Leinöl Magenschmerzen

Leinsamenöl Magenschmerzen

Studien hatten gezeigt, dass die tägliche Einnahme von Leinöl eine hervorragende Ulzeration hemmende Wirkung im Magen zeigt. Bieten natürliche Unterstützung für die entzündete Magenschleimhaut: Kamille ist eine ausgezeichnete Alternative zur Behandlung von Magenschmerzen. Bauchschwellung, Sodbrennen, Magenschmerzen oder Reizdarmsyndrom.

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Entgegen dieser Empfehlungen erhalten wir Leinsamen für unsere Leinsamenöle aus dem Ausland. Phosphatdünger und Pflanzenschutzmittel in der herkömmlichen Agrarwirtschaft beinhalten unter anderem das schwermetallische Kadmium, so dass es seit der Einbringung von Kunstdünger zu einer Kadmiumanreicherung auf Ackerflächen und damit in fast allen Nahrungsmitteln gekommen ist.

Kadmium ist sehr giftig und hat folgende Symptome: Kadmium kommt vor allem in Lebensmitteln vor: in der Leberwelt, in Schimmelpilzen, Miesmuscheln, Kakaopulver und getrockneten Algen sowie in viel Rauch. Zudem enthält herkömmlicher Linolsaat viel Kadmium, da sich Kadmium aufgrund seines Gehalts an ungesättigter Fettsäure anlagert.

Deshalb wird der Verzehr von mehr als 20 Gramm herkömmlich hergestelltem Leinsaatgut pro Tag vermieden. In Europa produzierter biologischer Landbau kann aber auch Kadmium beinhalten, da der Erdboden Kadmium aus ehemals nicht ökologischem Landbau speichert. Nach meinem Wissen müssen 7 Fruchtfolgen im biologischen Landbau (d.h. dass nur alle 3 Jahre auf der gleichen Oberfläche gearbeitet werden kann) stattfinden, bis der Lindensaat den Cadmiumboden "gereinigt" hat.

Deshalb bezieht man Leinsaat aus dem Ausland aus bisher nicht konventionellen Flächen, deren Beanspruchung daher niedrig ist, z.B. aus Windlasten oder cadmiumfrei. Wir benutzen bitterfreien goldenen Leinsaat, da man nur schmeckt, ob das Leinöl bitterfrei ist.

Goldlinsensaat gedeiht mit der von uns benötigten Güte nur in Gebieten mit regelmässiger Sonneneinstrahlung und starker Sonneneinstrahlung. In Europa sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, sondern nur in äquatornähe in übersee. Unser Leinsamen aus diesen Gebieten beinhaltet regelmässig einen sehr grossen Teil an pflanzlicher Omega-3-Fettsäure ALA, aus der unser Organismus auch die Muskel- und Omega-3-Fettsäure EPA und die Gehirn- und Nerven-Omega-3-Fettsäure DHA zubereiten kann.

Aufgrund seiner Kaliumähnlichkeit wird das mit der Ernährung aufgenommene Caesium im Magen-Darm-Trakt aufgenommen und hauptsächlich im Muskulaturgewebe, ähnlich wie bei der Kaliumaufnahme, zwischengespeichert. Wie lange das Caesium aus dem Organismus ausscheidet, hängt wiederum von der Lebenserwartung und dem Genus des Menschen ab und liegt bei durchschnittlich 110 Tagen. Weil wir zur Prävention und Heilung die reichliche Zufuhr von Leinöl raten, ist eine eventuelle Kontamination der Leinsamen mit Caesiumisotopen für uns nicht akzeptabel.

Aufgrund unserer freiwilligen Verpflichtung sind unsere Anforderungen sehr hoch, weshalb wir regelmässig zwischen 8 und 9 Partien von 10 Partien Bio-Leinsamen ablehnen, die zwar die gewohnten Bio-Zertifizierungen haben, aber dennoch nicht unseren Qualitätsstandards entsprechen! Durch die jahrzehntelange konventionelle Bewirtschaftung unserer Agrarflächen wurden die Erden mit viel phosphathaltigem Düngemittel verschmutzt.

Durch diese herkömmliche Befruchtung und Industrieverarbeitung absorbieren wir mit unseren Standardnahrungsmitteln viel zu viel Phospor. Überschüssiges Phosphat wird vom Organismus in Phosphorsäuren umgewandelt, die auf Zellniveau eine starke saure Wirkung haben und viele Stoffwechselprozesse behindern. Zur Bekämpfung dieser Hyperazidität braucht unser Organismus Mineralien, die uns im weiteren Verlauf des Prozesses fehlt.

Das ist ein weiteres wichtiges Argument, um Leinsamen nur aus Gebieten zu gewinnen, die in ihrer Mineralisation durch konventionelle Befruchtung nie geändert wurden. Der WDR hat am Donnerstag, den 28. Juni 2013, einen sehr spannenden Artikel über den Zusatzstoff "Phosphor in Lebensmitteln" im Bereich Markt veröffentlicht. Erfahren Sie hier mehr über die Auswirkungen von zu viel Phosphat im Organismus auf unsere Umwelt.

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