Leinöl als Heilmittel

Leinsamenöl als Heilmittel

Viele Menschen schwören heute auf Leinöl. Der Leinsamen wurde schon sehr früh als Heilmittel eingesetzt. Ansonsten hat das Mittel den gegenteiligen Effekt: es stopft. Alternativ wird jedoch die Verwendung von Leinöl empfohlen. Schon seit vielen Jahren gilt es als alternatives Heilmittel.

Leinsamenöl - gesünder und leckerer! Wichtiger Hinweis zu einem guten ÖI!

Einige Leute denken, dass Leinöl das wirkliche Lebenselexier ist. Neue Untersuchungen zeigen, dass das gelbgoldene Leinsamenöl eine wohltuende Auswirkung auf unseren Organismus haben kann. Noch eine gute Nachricht: Leinöl hat einen ausgezeichneten Eigengeschmack! Leinsamenöl sieht ähnlich aus wie flüssiges Golf. Leinsamenöl wurde damals als nahrhafte und sehr preiswerte Nahrung geschätz.

Leinsamen (Linum usitatissimum) stammt unter anderem aus der Osttürkei, Ägypten, dem Iran und Syrien. Seit 1924 wird hier Leinen gezüchtet - der Begriff "Lausitzer Leinöl" ist nun gesetzlich verankert. Die gesamte Anlage kann zur Produktion von Leinöl eingesetzt werden. Leinsamenöl kann daher nicht nur als Heilmittel, sondern aufgrund seiner Bestandteile wie Schleim und Proteine auch als Futtermittel eingesetzt werden.

Leinöl wird im Wesentlichen aus dem Setzling extrahiert. Beim Kaltpressen bleibt das kostbare Olivenöl mit seinen essentiellen Säuren erhalten, da die Temperaturen beim Pressen nie über 40 °C liegen. Wenn es um gesundes/gut fetthaltiges Leinöl geht, ist es anderen Erzeugnissen weit voraus. In keinem anderen pflanzlichen öl ist so viel 3-fach ungesättigte Omega-3-Fettsäure'alpha-Linolensäure' enthalten (griechisch: linos= Flachs).

Flachspflanzen produzieren je nach Herkunft knapp 70 % davon durch Kaltpressen und übertreffen damit Omega-3-Fettsäuresterne wie Lachs (etwa 4 %) und Rapsöl (etwa 9 %) mit großem Vorsprung. Dies ist deshalb so wichtig, weil verschiedene Studien gezeigt haben, dass Alpha-Linolensäure die Gefäße erweitert, die Gerinnung des Blutes fördert und die Entzündung hemmt.

Es balanciert Blutfette und -druck und verhindert so Thrombose, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Außerdem wurde festgestellt, dass Alpha-Linolensäure aus kalt gepresstem Leinöl in die Zellmembrane eingebaut und zum Teil in andere Omega-3-Fettsäuren umgerechnet wird. Die Omega-3 Fettsäuren im VerhÃ?ltnis 6:1 sind optimal, um den menschlichen Metabolismus zu beeintrÃ?chtigen.

Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr von Leinöl zum Beispiel Angst und Depression erheblich mildern kann. Außerdem stabilisiert Leinöl das Abwehrsystem und gleicht den Cholesteringehalt aus. Leinöl kann sich positiv auf Hautreizungen wie Neurodermitis, in den Wechseljahren und sogar in der Krebsbehandlung auswirken. Der Schleim von Leinöl ist auch sehr wichtig für eine gute Verdauung.

Und wer weiß es nicht, die feine klassische Salzkartoffel mit Kräuter-Quark und Leinöl? Sie schmecken einmalig gut und sind in ihrer Zusammensetzung besonders für den Organismus wichtig. Wenn Sie den deftigen Leinölgeschmack nicht mögen, können Sie neutralem pflanzlichem Öl (z.B. Rapsöl) und einer ausgezeichneten Salatsauce beifügen. Leinöl ist auch für die Pestozubereitung geeignet.

Es ist nichts falsch mit 1 bis 2 Teelöffeln kaltgepresstem Leinöl auf bereits gekochten Speisen wie z. B. Gemüsen oder Suppen. Das kaltgepresste Leinöl (Bio-Leinöl) hat ein nuttiges Geruch sbild und kann auch rein (ein TL am Morgen) genossen werden, um den Metabolismus zu regen. Com / hier gibt es eine Vielzahl von Tips, Infos und Rezepten zum Themenbereich Leinöl, die dazu beitragen, den Organismus in Form und Gesundheit zu halten.

Kalt gepresstes Leinöl sollte immer in geringeren Stückzahlen bezogen werden, da es seinen Eigengeschmack nur im frischen Zustand ausbilden kann. Der hohe Gehalt an Alpha-Linolensäure macht Leinöl zwar sehr kostbar, aber es kommt zu einer raschen Nachverbrennung. Genauer gesagt: Wenn Leinöl mit Wind und Wetter in Berührung kommt, kann es schnell zu Ranzigwerden kommen.

Deshalb: Kalt gepresstes Leinöl in kleinen Stückzahlen sollte kalt (idealerweise im Kühlschrank) und im Dunkeln gelagert werden.

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