Leinöl Omega 6

Leinsamenöl Omega 6

In 100 g Leinöl sind ca. 59 g Alpha-Linolensäure enthalten, von denen fast 6 g in EPA und DHA umgewandelt werden. Leinöl hat mit 1:4 auch den höchsten Omega-3-Gehalt. Der Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, essentielle Fettsäuren.

Leinsamenöl kann dem entgegenwirken und eine erhöhte Omega-6-Aufnahme kompensieren.

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Die Omega Fettsäuren gehören zu den wesentlichen Fettsäuren. Essential Fettsäuren kann den Körper nicht künstlich herstellen, aber er muss ihn von außen mit der Ernährung künstlich herstellen zuführen Für Als unentbehrlich gilt der Mensch vor allem alle Fettsäuren, die in der Kohlenstoffkette (C-Atome) zumindest eine doppelte Bindung besitzen und daher besonders leicht eine chemische Reaktion eingehen.

Die Doppelbindung ist umso größer, je mehr die Fettsäuren hat, desto rascher sind sie. Aufgrund ihrer guten Anbindung werden sie auch als ungesättigte Fettsäuren bezeichnet. Multiple ungesättigte Fettsäuren heißt, dass sie mehrere Bindungen haben. Die Doppelbindung führen verbindet sich mit dem Leinöl aber auch dazu, dass es so leicht mit Luftsauerstoff und verhältnismäßig rasch ranzid wird (im Unterschied zu anderen Ölen mit mehr gesättigten Fettsäuren).

Leinöl ist besonders stark mit Omega-3 und Omega-6 angereichert Fettsäure Eine der wertvollsten ist Omega 3-Fettsäuren, ungesättigten Fettsäuren (der Name Omega deutet auf die besondere Stellung der Doppelbindung der C-Atome hin). Auch wenn Omega Fettsäuren auch in anderen Pflanzenölen, in Nüssen und in Fischen vorkommt, so ist der Anteil des Leinöls doch unvergleichlich hoch.

Gegenüber dem Leinöl enthält Fisch (seit Jahrzehnten als das wertvollste Schutzöl für Herz und Kreislauf umworben) ist dieses Omega Fettsäuren weitaus weniger.

Es geht um die Balance - Omega 3 bis Omega 6

Dies gilt auch für Omega-6 und die viel gerühmten Omega-3-Fettsäuren. Wenn ihre Beziehung nicht richtig ist, sind sie der grösste Gegenspieler. Omega-6 Fettsäuren kontrahieren die Gefäße und begünstigen die Entzündung. Omega-3 Fettsäuren wirken gegenteilig. Beträgt das Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren-Verhältnis 2:1 bis 5:1, gleichen sich die Effekte aus.

Mehr als 6:1 erhöhen das Rheumarisiko, den Blutdruck oder die Gefahr von Herzkrankheiten merklich. In unseren steinzeitlichen Ahnen war das Fettsäurenverhältnis noch weitestgehend korrekt. Bei den meisten Lebensmitteln, die vor etwa 10.000 Jahren auf der Speisekarte stehen, war das Fettsäurenverhältnis nahezu ideal. Fische, Wildbret, Geflügel oder Schlachtnebenerzeugnisse, aber auch Früchte und Champignons, hatten das optimale Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis.

Getreideerzeugnisse enthalten oft zu viel Omega-6. Doch auch Fleisch und Molkereiprodukte aus Mastanlagen, in denen die Kühe mit Korn und Sauce ernährt werden, enthalten Omega-6. Die in der KÃ?che verwendeten Ã-le und Ã-le enthalten einen höheren Omega-6-Wert. Die Sonnenblumenöle enthalten 122 mal mehr Omega-6 als Omega-3, während die Margarinen und Bratfette hochwertige Anbieter von Omega-6 sind, während Oliven-, Sojabohnen-, Rapsöl- und Walnussöl gute Anbieter von Omega-3 sind.

Leinöl hat den größten Anteil an Omega-3-Fettsäuren mit 1:4. Frisches und gut gekühltes Leinöl ist der ideale Lieferanten für ein ausgeglichenes Mischungsverhältnis. Die Fachliteratur enthält viele Verweise auf die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren bei Autoimmunkrankheiten. Untersuchungen zeigen, dass Patientinnen und Patienten mit rheumatischer Arthritis, Neurodermitis, und anderen autoimmunen Erkrankungen von zusätzlichem Omega-3-Gehalt haben.

Täglich genügt ein Löffel Leinöl, um den Normalbedarf zu befriedigen.

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