Laktoseintoleranz Medikamente

Medikamente gegen Laktoseintoleranz

Die Laktose verbleibt bei Laktoseintoleranz im Darmlumen. Wird von Tabletten als Füllstoff z.B. in gastroenterologischen Medikamenten verwendet. Milchzuckerunverträglichkeit: Was tun bei Laktoseintoleranz?

Wissenswertes vom Apotheker auf dem medikament-per-klick Info-Blog. Laktase) ist ein Medikament und nur für Ausnahmefälle.

Sind Medikamente gegen Laktoseintoleranz vorhanden?

Nein, es gibt keine wirklichen Medikamente gegen Laktoseintoleranz. In Apotheken und Reformhäusern gibt es jedoch rezeptfreie Zubereitungen, mit denen Ihr Baby das fehlende Laktaseenzym in Tablettenform oder in Pulverform aufnehmen kann. lesen Sie mehr.... Manchmal spricht man fälschlicherweise von "Medikamenten", aber es sind Lebensmittelzusätze, die nicht von der Krankenversicherung erstattet werden.

Konsultieren Sie daher vor der Verwendung Ihren Arzt.

Lactase ist fehlend bei Lactoseintoleranz

Mehr als 90 % aller Menschen in einigen Gebieten wie z. B. der Region Asia und Africa sind von Laktoseintoleranz befallen. Die Ärzte gehen in der Bundesrepublik davon aus, dass bis zu einem viertel aller Erwachsene, die mehr oder weniger an Laktoseintoleranz erkrankt sind. Detaillierte Angaben finden Sie im Leitfaden zur Laktoseintoleranz. Laktoseunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) ist eine der Störungen der Kohlenhydratverwertung. Im vorliegenden Falle kann die Milchzuckermenge (Laktose) nicht mehr ausreichen.

Weitere Fachbegriffe für Laktoseintoleranz sind Alaktasien, Hypolaktasien oder Laktasemangel-Syndrom. Verursacht eine Laktoseintoleranz keine Symptome, spricht man von einer Laktosemalabsorption. Lactose, also Vollmilchzucker, kann nur dann über den Verdauungstrakt absorbiert werden, wenn ein gewisses funktionelles Protein in genügender Quantität vorliegt: das Ferment Lactase. Lactase teilt die doppelte Zuckerverbindung (Disaccharid) Lactose im Verdauungstrakt in die Einzelzucker Glucose (Dextrose) und Galactose (Mucose) auf.

Laktoseunverträglichkeit ist keine Lebensmittelunverträglichkeit, sondern ein normaler Zustand. Laut Untersuchungen sind 15 bis 25 % der gesamten Bevölkerung in der Bundesrepublik stark von Laktoseintoleranz betroffen. Schätzungen einiger Ernährungswissenschaftler zufolge haben etwa 75 % der weltweit ausgewachsenen Bevölkerung Schwierigkeiten, Laktose zu verdauen, die meisten davon in Südostasien. Laktoseunverträglichkeit verursacht vor allem Magen-Darm-Beschwerden.

Bei vielen Betroffenen kommt es nach dem Genuss von laktosehaltiger Nahrung zu Durchfallerkrankungen. Laktoseunverträglichkeit verursacht auch andere Symptome. Andere Zeichen einer Laktoseintoleranz können sein: Die Symptome sind umso stärker, je mehr Milchzucker aufgenommen wird. Manchmal, vor allem bei langfristiger nicht behandelter Laktoseintoleranz, kommt es zu einer Dünndarmzottenatrophie, die die Nahrungsaufnahme mindert.

Ärzte unterteilen die Laktoseintoleranz in absoluten, kongenitalen, Laktoseintoleranz und Sekundär-, erworbenen, Laktoseintoleranz nach ihrer Erkrankung. In der kongenitalen Laktoseintoleranz (absolute Laktoseintoleranz) beschränkt ein genetischer Defekt die Ausbildung des Ferments Milchsäure. Manchmal kann überhaupt keine Lactase entstehen. Kleinkinder mit kongenitaler Laktoseintoleranz haben bereits in den ersten Tagen des Lebens einen sehr starken Durchfall.

Übernommene Laktoseintoleranz (sekundäre Laktoseintoleranz) kann folgende Gründe haben: Laktoseunverträglichkeit ist für viele Menschen eine Modeerscheinung. Viele Patientinnen und Patienten diagnostizieren selbst eine Laktoseintoleranz. Daher ist es ratsam, die vermutete Laktoseintoleranz mit einem Facharzt klären zu lassen. 2. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Ihnen für mehrere Tage eine laktosefreie Ernährung zur Diagnostik der Laktoseintoleranz anempfehlen.

Verschwindet die Symptomatik, ist die Diagnostik einer Laktoseintoleranz möglich. Wenn sich die Beschwerden nach wenigen Arbeitsstunden wieder einstellen, kann man von einer Laktoseintoleranz sprechen. Dies ist in der Regel ausreichend, um eine Laktoseintoleranz zuverlässig zu erkennen. Manchmal werden aber auch nachträglich einige Prüfungen durchgeführt. Viele Menschen kennen den H2-Atemtest auf Laktoseintoleranz.

Doch bei jedem fünften Patient mit Laktoseintoleranz ist der Atmungstest positiv. Bei diesen Patientinnen gibt es manchmal Keime in der Darmpflanze, die den Wasserstoffnachweis vereiteln. Bereits seit einigen Jahren gibt es auch einen genetischen Test, mit dem sich das Erbgut der Laktoseintoleranz bestimmen lässt. Angeborene oder erworbene Lactasemangel ist nicht behandelbar.

Angeborene oder erworbene Laktasemängel können Sie mit Medikamenten auffangen. Die entsprechenden rezeptfreien Laktasepräparate sind in Apotheken als Tabletten, Pulver, Tabletten oder Tabletten erhältlich. Sie weisen darauf hin, dass die Therapie der Laktoseintoleranz durch eine angemessene Ernährung gewährleistet ist. Laktosezubereitungen zum Beispiel sind eine große Erleichterung, wenn man Restaurants besucht oder zum Abendessen einlädt, wo es keine laktosefreien Varianten gibt.

Am besten kann man sich selbst helfen, indem man Lactose vermeidet. Die Laktosefreiheit oder nur ein geringer Laktosegehalt ist abhängig von Ihrer persönlichen Laktoseintoleranz. Achte auf verborgene Lactose. So findet man beispielsweise in vielen Fertigerzeugnissen Zucker, aber auch Lactose in Süsswaren, Brot- und Bäckereiprodukten, Fleisch- und Wursterzeugnissen oder süßen Nahrungsmitteln.

Medikamente beinhalten auch Lactose. Manchmal muss man ein Mittel ändern, das man seit Jahren einnimmt. Erkundigen Sie sich im Lokal speziell nach laktosefreier Kost. Melden Sie Ihren Wirt vorab über Ihre Laktoseintoleranz. Auf lactosefreie Vollmilch oder lactosefreien Milchkäse, Milchquark, Pudding oder Jogurt umstellen. Säuglinge mit einer angeborenen Laktoseintoleranz müssen sich laktosefrei ernähren.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt. Bitte. Eine genetische Laktoseintoleranz kann nicht verhindert werden. Die erworbene Laktoseintoleranz ermöglicht es manchmal, die Aktivität der Laktose durch wiederholtes Verzehren von Muttermilch beizubehalten.

Auch interessant

Mehr zum Thema