Laktoseintoleranz Symptome

Symptome einer Laktoseintoleranz

Die Symptome der Laktoseintoleranz bei Kindern sind wie bei vielen anderen Krankheiten oft sehr unspezifisch. Laktoseintoleranz wird als Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker (Laktose) diagnostiziert. Ursachen, Symptome und Lösungen werden erklärt. Kann das sein, oder tritt Laktoseintoleranz nur bei Erwachsenen auf? Ursachen, Diagnose, Symptome, Formen, Häufigkeit und Komplikationen der Laktoseintoleranz im Überblick.

Bereits nach einer viertel Stunde kann es beginnen.

Nach etwa fünfzehn bis dreißig Minuten, längstens aber bis zu zwei Stunden nach z. B. Milchkonsum oder Verzehr eines Milchprodukts auftreten. Auch möglich: Sättigungsgefühl, Brechreiz, Emesis, Bauchkrämpfe oder schmerzhaftes Stuhlgefühl. Manche Patienten beklagen auch Kopfweh, Brechreiz, Schwindel, Schläfrigkeit, Konzentrationsprobleme, Herzrasen oder Muskelstimulation.

Inwieweit ein solcher Bezug vorliegt, ist mehr als ungeklärt, das Zusammenfallen von Laktoseintoleranz und einem psychologischen Problem ist natürlich grundsätzlich möglich. Magenbeschwerden, die nach dem Konsum von laktosehaltigen Lebensmitteln auftreten, deuten jedoch auf einen Hinweis auf eine Laktoseintoleranz hin. Laktoseunverträglichkeit der Primärform, also ohne Grundkrankheit (siehe auch Kap. "Ursachen"), kann unerfreulich sein.

Essentielle Defizitsymptome entstehen - bei richtiger Fütterung (mehr dazu im Abschnitt "Therapie, Selbsthilfe") - nicht, da die Darmschleimhäute selbst nicht beschädigt werden und alle anderen Stoffe in der Regel gut aufnehmbar sind.

Das Wichtigste zu Symptomen, Diagnostik und Therapie der Laktoseintoleranz

Laktoseunverträglichkeit ist ein Gesundheitsphänomen, das bis zu 15 Prozentpunkte der ausgewachsenen Menschen in Zentraleuropa betrifft. Beispiel dafür ist das Land in dem die Laktoseintoleranz nahezu 100-prozentig ist. Nachfolgend erläutern wir die Symptome, Diagnostik und Therapie der Laktoseintoleranz. Wofür steht Laktoseintoleranz?

Lactose ist ein so genannter Doppelzucker. Lactose ist vielen als "Milchzucker" bekannt, weil sie natürlich in der Natur in Molkereiprodukten auftritt. Die normalen Verdauungsprozesse von Lactose / Vollmilchzucker sind wie folgt: Die Enzyme Lactase zerlegen die beiden Zucker in ihre beiden Typen. Laktoseunverträglichkeit ist eine Art von Lebensmittelunverträglichkeit.

In diesem Falle ist der Organismus nicht in der Lage, die Lactose zu zerkleinern. Die Ursache: Sie erzeugt zu wenig (Hypolaktasie) oder keine Lactase (Alaktasie). Dadurch wird verhindert, dass der Magen-Darm-Trakt die Milchzuckerspaltung vornimmt. Dort bauen die Mikro-Organismen - meist bakterielle - die Lactose ab. Eine Milchzuckerunverträglichkeit kann verschiedene Ausprägungen haben: die Laktoseintoleranz:

Laktoseunverträglichkeit: Der Mangel an Enzymen, der zur Laktoseintoleranz führt, beginnt erst im Kindes- und Jugenalter. Es wird als die am häufigsten vorkommende Art der Laktoseintoleranz angesehen und tritt bei etwa drei Dritteln der Erdbevölkerung auf. Laktoseunverträglichkeit: Diese Art kann auf eine andere Krankheit zurückgeführt werden. Entscheidend bei diesen Krankheiten ist die Beschädigung der Darmschleimhäute, die das Entzündungsenzym Lactase mindert.

Anders als bei anderen Arten der Laktoseintoleranz ist dies in der Regel nur zeitweilig. Congenitale Laktoseintoleranz / Alaktasie: Dieser Begriff steht für Congenitale Laktoseintoleranz. Es stellt sicher, dass der Organismus das Laktaseenzym nicht oder nur in sehr geringen Konzentrationen abbaut. Diese manifestiert sich bereits wenige Tage nach der Entbindung in klaren Anzeichen.

Laktoseunverträglichkeit tritt in der Regel im Alter von fünf bis zwanzig Jahren auf, es sei denn, es ist die kongenitale Erkrankung. Die Ursache für ihre Bildung ist der oben geschilderte Defekt des Ferments Lactase (Lactasemangel). Weltweit ist eine Laktoseintoleranz jedoch normal, da nur etwa ein Drittel der Menschen aufgrund einer Genmutation, die vor etwa 7.500 Jahren in Deutschland auftrat, eine lebenslange Laktose/Laktose abbaut.

Abhängig von der Art der Laktoseintoleranz besteht ein kongenitaler Laktase-Mangel oder eine andere Krankheit wie z. B. Celiac -Krankheit oder Crownsche Krankheit. Symptome einer Laktoseintoleranz: Inwiefern zeigt sich die Laktoseintoleranz? Abhängig von der Art der Laktoseintoleranz kommen verschiedene Symptome vor. Zusätzlich zu den gastrointestinalen Erkrankungen gibt es weitere recht unbestimmte Erkrankungen wie z. B. Kopfweh, Benommenheit und Schlafen.

Daher weisen Menschen mit Laktoseintoleranz die Symptome nicht immer zwangsläufig der Laktoseintoleranz zu. Eine Übersicht über die Symptome einer Laktoseintoleranz: Nicht-spezifische Symptome: Eine Nahrungsmittelintoleranz ist keine allergische Reaktion und wird entsprechend unterschiedlich gehandhabt. Milchallergien haben andere Gründe und Wirkungsmechanismen als Laktoseintoleranz. Ähnliche Symptome verursacht eine Milchanfallallergie.

Diagnostik der Laktoseintoleranz: Welche Untersuchung findet statt? Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick in die üblichen Untersuchungs- und Diagnosemethoden, die bei vermuteter Laktoseintoleranz durchführbar sind. Verzichtet man auf lactosehaltige Präparate, kann es zu einem Rückgang der Symptome kommen. Normalerweise wird Laktose durch das Laktaseenzym zersetzt. Wenn diese Enzyme im Verdauungstrakt fehlen, erreicht die Laktose den Verdauungstrakt ohne Stoffwechsel, wo sie von den hier vorhandenen Keimen fermentiert wird.

Laktoseunverträglichkeit besteht, wenn Symptome in Verbindung mit einer korrespondierenden Erhöhung der Wasserstoff-Konzentration in der ausgeatmeten Raumluft auftreten. Der Blutzuckerspiegel gibt Auskunft über die Effektivität des Zucker spaltenden Ferments Lactase. Laktoseunverträglichkeit: Welche Behandlungen gibt es? Weil die Symptome sehr unterschiedlich sind und auch die Toleranzgrenzen für die Erkrankten sehr unterschiedlich sind, muss die Umstellung der Ernährung einzeln nachgestellt werden.

Abgesehen von der Laktosemenge ist auch die Art der Zufuhr wichtig. In den seltensten Fällen verursacht die Zufuhr kleinster Laktosemengen signifikante Symptome. Manche Präparate, wie z.B. lactosefreie Vollmilch, werden als Ersatzprodukte verkauft. Viele natürliche lactosefreie Varianten wie z. B. Kokosnuss, Hafer, Reise, Mandeln oder Soja stehen zur Verfügung.

Sie enthalten oft "versteckte" Lactose. Ein deklarationspflichtiger Bestandteil ist jedoch Lactose / Vollmilchzucker; unter anderem kann man mit Hilfe von Tafeln Nahrungsmittel nach ihrem Lactosegehalt für die Nahrungsumstellung klassifizieren. Einen Überblick über die geeigneten und ungeeigneten Nahrungsmittel bei Laktoseintoleranz finden Sie hier (PDF).

Dementsprechend werden die Nahrungsmittel in drei Gruppen eingeteilt: niedrig, mittel oder hoch. Laktosearme Nahrungsmittel sind oft sicher zu essen. Die Kompatibilität von Nahrungsmitteln mit mäßigem Milchzuckergehalt hängt vom individuellen Grad der Laktoseintoleranz ab. Einige Menschen haben keine Beschwerden mit diesen Nahrungsmitteln, andere haben bereits klare Symptome.

Die Enzyme Lactase sind in der Regel in der Drogerie zu haben. Lactase ist in Form von Tabletten, als Kapsel oder in Pulverform zu haben. Es ist wichtig, dass die aufgenommene Laktasemenge im korrekten VerhÃ?ltnis zur Laktosemenge steht. Die Bezeichnung "Food Chemicals Codex", kurz FMK, gibt an, wie viel Lactose mit der jeweiligen Lactasekonzentration in der Zubereitung abgebaut werden kann.

Ein Beispiel für einen niedrigen Laktasegehalt sind Zubereitungen mit 3.300 FCKW, während 12.000 FCKW für einen höheren Laktasegehalt steht. Ein grober Richtwert besagt: Um 5 g Laktose zu verarbeiten, benötigt man 3.000 bis 6000 Stück Laktose. Lactase funktioniert nur in direkter Wechselwirkung mit Lactose.

Lactase ist wärmeempfindlich und hat ab 40 °C keine Wirkung mehr; dies sollte bei der Aufbewahrung der Zubereitungen berücksichtigt werden. Wichtiger Hinweis: Wie bei Nahrungsergänzungen sollten Laktosezubereitungen nicht als permanenter Substitut, sondern als Adjuvans angesehen werden. Hitze und Sport können helfen, wenn typische Symptome durch unbeabsichtigte Laktoseaufnahme auftreten. Kräuterhilfsmittel wie Pfefferminz, Fenchel, Ameisen, Kamillen können in Teeform verwendet werden.

Laktoseunverträglichkeit: Die Nichtbehandlung von Laktoseintoleranz führt zunächst zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Umwelt. Das Auftreten von Symptomen behindert die Menschen im täglichen Leben. Bei Symptomen wie z. B. Diarrhöe kommt es zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlust, was vor allem bei Patientinnen dieser Altersklasse rasch zu einem drohenden klinischen Bild werden kann. Zu den kalziumreichen Lebensmitteln gehören dunkelgrüne Gemüsesorten, Kerne, Nüsse und Mineralwässer, die vorzugsweise verzehrt werden sollten.

Kann man eine Laktoseintoleranz heilen? Laktoseunverträglichkeit ist in der Regel unheilbar. Grundsätzlich kann eine Nahrungsmittelintoleranz durch die Symptombehandlung eingedämmt, aber nicht beseitigt werden. Ausgenommen ist die Laktoseunverträglichkeit, die auf eine frühere Darmerkrankung zurückzuführen ist. Nachdem die kausale Krankheit abgeklungen oder abgeheilt ist, nimmt auch die Laktoseunverträglichkeit in den meisten Fällen ab.

Welcher Doktor sollte bei Laktoseunverträglichkeit konsultiert werden? Erster Ansprechpartner bei Laktoseintoleranz / Laktoseintoleranz ist der behandelnde Allgemeinmediziner. Meistens ist dies ein Spezialist für Magen-Darm-Therapie oder ein Gastroenterologe. Zur Diagnose einer Laktoseintoleranz oder eines Laktasemangels verfügt der Spezialist über verschiedene Prüfverfahren.

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