Leinöl aus Leinsamen

Leinsamen-Leinöl

Es gibt sie warm oder kalt gepresst - wobei natürlich die Kaltpressung aus biologischem Anbau vorzuziehen ist. Leinöl ist ein aus Leinsamen gewonnenes Pflanzenöl. Kaum einer von uns hat Leinsamen, Leinöl oder Leinsamenmehl im Küchenschrank. Nach medizinischen Erkenntnissen helfen Leinöl und Leinsaat auch gegen viele Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck, ja sogar gegen Krebs. Leinsamenöl wird aus Leinsamen der Leinsamenpflanze Linum usitatissimum gewonnen.

Arznei: Leinöl und Leinsamen - Oleum et Semina Lini

Leinöl und Leinsamen, Oleum und Grieß. Die Leinsamenemulsion, d.h. zwei gute Leinsamen werden zerkleinert, mit einer guten halbe Stunde heißem Kochwasser oder Vollmilch zubereitet, gesiebt und mit etwas Glukose versetzt, ist ein gutes, beruhigendes Mittel bei Brustkorbbeschwerden, unter entzündlicher Irritation des Verdauungstraktes, des Geschlechts und der Harnwege, bei Vergiftungen durch alle scharfen Vergiftungen (siehe Anlage I.A), am Anfang der Gonorrhoe.

Geben Sie alle ein bis zwei Std. einen Esslöffel. Aufgrund des ekligen Geschmackes dieser Dispersion können Sie etwas Süßholzsaft oder Zimt Sirup hinzufügen, sowie einige wenige Tröpfchen Zitrone zu jedem Öllöffel hinzufügen. Bei krampfhaftem, trockenem und trockenem Husten, blutigem Erkältungshusten, Kolik, Nierenschmerzen und schmerzhaften, mühsamen Wasserlassen rühmt Hufeland (Heim- und Reiseapotheke) folgende Teesorte: Nr. 99. 4 Leinsamen, zerkleinerte Fenchelkörner und SüÃ, je eine halbe Menge.

Von diesen, zwei Esslöffel voller vier Becher kochendes Wasser übergössen, und einer zieht die ganze Sache ein paar Minuten, am Kamin. Nehmen Sie jedes Viertel bis eine volle Viertelstunde davon eine Hälfte bis eine Tasse. Um entzündlicher Verhärtungen, für starke Bauchschmerzen rät Hufeland einen Briefumschlag aus zerkleinertem Leinsamen oder Leinsamen Kuchen, zusammen mit einigen lila Blumen, gegart mit Muttermilch zu einer dichten Paste, die Luftfeuchtigkeit ausgedrückt und warme übergelegt.

Die Leinsamenöle gibt man gleichmäßig so, wie Mohnöl, Baumöl und ähnliche Fettöle intern häufig gegen alle Giftstoffe durch scharfkantige Metallgifte (siehe Anlage I. A), bei entzündlichen Körperverstopfung wegen Stauung, bei Bauchschmerzen, bei entzündlichen hartnäckiger, bei Halsweh durch Geschluckte Knorpel, Nähnadeln und anderen Fremdkörpern. â Man gibt ein bis zwei Esslöffel auf einmal.

Bei den meisten Einläufen (s. d.) wird Leinöl eingesetzt; auch eine gute Brandsalbe ist zum Teil aus Leinöl (s. Brandsalben). Leinsamen und Baumöl sind bekanntlich gute Helfer zum Reiben des Körpers bei Kolik und Insektenstichen. Die Baumöle oder Olivenöle (Oleum Olivarum) werden intern bei Krämpfen Husten, Kolik, Vergiftungen von Schwämme (hier mit Kohlepulver), überhaupt in allen jenen von Fällen, wo intern das Mohnöl zubereitet wird, verwendet (siehe Mohnköpfe).

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