufigste Erkrankungen sind Flatulenz, schwere Magenschmerzen, Diarrhöe und Ubelkeit. Zu den häufigen Begleiterscheinungen der Laktoseintoleranz gehören aber auch nichtspezifische Erscheinungen wie Ermüdung, Kopfschmerz, Schwindel, Herzrasen, Juckreiz und Nachtschweiß. "Einige Patientinnen sind sensibel gegenüber sehr kleinen Dosen, andere können noch immer 15 g Laktose gut vertragen", erläutert Dr. med. Kristin Mayr, Geschäftsführerin der Vereinigung für Laktoseintoleranz (VLI).

"Denn selbst 100 ml Laktose beinhalten knapp fünf g Laktose", sagt er. "Bei Überschreitung der individuellen Toleranzgrenze eines Erkrankten muss er nach 15 min auf die Toilette", weiss der Experte. Doch: "Das ist für die Mutigen", mahnt der Experte. "Wenn Sie eine Laktoseintoleranz haben, müssen Sie bereit sein, den ganzen Tag über schwere Symptome zu bekommen und sich schlecht zu fühlen.

Laut Mair ist es besser, einen Doktor zu konsultieren, wenn ein Misstrauen besteht. Zusätzlich zur tatsächlichen Diagnostik ist es wichtig festzustellen, wie stark die Intoleranz ist. Dies ist bedauerlich, denn es gibt einige, die von Haus aus lactosefrei sind und auch bei schwerer Intoleranz bedenkenlos verzehrt werden können.

"Hartkäsesorten wie z.B. ein Parmesan oder Ementaler sind völlig ohne Milch. Laktosearme Milchbutter ist sehr fettarm. Für die meisten Betroffenen ist Jogurt auch kein Thema. Wieviel Laktose der Organismus annimmt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Was sie trotz Laktoseintoleranz tolerieren können, ist für viele erstaunlich", erfährt er.

In der Regel entscheidet sich der Doktor für einen Atemzug oder einen Alkoholtest, um eine Laktoseintoleranz zu diagnostizieren. Laut Mair ist der Atemprobe der am meisten ausgeführte ist. Die Patientin nimmt eine Laktoselösung von 50 g und 250 ml auf. Wenn die Lactose unverdaulich in den Darm gelangen und dort von den Keimen abgebaut wird, bildet sich Stickstoff.

"Nur wenige Menschen atmen nicht aus, sondern andere Gase", erläutert er. "Sollte das Messergebnis keine Intoleranz anzeigen, obwohl bei der Untersuchung Durchfälle, Flatulenz und Abdominalschmerzen aufgetreten sind, empfiehlt der Experte, weitere Überprüfungen vorzusehen. Ein weiterer Weg zur Diagnose der Intoleranz ist der Test. Wiederum muss der Pflegebedürftige eine Laktoselösung einnehmen.

Die Lactose im Darm wird bei einem gesünderen Menschen in Glucose und Galactose zerlegt. Wenn diese Verdauungsstufe wegen des unzureichenden Enzyms Lactase ausbleibt, kann kein Zuwachs festgestellt werden. Ein Gentest hat den großen Nachteil, dass der Betroffene keine Laktoselösung zu sich nehmen muss und somit von Quälereien auf der Toilette verschont bleibt.

Auf diese Weise wird die erbliche Neigung zur Laktoseintoleranz bestimmt. "Ob die Intoleranz wirklich schon aufgetreten ist oder wie weit die Bildung des Ferments Lactase bereits zurückgegangen ist, kann der Gen-Test nicht feststellen", sagt er. Es gibt nur die Neigung zur Intoleranz an. Nach Feststellung der Laktoseintoleranz ist es empfehlenswert, eine Beratung einzuholen.

"Wenn man erleuchtet ist, hat man nicht viel Bauchschmerzen", sagt er. "Abhängig vom Grad der Unverträglichkeit kann insbesondere versteckte Lactose zu einem wirklichen Problemfall werden. "Laut dem Experten kommt Lactose nicht nur in vielen Fertigmahlzeiten vor, sondern oft auch in Würsten, Nahrungsergänzungen, Süßstoffen oder Arzneimitteln. Es gibt einen guten Grund für den häufigen Gebrauch von Laktose: "Laktose ist ein optimaler stabilisierender Faktor und gewährleistet eine wohltuende, volle Durchgängigkeit.

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