Lebertran Wofür

Dorschleberöl für was?

Bei LEBERTRAN aufgetretene Nebenwirkungen. Aber welche sind für was wichtig, und wo sind die meisten von ihnen? Wozu braucht unser Körper Vitamin D? Viele Mamis nehmen diese Salbe mit Lebertran und Zinkoxid:

Worauf wurden Walfische erlegt?

Zunächst war das Walöl von Interesse, das aus der Schinkenschicht hergestellt wurde. Schon seit dem Altertum dient es als Lampenkernöl für "tranfunzeln", später als Rohmaterial für die Produktion von Harzen, Seifen und Mineralöl. Als Schmiermittel wurde am Anfang der Industrierevolution der Firma WALTAN verwendet. Weitere Walfische kamen jedoch ums Leben, weil aus Walöl auch die Produktion von Harzen, Seifen und Margarinen möglich war.

Die Firma benötigte für die Produktion von Persil die Firma Walker. Das trübe Walöl wurde zur Aufhellung mit Reinigungssalzen versetzt. Doch zu diesem Zeitpunkt waren die weltgrößten Fische bereits am Rande des Aussterbens in einem regelrechten Blutsrausch geschlachtet worden: Alleine in der Fischereisaison 1930/31 wurden rund 30.000 blaue Walfische umgebracht.

Es wurden Steaks, aber auch als Hunde- oder Rinderfutter verwendet. Mehrere Million Walfische wurden bis dahin umgebracht. Bewilligte Ausnahme: die herkömmliche Bejagung von Eingeborenen auf einige wenige lebensnotwendige Tierarten - wie die in Grönland und Kanada. Nehmen Sie Blauwale: Allein zwischen 1904 und 1971 wurden 369.000 blaue Fische umgebracht.

Entstehungsgeschichte des Lebertranes

Lebertran ist ein dünnes und leichtes Fischöl, das aus der Fischleber von Dorsche, Stockfische und Schellfische hergestellt wird. Dorschleberöl ist jedoch nicht dasselbe wie Fischöl. Dorschleberöl gibt es schon lange. Die Vikinger, Skimos, Norwegische, LappländerInnen und GrönländerInnen benutzten es bereits als Mittel zur Selbststärkung.

1824 fanden die Germanen heraus, dass Dorschleberöl ein hervorragendes Mittel gegen Rachitis ist. In der Vergangenheit wurde das öl auch als Lampen- und Imprägniermittel eingesetzt. Wozu wird Lebertran benutzt? Der Gebrauch von Lebertran ist in der Regel bekannt, weil es krank ist, kleine Kindern müssen es als Medikament nehmen und mögen es nicht, weil es überhaupt nicht gut schmecken.

Es wird auch bei Mangelernährung eingesetzt. Noch bis in die 1960er Jahre erhielten die Kleinen täglich einen Esslöffel Lebertran zur Kräftigung und Prävention von Seuchen. Dass Lebertran bei vielen Beschwerden hilft, ist nachweisbar. Erhältlich als Kapsel, als Wundersalbe und auch als Reibemittel.

Bei Gelenkserkrankungen kann man sich mit Lebertran einmassieren, was zu einer Schmerzlinderung beiträgt. Inzwischen hat die heutige Schulmedizin das Lebertran fast vollständig abgelöst. In letzter Zeit sind jedoch viele Patientinnen und Patienten wieder in die Naturheilkunde zurückgekehrt, darunter auch Lebertran.

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