Leinöl äußerliche Anwendung

Leinsamenöl zur äußerlichen Anwendung

Selbstverständlich kann Leinöl auch äußerlich angewendet werden. Dies bedeutet, dass Sie Leinöl extern auftragen oder oral einnehmen können. Äusserlich angewendet ist Leinöl aber auch sehr gut bei schmerzhaften Hautrissen bei Reizmagen und Reizdarm, denn schließlich sollte nicht nur Leinöl allein eine echte äussere Anwendung von Leinsamen sein. a. Leinöl sollte in keinem Haushalt fehlen.

Außerdem kann Leinöl auch äußerlich bei Hauterkrankungen wie Geschwüren, Furunkeln und Ausschlägen eingesetzt werden.

Verwendung der Heilpflanzen-Leinsamen

Das Saatgut der Arzneipflanze Leinsaat hilft bei Verstopfungen, lokalen Infektionen und Gastritis. Das aus den Kernen erhaltene Leinöl wird auch als Nahrungsergänzung eingesetzt. Leinsaat kann auch zur Prävention von Magen-Darm-Erkrankungen eingesetzt werden. Bei den Früchten handelt es sich um eine kugelförmige Fruchtkapsel mit bis zu 10 Stk. Die aus den Kernen gewonnenen Kerne und das Leinöl werden für medizinische Zwecke genutzt.

Nehmen Sie 1 EL (ca. 10 g) unzerquetschten oder zerquetschten Leinsaat 2 bis 3 mal pro Tag mit 150 ml flüssiger Lösung (z.B. in Suppe). Es ist auch möglich, die im Kaltextrakt (30 Minuten) erhaltenen aktiven Bestandteile zu verwenden (Dosierung 5-10 g pro 1 Becher Wasser). Für Kleinkinder zwischen 6 und 12 Jahren sollte die halbe, für Kleinkinder unter 6 Jahren nur nach ärztlicher Vorschrift eine Leinsamenbehandlung erfolgen.

Anmerkung: Zur Vorbeugung von Magen- und Darmkrankheiten kann Leinsaat in kleinen Portionen in die tägliche Ernährung aufgenommen werden. Immer viel Alkohol zu sich nehmen, um Verstopfungen zu vermeiden. Zerkleinertes Leinöl muss innerhalb einer Woche verbraucht werden, sonst wird das Leinöl unbrauchbar. Externe Anwendungen: Äusserlich als Wickel für Furunkel, Abszesse und Entzündungen der Haut: 30-50 g Leinmehl mit heissem Salzwasser zu einem Wickel mischen.

Leinsaatgut eignet sich besonders bei akuten und chronischen Verstopfungen als wirksames, nicht irritierendes Laxans (Gleit- und Füllmittel) durch Stimulierung der Darmaktivität. Der Schleim auf der Samenoberfläche quillt bei Verschlucken mit genügend Flüssigkeit auf, vergrößert das Fassungsvermögen und fördert so die Darmaktivität. Beim vorher gequetschten Leinsaatgut wirken die freigewordenen Fettsäuren als Schmiermittel.

Wenn Sie zu Gastritis neigen, sollten Sie zur Vorbeugung Leinsaat zu Ihrer Ernährung hinzufügen. Leinsaat versorgt den Organismus als Nahrungsergänzungsmittel mit Ballaststoffen. Für die äußere Anwendung wird Leinsaat bei Entzündungen der Haut und Magengeschwüren eingesetzt. Leinsamenöl wird zu einer Salbe weiterverarbeitet oder der zerkleinerte Leinsaat wird mit etwas frischem Leitungswasser zu Haferbrei gemischt und als wärmende Kompresse auf die entzündeten Stellen aufgesetzt.

Leinsaat sollte nicht verwendet werden: Achten Sie bei der Aufnahme von Leinsaat auf eine ausreichend hohe Flüssigkeitsaufnahme in flüssiger oder pflanzlicher Teeform (mindestens 2 l täglich), da es sonst zu einer Verdauungsstörung kommen kann! Im Falle von hartnäckiger Obstipation, Stuhlunregelmäßigkeiten oder unklarer Beschwerde im Magen-Darm-Bereich ist eine ärztliche Klärung der Ursache vonnöten!

Äußerlich angewendet sollte Leinsaat nicht bei infektiösen Hautkrankheiten verwendet werden. Daher sollte ein Mindestabstand von einer Stunde zwischen der Aufnahme von Leinsaat und den anderen Medikamenten einhalten werden. Leinsaat sollte nicht mit Medikamenten genommen werden, die die Darmaktivität inhibieren ( (z.B. Medikamente gegen Diarrhöe, wie z. B. im Natrium oder zentral wirkende Analgetika (Opioide) in der Schmerztherapie).

Bei den Schwermetallen kann sich das toxische Schwermetallkadmium im Leinsaatgut ansammeln. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie Leinsaat in pharmakopöegeprüfter Güte einkaufen. Sie sind auf schwermetallhaltige Stoffe getestet und beinhalten bei Normaldosierung unbedenkliche Anteile.

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