Leinöl gegen Entzündungen im Körper

Leinsamenöl gegen Entzündungen im Körper

die Bildung körpereigener, entzündungsfördernder Substanzen. Die Gewichtsreduktion hingegen hilft, die Entzündungsprozesse im Körper zu stoppen. Zum Beispiel kann ein Nagel, ein Virenbefall oder gar ein chemischer Kontakt eine Abwehr gegen unseren Körper auslösen. In der Studie wird gezeigt, dass Leinöl Stoffwechselprozesse und Entzündungen im Körper positiv beeinflussen kann. Die ungesättigten Fette haben eine wichtige Funktion im Körper.

Hilft Omega-3-Fettsäuren auch bei Entzündungen und Autoimmunkrankheiten? Gesundheitsfördernde Diät mit Omega-3-Fettsäuren

Vom Gastritis über Dentitis, Otitis und Hepatitis bis zur Meningitis - Entzündungen sind so unterschiedlich wie ihre Ursache. Zum Beispiel kann ein Fingernagel, ein Virenbefall oder gar ein chemischer Kontakt eine Abwehrmaßnahme gegen unseren Körper einleiten. Das Verhalten des Menschen auf eine Infektion ist immer gleich. Zunächst wird der Entzündungsherd lokalisiert und die örtliche "Polizei" in Gestalt von Schnitzelzellen warnt.

Zu den Entzündungen gehören auch Autoimmunkrankheiten. Damit sie im Bilde der Gendarmerie bleibt, scheitert hier die "Geheimpolizei" des Leichnams, die sogenannten Zeller. In der Regel sollen diese eine exogene Störung auslösen. Die körpereigenen Stammzellen werden jedoch bei einer Autoimmunkrankheit fälschlich als Invasoren bezeichnet. Die Immunabwehr löst einen Warnton aus und kämpft gegen den Körper oder die einzelnen Körperorgane.

Hier gibt es weit über 60 Autoimmunkrankheiten. Bekannt sind unter anderem Bronchialasthma, Colitis Ulcera, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, rheumatische Arthritis und Schuppenflechte. Für viele Krankheiten ist die Autoimmunantwort noch nicht als Auslöser bekannt, so dass die Anzahl der nachweisbaren Autoimmunkrankheiten weiter zunehmen wird.

Bei Autoimmunkrankheiten korrespondiert die herkömmliche Behandlung mit dem Medikament nach der Organverpflanzung und hat zum Ziel, das fehlgeleitete Immunsystem, z.B. mit Kortison, zu unterdrücken. In einer epidemiologischen Untersuchung wurde eine eventuelle Auswirkung von Omega-3-Fettsäuren bei Entzündungen und Autoimmunkrankheiten festgestellt. Traditionsgemäß wiesen fischgefütterte Inuits und japanische Tiere eine sehr niedrige Psoriasisrate und Typ-1-Diabetes auf.

Die Multiple-Sklerose war bei den Eskimos völlig unklar. Die Inzidenz der chronisch entzündlichen Erkrankung Asthma war ebenfalls relativ niedrig. Während die Zahl der Autoimmunkrankheiten in westlichen Inuits oder in Japan steigt, tadelten die Wissenschaftler die Essgewohnheiten. Weil die traditionellen japanischen und inuitischen Tiere viele Omega-3-haltige Meeresbewohner fressen. Eine amerikanische Forschergruppe kam auch zu dem Schluss, dass die gesteuerte Aufnahme von polyungesättigten Fettsäuren in Lebensmitteln in einer Studie* eine entzündungshemmende Wirkung hat.

Im Anschluss daran wurde das Gewebe der Probanden ausgewertet, indem die im Gewebe befindlichen entzündungshemmenden körpereigenen Zellen auf die Bildung von entzündungshemmenden Botenstoffen (sog. Prostaglandinen) hin abgetrennt und durchleuchtet wurden. Es zeigte sich, dass die entzündungshemmenden Substanzen der Omega-3-reichen Ölgruppe signifikant weniger boten. Eine vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren hemmt die Entzündung.

Untersuchungen an einem besonderen Maus-Modell haben diese Betrachtungen auch für Autoimmunkrankheiten bestätigt. Omega-3-Fettsäuren in den immunokompetenten Körperzellen (Monozyten) nehmen jedoch erst nach zwei bis 18 Schwangerschaftswochen zu, und die stärkste ist erst nach zehn bis 18 Jahren.

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