Leinöl Holzpflege

Leinsamenölpflege

Holz: Leinöl ist gut für die Holzpflege. Sie können Ihre Holzschränke, Tische und Stühle ein- bis zweimal im Jahr mit Leinöl einreiben. Das Holz sollte am besten mit Holzölen auf Leinölbasis behandelt werden, da diese Holzöle pflegeleicht und langlebig sind. Leinsamenöl reagiert mit Sauerstoff und Licht, die Konsistenz nach der Aushärtung ist zähelastisch. Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Leinöl.

Holzöl & Holzpflege: Langlebige Holzöle auf Leinölbasis

Öl auf Leinölbasis ist für Hölzer und Natursteine geeignet. Holzimprägnierungen, Holzpflegeöl mit oder ohne Zusatz von Bienenwachs und Öl für Steinfliesen. Das mit der Raumluft in Berührung kommende Hausholz kann durch seine Fähigkeit, Feuchtigkeit zu absorbieren und freizusetzen, die Raumfeuchtigkeit günstig beeinflußen. Ist die Holzoberfläche groß genug, z.B. ein Holzparkett oder ein Massivboden, kann das Material das Wohnklima tatsächlich sehr gut regulieren:

Trocknende und trocknende Atemluft wird durch das freisetzende Holzmaterial befeuchtet. Die feuchte und pressende Schwüle wird durch das wasserabsorbierende Material abgesaugt. Dieses Verfahren ist jedoch nur möglich, wenn das Brennholz nicht durch luftundurchlässige Anstriche wie z.B. Lacke gegen die Umgebungsluft abgedichtet wird.

Für den Holzschutz wird daher empfohlen, atmungsaktive Holzöle zu benutzen, die das Material imprägnieren und es vor Schmutz und kurzzeitiger Nässe schützen, aber die Poren des Materials offen für Dampf aus der Raumluft sind. Holzöle mit Harzgehalt werden sehr fest und sind auch für Tisch- und Arbeitsflächen eignet. Die hier gezeigte Küche und der rechte Tisch wurden von der Firma Henry hergestellt und mit oxydierendem Holzöl von der Firma Áuro bearbeitet.

Ein weiteres Beispiel für die natürliche Bearbeitung von Holzmöbeln mit Holzöl sind die Tabellen des Tischlers Henry und die Tischstühle aus der Firma CordesVoss: Aus Baumharz und Leinöl werden die Grundmaterialien für ökologische Holzöle und Holzfarben hergestellt. Kunstharz wird in stark erhitztem Leinöl aufgeschmolzen und verbleibt nach dem Auftrag auf die Hölzer in flüssigem Holzöl gelöst.

Leinöl wird aus den Kernen des Leinöls (Gattung: Linum) extrahiert. Leinöl ist ein sehr kleines Molekül, das durch die Kapillarkräfte der Poren bis zu 4 Millimeter in die Holzfaser eindringt: So wie das trockene Öl aufnimmt. Leinöl - Standöl ist Leinöl, das sich bereits an längere Moleküle gebunden hat.

Leinöl - Standöl tritt auf, wenn Leinöl sehr lange stehen bleibt und die Kurzmoleküle die Möglichkeit haben, sich zu mischen. Das Standöl wird im heutigen Produktionsprozess aus Leinöl durch Erwärmung in verhältnismäßig geringer Zeit gewonnen. Mit dem Leinöl-Standöl wird sichergestellt, dass ein Bodenöl oder eine Holzart zähflüssig ist. Leinöl-Standöl dringt nicht in das Material ein, sondern stellt die Deck- und Schutzschicht dar.

Leinöl hat viele ungesättigte Fettsäuren. Dies ermöglicht es dem kurzen und tiefbindenden Leinöl, sich mit den längeren und größeren Ölmolekülen des Leinöl-Standöls zu verknüpfen und die Oberfläche der Holzoberfläche zu festigen. Für manche Menschen mit Allergien stellen diese Zitrusöle eine Gefährdung dar, weshalb sie auf Holzöl ohne Zitrusöl oder wasserbasierte Holzöle (AURO Aqua-Öle) umsteigen sollten.

Deshalb müssen alle Gegenstände, die mit dem Holzöl oder der Farbe in Berührung kommen, gleichmäßig und lufttrocknend aufgehängt werden! Holzöl und Holzwachs können für Möbel aus Holzfußböden wie z. B. Holzparkett verwendet werden. Die mit Öl oder Wachs behandelten Böden müssen in regelmäßigen Abständen gepflegt werden. Holzöl für die Möbelpflege ist dünn und daher leicht zu verarbeiten.

Das Holzöl für die Möbelpflege kann sorgfältig mit einem Bürstchen oder einem Tuch einreiben. Als Beispiel für die Verwendung von Holzwachs sind die Bänke der Katholiken in Trentschin zu nennen, die mit AURO Hartwachs bearbeitet wurden. Für Holzböden gibt es spezielle Holzhartöle, z.B. das Koimos-Bodenöl Nr. 208 und das Kunos-Naturöl Nr. 288, beide von der Fa. Livos.

Livos Bilo Bodenwachs Nr. 303 kann zum Beispiel als Pflegewachs für Holzböden eingesetzt werden. Gegenüber Holzöl haben gewachste Oberflächen den Vorzug, dass das Öl leichter zu polieren ist und Äste, in die ein Holzöl kaum eindringen kann, mit dem Öl gleichmäßig behandelt werden können: Auch das gewachste Material ist ein etwas anderes Haptik-Erlebnis:

Da die Renovierung einfacher ist, empfiehlt sich die Verwendung von Hartbodenölen für Böden. Holzwachse sind eine gute Wahl für Möbel. Der mit Holzöl geölte Holzboden erhält einen ähnlichen optischen Effekt wie ein mit Wachs behandelter Holzboden, wenn dem Reinigungswasser etwas Carnaubawachsemulsion (z.B. Kreidezeit) zugegeben wird. Dieser Entschluss für ein Waldwachs, z.B. Bienenwachsbalsam, ist langfristig: Einmal mit Wachs behandelt, muss das behandelte Buchenholz immer wieder mit Waldwachs gepflegt werden, da sich reines Holzöl nicht mit der Oberfläche mischen kann!

Bei bereits gewachsten Hölzern ist die Verarbeitung mit reinen Ölen, wie den harzhältigen Fußbodenölen oder Möbelpflegeölen, nicht möglich. Das unbehandelte Schnittholz muss mit Holzöl imprägniert werden, um es vor Verschmutzung und Vergrauung zu schützen. Das Öl verleiht dem Massivholz eine andere Farbe, obwohl das Öl nicht eingefärbt ist.

Geöltes oder geöltes Schnittholz wirkt vor dem Auftragen des Holzöls stärker und düsterer als unbehandeltes Schnittholz und erhält einen hellroten Farbton. Dies liegt daran, dass die Oberfläche des naturbelassenen Holzmaterials noch recht rau ist (es geht um geschmirgeltes Holz) und das Lichteinfall von den kleinen mikroskopischen Fasern des Holzmaterials deutlich unterbrochen und unregelmäßig wiedergegeben wird.

Mit Holzöl wird eine glatte Oberfläche erzeugt. Mit den Fingerspitzen ist dies beim Vergleich von geöltem und unbehandeltem Schnittholz zu spüren. Durch die Glättung durch das Holzöl wird das eingestrahlte Sonnenlicht weniger reflektiert und zerstreut. Die mit Holzöl behandelten Hölzer erscheinen dunkel und farbintensiver, d.h. in der Färbung, die das frische und damit nasse, abgeholzte Material hat.

Zur Vermeidung dieses Farbunterschieds kann dem Holzöl ein Weißpigment zugesetzt werden. Bei der Behandlung mit weißem Holzöl ändert sich die Holzfarbe wesentlich weniger. Die Weiße hängt davon ab, ob Sie das Holzöl ein-, zwei- oder dreimal aufbringen. Geölte Holzfußböden können wirtschaftlich saniert werden, ohne das Öl vollständig zu entfernen, da sich das Alt- und Neufußbodenöl rekombinieren kann.

Wenn ein bereits geölter Holzfußboden mit Fußbodenöl behandelt werden soll, sollte er zunächst mit einer Fußbodenseife gesäubert werden, um Verschmutzungen zu beseitigen und das Altöl zum Teil zu beseitigen. Eine Rotationsschleifmaschine und Reinigungskissen können zur Pflege des Holzfußbodens verwendet werden. Mit einem Drehpolierer wird das Frischholzöl sorgfältig aufbereitet.

Ungeübte Baumeister machen oft den Irrtum, zu viel Öl zu benutzen. Die Holzöle dürfen niemals aus der Kanne auf den Erdboden gegossen werden! Das Auftragen des Bodenöls mit einer Lackierwalze, die in einer Lackierschüssel dosiert mit Öl befeuchtet wird, hat sich bewährt. Folgendes Beispiel wird fÃ?r eine normale WohnungsgröÃ?e mit 50m² WohnflÃ?che berechnet:

Ingesamt kostet die Sanierung des Holzfußbodens, der mit natürlichem Holzöl bearbeitet wird, ca. 110â'¬ inklusive Mehrwertsteuer. Für kleinere abgenutzte Bereiche, z.B. wenn das Material im Einstiegsbereich an Leuchtkraft verliert, genügt es, das Material mit einem Tuch und etwas Öl zu polieren. Nicht abwarten, bis das Öl vollständig abgenutzt ist, da sich sonst Grauschmutz im Wald ansammelt.

Ist dies der Fall, scheuern Sie den Holzfußboden mit einer Parkettseife und etwas Flüssigkeit, bis die graue Verunreinigung beseitigt ist. Abhängig von der Saugfähigkeit des Erdreichs können Sie das Öl bis zu dreimal aufbringen. Gegenüber Lackparkett ist das Schleifen eines geölten Holzfußbodens relativ einfach.

Die Oberfläche wird umso härter, je mehr Harze in einem Holzöl sind. Das ist für Dampf nicht durchlässig. Bei der Klarlackierung ist das Material zwar gut zu erkennen, aber es ist wie unter einer Glasoberfläche vom Zimmer abgeschirmt. Beim lackierten Holzboden haben Sie in erster Line Lack unter den Füßen, kein Holzboden, und der Lackholzboden ist für das Wohnklima genauso wenig wert wie ein Laminatfußboden oder keramische Fliesen.

Geöltes Brennholz regelt die Luftfeuchtigkeit: Das ist ein Wohlfühlfaktor und verhindert Schimmelbildung in der Ferienwohnung. Naturholzfarbe & Holzöl sind atmungsaktiv, d.h. das Material kann unter der Lackierung austrocknen. Natürliches Holzöl imprägniert das Material, ohne eine Beschichtung auf der Oberfläche zu erzeugen. Damit Sie das Material fühlen können, wenn Sie die Oberfläche berühren.

Natürliche Holzfarben & Holzöle auf Leinölbasis lösen sich nicht ab, da das Leinöl bis zu 4 Millimeter in die Tiefe des Holzes vordringt. Natürliches Holzöl und Holzfarben werden umweltfreundlich aus erneuerbaren Materialien gewonnen. Synthetische Lacke für Hölzer sind zwar härter als natürliche Lacke, aber mit der Zeit wird die Oberfläche der synthetischen Lacke durch die mechanischen Einwirkungen größer, die weiß glitzern und sich im Laufe der Zeit kleine Schmutzteilchen als sichtbare graue Beschichtung ansammeln.

Ist diese Bedingung erfüllt, ist eine umfangreiche Sanierung mit lackierten Hölzern erforderlich. Lackiertes Gehäuse: Der abblätternde Kunststofflack ist für eine Restauration ein Problem. Mit der Temperaturschwankung expandiert oder kontrahiert es immer wieder leicht, da jedes unserer Hölzer auch nach dem Austrocknen noch ca. 10% des Wassers enthält und dieses je nach Raumtemperatur einen anderen Wasserdampfdruck entwickelt.

Durch das undurchlässige synthetische Harz entsteht bei hoher Temperatur ein starker Wasserdampfdruck, ähnlich einem Schnellkochtopf. Die Lackierung des Holzes muss mit großem Aufwand entfernt werden. Das untere Foto zeigt gut, wie an der stärker belasteten Kante des Tisches das Lackwasser in den Tisch eindringt und allmählich abgeblasen wird.

Eine unangenehme Begleiterscheinung ist, dass das Material seine neue Färbung einbüßt und durch die konstante Luftfeuchtigkeit unschön wird. Für den Terrassenschutz gibt es bei uns spezielle Terrassenöle: Auros Terrassenöl ist in drei Farben erhältlich: Die Farbgebung des Terrassenöls ist entscheidend, damit das Terrassenöl vor UV-Strahlung geschützt ist und nicht ausbleicht.

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