Leinöl Cadmium

Leinsamenöl Cadmium

auf die Pflanzenarten, die Cadmium aus dem Boden anreichern. Leinsamenöl verbessert das Blutbild, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Zink, Mangan, Kupfer, Blei und Cadmium waren in den Spuren des so verarbeiteten Leinöls enthalten. Er dringt besser ein und vergilbt nicht so stark wie das gekochte Leinöl. Es ist auch wahr, dass Leinsamen aus dem Boden unerwünschtes Cadmium.

Kadmium in Nahrungsmitteln - BIfR

Kadmium kommt natürlich im Erdreich vor, wird aber auch vom Menschen an die Umgebung abgegeben. Die Schwermetalle können über den Luftweg, das Medium Erde und über den Wasserweg in die Nahrung eindringen. Es wird verdeutlicht, wie das Bundesamt für Risikobewertung unterschiedliche Gruppen und deren Ernährungsgewohnheiten einbezieht.

Kadmium ist ein in der gesamten Umgebung vorkommendes Metall. Cadmium wird aus dem Erdreich in die zu Lebens- und Futtermittel verarbeiteten Gewächse freigesetzt. Kadmium wird vom Konsumenten vor allem über Lebensmittel aufgenommen. Kadmium sammelt sich nach der Einnahme im Organismus an. Ein anhaltend hoher Cadmiumeintrag kann zu Nieren- und Knochenschäden fÃ?hren.

Inwiefern Cadmium aus der Umgebung in die Nahrung eindringt, welche Nahrungsmittel Cadmium beinhalten, welche Bevölkerungsschichten wie viel davon absorbieren, wie die Cadmiumbelastung in der Umgebung und in der Nahrung verringert werden kann - diese und andere Fragestellungen werden in der Brochüre anhand von anschaulichen Beispielen behandelt und erörtert. Zur Risikoabschätzung von Cadmium in Nahrungsmitteln verwendete das Bundesamt für Strahlenschutz (BfR) die Angaben der National Consumption Study II des Max-Rubner-Instituts (MRI).

Der Prospekt zeigt die Einzelschritte einer naturwissenschaftlichen Risikobeurteilung. Diese können am Beispiel von Cadmium auch auf die Beurteilung anderer Risiken im Nahrungsmittelbereich angewendet werden und liefern somit Hintergrundinformation für alle, die sich mit Risikobewertungsfragen im Nahrungsmittelbereich auseinandersetzen.

Über die Veränderung von Rapsöl und Leinöl während der Aufbereitung - SCHÖNE - 1998 - Lipid / Fett

Bei der Detektion der für Raps und Leinöl charakteristischen wichtigsten Speisefettsäuren lag der Gehalt an Transfettsäuren (TFA) unter 1%. Die TFA-Konzentration von Leinöl war mit 0,24% ähnlich hoch wie bei Raps-Öl (0,22%), wodurch sich die Konzentration in den verschiedenen Prozessstufen bis zum Semi-Raffinat und auch im geblichenen Raps-Öl nicht änderte.

Durch Deodorierung des Rapsöles konnte die Gesamt-Tocopherol-Konzentration um 12% von 740 mg/kg auf 650 mg/kg reduziert werden. In entschleimtem und entsäuertem Raps-Öl (Mangan < 0,02 mg/kg, Roheisen < 0,4 mg/kg, Cu < 0,02 mg/kg, Blei < 10 ?g/kg) oder nur in geringen Mengen (Zink 0,1 mg/kg, Cadmium 2 ?g/kg) waren die anderen nachgewiesen.

Bei Leinöl mit einer anfänglich höheren Konzentration an Spurenelementen war auch die Degummierung und Entsorgung deutlich rückläufig. In dem so behandelten Leinöl waren neben Mangan, Eisen, Kobalt, Blei und Cadmium weitere Bestandteile enthalten. Pendant zur Verarbeitung von Rohöl in einer großen Ölmühle wurden bei jedem Verarbeitungsschritt drei Proben von Raps und Flachs analysiert, d.h. Pressöl, lösungsmittelextrahiertes Öl, Mischöl und entschleimtes/raffiniertes Öl.

Im Falle von Raps wurden auch gebleichte und desodorierte Öle (230°C; 3,0 bar für 2 h) untersucht. Der Raps und das Leinsamenöl mit den wichtigsten typischen Fettsäuren enthielten weniger als 1% transisomere Fettsäuren (trans-Fettsäuren = TFA). Die Konzentration von Leinsamenöl hatte eine TFA-Konzentration ähnlich der von Rapsöl, und die Konzentrationen änderten sich während der Verarbeitungsschritte nicht zu entschleimtem/kaustischem raffiniertem Öl und blieben im gebleichten Rapsöl unverändert.

Die Geruchsbeseitigung von Rapsöl verdreifachte jedoch die TFA-Konzentration auf 0,58%. Die Motive des Tocophérols waren typisch für Raps- und Leinsamenöle. Es ist nicht zwischen Mischöl und entschleimtem/kaustikalem raffiniertem Öl in der gesamten Tocopherol-Konzentration unterschieden worden. Die Geruchsbeseitigung von Rapsöl reduzierte die Gesamt-Tocopherol-Konzentration um 12% von 740 mg/kg auf 650 mg/kg.

Die Phosphorkonzentration beider Öle ist aufgrund des ätzenden Abbaus/der Raffination auf weniger als ein Zehntel derjenigen des Mischöls gesunken. Die weiteren in degummed/caustic raffiniertem Rapsöl bestimmten Elemente waren nicht nachweisbar (Mangan < 0,02 mg/kg, Eisen < 0,4 mg/kg, Kupfer < 0,02 mg/kg, Blei < 10 ?g/kg) oder nur als Spuren von Spuren von etwa 0,1 mg/kg und Cadmium 2 ?g/kg).

Im Laufe der Zeit wurde bei Leinsamenöl, das zunächst eine höhere Konzentration an Spurenstoffen aufwies, ein signifikanter Rückgang durch Entschleimung und Lauge-Raffination beobachtet. Leereisen konnte nicht erkannt werden. Il yucco, Mangan, Kupfer, Blei und Kadmium. Sie können die Säurewerte von Raps und Leinsamenöl nicht unterscheiden. Es gibt einen höheren Gehalt an Peroxid, Anisidin und Dien als die entsprechenden rohen Rapsöle.

Mit den Peroxidwerten von 0,1 Mio. Eq O2/kg in fast allen untersuchten Rapsölen konnte kein Raffinationseffekt nachgewiesen werden. Ausgewählte Ölsamen, Presskuchen und Öle, Saskia Franke, Kati Fröhlich, Susanne Werner, Volker Böhm und Friedrich Schöne, Analyse von Carotinoiden und Vitaminen in ausgewählten Ölsaaten, European Journal of Lipid Science and Technology, 112, 11, 12, (1122-1129), (2010).

JULIE FRANCIS, DAN RIDLEY und KEVIN ROBARDS, DAVID BEARDSELL, GESUNDHEITSFÖRDERUNGSKONSTITUTE IN PLANT DERIVED EDIBLE OILS, Journal of Food Lipids, Nr. 8, Nr. 3-4, (2007).

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