Laktosespaltung

Milchzuckerspaltung

Man kann versuchen, die Darmflora mit Milchsäurebakterien anzureichern, deren eigener Stoffwechsel die Laktosespaltung unterstützt. Die Laktose-Spaltung eignet sich auch für die Behandlung von Milch und Molke, für die derzeit insbesondere immobilisierte Enzyme eingesetzt werden. Wird die Schleimhaut abgeflacht, entsteht wenig oder gar keine Laktase (Enzym zur Laktosespaltung). Viele übersetzte Beispielsätze mit "Laktosespaltung" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Kein Laktosespalt, kleine glasige Kolonien, mit einem zentralen rosa Fleck.

Wie wirkt Lactase?

Wie wirkt Lactase? Laktoseunverträglichkeit tritt auf, wenn das eigene Laktaseenzym reduziert ist oder ganz ausfällt. Lactase ist für den Abbau von Lactose im Darm mitverantwortlich. Die nebenstehende Abbildung verdeutlicht den Spaltprozess von Lactose bei Menschen, die nicht laktoseintolerant sind. Die Lactase teilt die Lactose im Darm in ihre beiden MolekÃ?le Galactose und Glucose auf.

Bei fehlendem oder zu wenig vorhandenem Laktaseenzym kann der Laktose/Milchzucker nicht abgebaut werden. Lactose geht unverdaulich vom Dünn- in den Dickdarm und wird von den dort befindlichen Keimen abgebaut. Sie arbeiten und erzeugen Gasen wie Kohlendioxid und Grubengas, organischen und kurzkettigen Fettgewebes.

Das Gas verursacht Magenschmerzen, aufgeblähten Bauch oder Blähung. Manchmal kann der von den Gasen verursachte Blutdruck so hoch werden, dass es auch zu Herzbeschwerden kommen kann. Ein Teil der Abgase wird durch "Wind" abtransportiert. Lactose hat die Fähigkeit, große Wassermengen zu bindet. Dadurch wird ein so genannter Osmosedruck im Verdauungstrakt erzeugt. Durch diesen Blutdruck fließen nun sowohl Trinkwasser als auch Natriumbikarbonat in den Dünndarm.

Das Ergebnis ist ein unangenehmes osmotisches Durchfallen.

Wofür steht Laktoseintoleranz?

Wofür steht Laktoseintoleranz? "Bei der primären Laktoseintoleranz, die in den meisten Fällen der Fall ist, geht es nicht um eine Erkrankung, sondern um den von der Normalität vorgesehenen Fall. So kann diese Art der Laktoseintoleranz weder kuriert noch wie eine Erkrankung " therapiert " werden. Um in einem Lebensumfeld mit vorwiegend lactosetoleranten Menschen und damit in einer lactosehaltigen Ernährung symptomfrei auskommen zu können, gibt es jedoch drei Ansatzpunkte: die Lactoseintoleranz:

Das ist zum einen die Umsetzung auf eine durchgängig lactosefreie Diät. Andererseits ist es nach dem Verzehr von Lactose möglich, den Mangel an Lactase im Verdauungstrakt oder die ungenügend hergestellte Lactase durch Enzympräparate zu ersetzen. Die dritte Variante ist der Versuch, die Darmbakterien mit Milchsäuren zu anreichern. Die " goldene Norm " für eine symptomfreie Diät bei Laktoseintoleranz ist die konsistente Vermeidung von Milchsäure.

Produziert der Organismus keine oder nur eine ungenügende Laktasemenge, um den Zucker abzubauen, wäre es natürlich, den Verzehr von Milchsäure zu stoppen. Zudem wird vielen Gerichten aus verschiedenen GrÃ?nden Lactose zugesetzt, was den Gesamtverbrauch an Lactose deutlich erhöht - fÃ?r die Menschen, die hier nicht Lactose vertragen, ist es daher nicht ganz einfach, lactosefrei zu essen.

Durch den konsequenten Verzicht auf laktoseähnliche Lebensmittel ist ein absoluter Rundumschutz gegen alle durch die unverträgliche Milchzuckermenge verursachten Leiden gewährleistet. Doch da es für uns nicht so leicht ist, trotz der Meldepflicht für verpackte Lebensmittel völlige Enthaltsamkeit zu gewährleisten, kann es durchaus sein, dass trotz aller Anstrengungen noch Nachteile auftauchen.

Pharmazeuten, Reformhäuser und Drogerien bieten inzwischen verschiedene Zubereitungen mit dem Laktaseenzym an, die die mangelnde oder ungenügende eigene Laktaseproduktion fördern oder ausgleichen. Je nach Spezies vermischen sich die Wirkstoffe mit dem im Bauch oder Darm aufgenommenen Futter und kommen so mit der darin enthaltene Laktose in Kontakt und können diese abbauen.

Laktasezubereitungen haben den Vorzug, dass trotz Laktoseintoleranz Milcherzeugnisse und milchzuckerhaltige Lebensmittel - jedenfalls in moderatem Maße - eingenommen werden. Nachteilig ist, dass man vorausplanen und die nicht ganz billigen Vorbereitungen mitnehmen muss. Die anschließende Anwendung ist nicht effektiv; die Zubereitungen müssen immer mit dem ersten Biss oder manchmal bei längerer Mahlzeit eingenommen werden.

Zudem sind die Produkte nicht so effektiv wie die eigene Lactase - eine vollständige Symptomfreiheit ist nicht notwendigerweise garantiert. Dazu gehören besonders milchsaure Bakterien, die selbst Lactase bilden, weil sie Lactose für ihren eigenen Metabolismus verwenden. So kann eine starke Besiedlung des Darms mit den unterschiedlichen Milchsäurestämmen zum Abbau von Laktose trotz Laktoseintoleranz neben allen anderen günstigen Effekten dieser Bakterientypen beizutragen.

Daher ist es für Milchzuckerunverträgliche besonders bedeutsam und vorteilhaft, die Darmbakterien mit Milchsäuren angereichert zu haben. Der erhöhte Konsum von milchig eingelegten Gemüsen wie z. B. Kraut, Rote Bete, gemischte Gurken usw. ist dafür geeignet. Hinzu kommen Zubereitungen aus Apotheken und Reformhäusern, die Milchsäuren beinhalten und so die Darmbakterien aufwerten.

Durch die Aufnahme von prebiotischen Nahrungskomponenten wird die Zunahme der positiven intestinalen Bakterien gefördert - die Darmpflanze wird so mit diesen für den Menschen nützlichen Bakterientypen bereichert, die ungünstig wirkender oder gar kranker werden. In vielen pflanzlichen Lebensmitteln wie Chicorée, Schwarzwurzel oder Topinambur ist ein hoher Gehalt an prebiotischen Bestandteilen vorzufinden.

Prebiotika werden auch als Zubereitung zur Einnahme in der Apotheke oder im Reformhaus verkauft. Im Grunde ist es immer ein großer Pluspunkt, wenn die Darmbakterien in der Flora viele Milchsäuren enthalten. Eine höhere Packungsdichte ist auch für die Verwendung von Laktose förderlich. Ein weiterer Pluspunkt: die prophylaktische Einnahme von Milchsäuren, d.h. sie müssen regelmässig mitgenommen werden. Der Nachteil ist jedoch, dass die Technik mit Milchsaürebakterien nur einen stützenden Effekt hat - ein völlig unbeschränkter Laktoseverbrauch ist nicht möglich, da die Stoffwechseleigenschaften der Keime in jedem Falle eingeschränkt sind.

Jedes der hier aufgeführten Verfahren hat seine Vor- und Nachteile und ist für sehr wenige Menschen mit Laktoseintoleranz das ultimative Verfahren. Prinzipiell sollte man versuchen, den Laktoseverbrauch so weit wie möglich zu vermeiden, damit der Verdauungstrakt nicht unnötigerweise erregt wird. Umso gleichmäßiger Sie auf Lactose verzichten, desto weniger Reklamationen gibt es.

Im Ernstfall ist es durchaus ratsam, eine hohe Dosis Lactase bei sich zu haben, denn trotz aller Bemühungen um Konsistenz kann es gelegentlich passieren, dass lactosehaltige Speisen nicht vermieden werden können oder man auf sie nicht verzichtet. Zudem sollte immer eine gute Darmpflanze mit einer großen Anzahl von Milchsäuren gewährleistet sein, da sie nicht nur die Laktosespaltung fördert, sondern auch für das Abwehrsystem und das allgemeine Wohlergehen von Bedeutung ist.

Die Einnahme von Lebensmitteln mit einem großen Gehalt an prebiotischen Bestandteilen hat in den meisten FÃ?llen auch einen positiven Einfluss auf die Gesunderhaltung der Digestion. Das Ergebnis ist, dass es in der Regel nicht nur einen Weg gibt, um mit Laktoseintoleranz richtig umzugehen - die ideale Lösung ist (!) eine durchdachte Verbindung aller drei Verfahren.

Was ist eine Laktoseintoleranz?

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