Leinöl Oxidation

Leinsamenoxidation

Dadurch wird verhindert, dass das Leinöl mit Sauerstoff in Berührung kommt und somit die Oxidation des Öls. In violettem Glas ist es optimal gegen licht- und oxidationsbedingte Umwelteinflüsse geschützt. Sie schützen das Leinöl so weit wie möglich vor Oxidation durch Sonnenlicht. Das frische Leinöl schmeckt leicht nussig und hat eine dezente Hanfnote.

Leinsamenöl als Binder für Lacke

Leinöl wird seit der Wikingerzeit als Fleckenbinder eingesetzt. Leinsamenölfarben haben viele verschiedene positive Effekte. Leinsamenöl ist durch seine besonders gute Adhäsion zu nahezu allen Substraten gekennzeichnet. Somit ist es eine gute Basis für alle Nachlackierungen. Leinsamenölfarben haben auch eine große Dehnbarkeit. Leinsamenölfarben können leicht auf vorhergehende Ölschichten aufgetragen werden, wodurch die kleinen Moleküle des Leinsamenöls in die Lackschichten dringen und einen guten Verbund zwischen den Lackschichten ausbilden.

Leinsamenöl erzeugt durch Aufnahme von Sauerstoff und Oxidation einen Festfilm, was zu einer Zunahme des Gewichts von bis zu 20% führen kann. Wenn die Schichtdicke beim Auftragen/Beschichten zu dick ist, wird die Lackschicht von der Fläche getrocknet, die Lackschicht knittert, faltet sich und es kommt zu unendlich langen Aushärtezeiten. Nahezu alle Kerne und Obstsorten beinhalten fetthaltige Öl. Die fetten Olivenöle werden im Groben in zwei Kategorien eingeteilt.

Nichttrocknende und trockene Duftöle. Für Flecken sind nur solche Ölarten in Frage kommen, die durch Oxidation auf einem nicht saugfähigen Substrat einen "festen" Belag ausbilden. Zu den gängigsten Trockenölen gehören: Leinöl, Mohn, Sonnenblumenöl und Nussöl. Leinsamenöl ist das am raschesten trockene und daher sehr gut als Bindeöl einsetzbar.

Bei den anderen Ölarten war die Produktion kostspieliger und hat wesentlich höhere Trocknungszeiten als bei Leinöl. Leinöl hat sich bei der Verwendung als Anstrichmittel gegenüber den anderen Trockenölen behauptet und sich im Laufe der Zeit bestens bewiesen. Leinöl wird aus den gereiften Kernen der Leinsamen durch Pressung gewonnen. Mit kalt gepresstem Leinöl werden nur 20% Ausbeute erzielt.

Das kaltgepresste Leinöl ist hellgelb und durchsichtig.

Tips und Kniffe

Nach dem Auftragen auf das Brennholz muss unser Erdöl "trocknen" können, d.h. durch Oxidation mit atmosphärischem Sauerstoff einharzen. Diese " Trocknung " bedeutet nicht Trocknung durch Verdampfung, sondern Trocknung durch chem. Das können nur wenige natürlich vorkommende Ölarten, die überwiegend aus ungesättigten Säuren bestehen. Zu den kommerziell erhältlichen Ölarten gehören Leinöl (aus Leinsamen, dem Leinsamen) und chinesisches Tungöl (hierzulande oft als Holzöl bezeichnet).

Bei anderen Speiseölen, wie z.B. Sojaölen, sind geringe Anteile an ungesättigten Säuren vorhanden, was zu einer bestimmten Verdickung, aber nicht zu einer korrekten Härtung führt: Das Fett ist abwaschbar. Also funktioniert Leinöl? Wer viel Zeit hat, kann Leinöl einnehmen. Aus diesem Grund wurde der Trocknungsprozess seit jeher durch unterschiedliche Verfahren (Kochen, Vortrocknung, Zusatzmittel) forciert.

Daraus entsteht Leinöllack und schliesslich das gesamte Sortiment an marktüblichen Hartölen, Arbeitsplattenölen und Bodenölen. Alle unterstellen sich der Eigenverpflichtung der vollständigen Erklärung, d.h. sie zeigen in ungefähren Proportionen, was sie aufbereiten. So gibt es immer etwas wie "Mit naturbelassenem Leinöl! Anschließend die Oberfläche mit einem fusselfreien Lappen abtrocknen.

Danach muss es erneut eingeölt werden (nach entsprechendem Trocknen!). Dies kann auch dann der Fall sein, wenn der restliche Untergrund trocken ist, d.h. nach 12-24h. Ich würde einem Möbelstück in Walnuss am Morgen die letzte Schmierung verpassen und die Oberfläche hin und wieder während des Tages überprüfen, um sicherzustellen, dass nichts schwitzt.

Alle geölten oder gewachsten Oberflächen können nach dem Abtrocknen aufpoliert werden. Achtung: Politur steigert den Glanzgrad, kann aber auch zu Unebenheiten in der Oberfläche (besonders bei dunklem, feingeschliffenem Holz) auffallen. Selbst nach dem Abtrocknen behalten die Polstermöbel einen bestimmten Geruch, den die meisten Menschen als wohltuend empfinden. 2.

Allerdings kann unter Umständen ein recht unerfreulicher, unnachgiebiger Duft auftreten, der auch auf die in Schränken gelagerten Sachen übergeht: Werden die Oberflächenbehandlungsschritte zügig nacheinander durchgeführt, werden die Möbeln dann auch gleich montiert und geschlossen, dann kann sich im Innenraum eines Schranks ein etwas ranzig-roter, modriger Gestank entwickeln, der nach Jahren noch als unerfreulich empfunden wird (kennen Sie einen Koffer mit 15 Jahren!).

Selbst nach Tagen und Wochen der Belüftung verschwindet dieser Duft nie. Vor allem nach der ersten Einölung, bei der das meiste Fett absorbiert wird, ist es besser, 2-3 Tage zu bleiben und für eine besonders gute Belüftung zu sorgen. 2. 3 ) Als Alternative zum Ölen kann auch Wachs im Inneren der Einrichtung verwendet werden. Es handelt sich um eine Schellackbeschichtung, nach dem Trocknen ist die Oberfläche nahezu geruchlos.

Leinöl ist nicht für den Außeneinsatz bestimmt, es ist nicht UV-beständig. Im Außenbereich genügt jedoch eine reine Verölung nicht: Das Material muss durch Farbpigmente vor UV-Strahlung geschÃ?tzt werden, da es sonst grau wird. Eine Beölung kann nicht alle diese Anforderungen abdecken, wir verwenden sie zur Beschreibung des Anforderungsprofils einer Glasur.

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