Lebensmittel mit Glucosamin

Nahrungsmittel mit Glucosamin

Die Nahrungsergänzungsmittel für Knorpel und Gelenke mit Glucosamin, MSM, Gotu Kola und L-Lysin. von der Zusatzbezeichnung waren nicht auf traditionelle Lebensmittel beschränkt. Die Nahrungsergänzungsmittel werden als Lebensmittel eingestuft und müssen sicher sein. Glukosamin ist in kleinen Mengen in fast allen Lebensmitteln enthalten. "Glukosamin ist ein wichtiger Nährstoff, der nur selten in normalen Lebensmitteln vorkommt.

"

"Da gibt es keine gemeinsame Ernährung."

AHZ: Sehr geehrter Kollege Streiter, eine amtliche Erklärung zur Marktfähigkeit von Nahrungsergänzungen, die Glucosaminsalze enthalten, wurde vor kurzem veröffentlicht. Welche genauen Angaben enthält diese Erklärung des Arbeitskreises Nahrungsmittelchemischer Sachverständiger/ALS? Die Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelchemiker der Bundesländer und des Bundesamts für Konsumentenschutz und Ernährungssicherheit (ALS) setzt sich aus Experten der Nahrungsmittelchemie, Apotheke, Medizin und Ernährungswissenschaften der Bundesländer, dem Bundesforschungsministerium für Lebensmittel, der Bundesanstalt für gesundheitliche Unbedenklichkeit und der Bundesanstalt für gesundheitliche Unbedenklichkeit (BfArM), dem BfR ( "Bundesinstitut für Risikobewertung") und dem BfBundesamt für Konsumentenschutz und Ernährungssicherheit (BVL) zusammen und vertritt die Gutachten der Bundesländer und der Bundesoberbehörden.

Was Glucosamin (und Chondroitin) betrifft, sagte die ALS: "Die Arbeitsgruppe hat keine verlässlichen Informationen über die ernährungsphysiologischen oder anderen physiologischen Effekte von Glucosamin und Chondroitin. 2. Auch ist nicht bekannt, dass solche Substanzen wegen ihres Nährstoff-, Geruchsoder Geschmackswerts oder als Stimulans hauptsächlich in Nahrungsmitteln eingesetzt werden. Sie sind auch keine charakteristischen Lebensmittel.

Produkte mit einer täglichen Dosis von 1250 Milligramm Glucosamin und mehr werden durch eine Verordnung der EU-Kommission als pharmazeutisch wirkungsvoll erachtet. Zubereitungen, die weniger als 1250 Milligramm Glucosamin pro Tag enthalten, können Lebensmittel sein. Hier sind die Gehalte der erwähnten Substanzen den Additiven gleichwertig und zulassungspflichtig.

Hinsichtlich der Glucosaminmenge von 1250 Milligramm pro Tag ist zu beachten, dass diese aus der Kommissionsentscheidung über Glucosaminhydrochlorid berechnet wird. Aber auch in der Bundesrepublik sind Zubereitungen mit 1500 Milligramm Glucosaminhemisulfat (teilweise im vergangenen Jahr) mit einem Glucosamin-Gehalt von 1178 Milligramm zulässig. Zubereitungen mit deutlich niedrigeren Glucosamin-Gehalten als die der oben erwähnten Medikamente (z.B. mit täglichen Dosen von 200 bis 600 Milligramm Glucosamin) werden als Lebensmittel nach der "breiten" Lebensmittel-Definition der "Grundverordnung" (EG) 178/2002 bewertet.

Glukosaminsulfat und -chlorid werden jedoch, da es sich nicht um eine kennzeichnende Nahrungsmittelzutat handelte, wie das Oberlandesgericht Hamburg[1] festgestellt hat, wie Zusatzstoffe im Sinn von 2 Abs. 3 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) behandelt, sind aber nicht zulässig. DaZ: Welche Effekte erwartest du von der Aussage oder welchen Einfluß hat die ALS-Arbeitsgruppe?

Rechtsstreit: Publikationen der ALS sind als überregional koordiniertes Sachverständigengutachten der Nahrungsmittelchemiker der Länder und der Bundesanstalt für Lebensmittelsicherheit aufzustellen. Bei Glucosamin war dies die Arbeitsgemeinschaft "Diätetische Lebensmittel, Ernährung und Abgrenzungsfragen", der Experten für Nahrungsmittelchemie, Apotheke, Medizin und Ernährungswissenschaften der Länder, des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit, des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit, des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit, des BfArM, des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit (BVL) angehörten.

Prinzipiell steht es jedem Experten offen, ein Produkt "nach seinem besten Wissen und Gewissen" zu bewerten. Sie wird jedoch ein deutschlandweit abgestimmtes Gutachten der Bundesländer und der Bundesoberbehörden einholen und muss dies, wenn sie eine andere Meinung vertritt, begründet wissen. Die ALS-Gutachten verdeutlichen für die Lebensmittelindustrie die Sichtweise der Lebensmittelkontrolle und schaffen damit eine gewisse rechtliche Sicherheit.

AHZ: Ihre Kommentare zeigen, dass nicht marktfähige Erzeugnisse bereits als Nahrungsergänzung auf dem Markt sind. Rechtsstreit: Es ist richtig, dass nicht marktfähige Präparate mit Glukosaminen, teilweise auch in Kombination mit Knorpel und Methansulfonylmethan (MSM), auf dem Handel sind, und das ist nicht unbedenklich. Das und die unterschiedlichen Gerichtsentscheidungen und Expertenmeinungen haben die ALS dazu bewogen, die vereinbarte Überwachungsauffassung zu publizieren.

Das Lebensmittelgesetz wurde im Juni 2007[2] neu interpretiert, was de facto den § 2 (3) des Lebensmittelgesetzes "aushebelt". Wenn man jedoch dieser kaum gerechtfertigten und dem System der früheren Gesetzgebung entgegenstehenden Lösung nachgeht, ist jede Lebensmittelzutat (einschließlich Nahrungsergänzungsmittel) "charakteristisch", wenn sie "charakteristisch" für das Erzeugnis nach Quantität, Handelsbezeichnung und Angabe ist.

Allerdings sind die charakteristischen Inhaltsstoffe von Lebensmitteln explizit nicht mit Zusätzen gleichzusetzen und müssen daher nicht genehmigt werden. Damit wird der Wille des Gesetzes, den Konsumenten vor unkontrollierten Inhaltsstoffen zu bewahren, vereitelt. Sollen Glucosamin -haltige Zubereitungen zukünftig - anders als das Oberlandesgericht Hamburgs - unterhalb der "Drogenschwelle" als marktfähige Lebensmittel eingestuft werden, müsste geprüft werden, welchen Nutzen sie für den Konsumenten haben sollen.

DZ: Hat ein Produzent bereits eine Genehmigung für Glucosamin-Salze als Lebensmittelzusatzstoff eingereicht? Meines Erachtens hat das zuständige Amt für Konsumentenschutz und Nahrungsmittelsicherheit verschiedene Gesuche erhalten, die aber noch nicht abgeschlossen sind. Wie empfindlich Nahrungsergänzungen sein können, beweist die Auseinandersetzung mit Glucosaminsalzen. Pharmazeuten werden beim Handel mit Nahrungsmitteln als Lebensmittelhändler im Sinn des Lebensmittelgesetzbuches angesehen.

Mehr zum Thema