Leinsamen

Leinsaat

Der Leinsamen enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe und gilt sogar als natürliches Abführmittel. Wissenswertes über Leinsamen ? Beschreibung der Heilpflanze ? Leinsamenwirkung, Anwendung, Inhaltsstoffe, Informationen & Tipps! Was Sie beim Kauf von Leinsamen beachten sollten, welche Qualitätsunterschiede es gibt und wo die besten Preise liegen, erfahren Sie hier.

Leinsamen wird hauptsächlich bei Darmträgheit verwendet. Als Leinsamen wird der anerkannte Fachbegriff für Leinsamen (Linum usitatissimum) bezeichnet.

Leinsaat

Die Leinsamen bieten ein vielschichtiges Nährstoff- und Vitaminprofil und wirken sich positiv auf den Organismus aus. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren fördert die Leistungsfähigkeit des Gehirns, bedeutende Antioxidanzien wirken gegen gefährliche Erreger und die darin enthaltenen Fasern sind verdauungsfördernd. Leinsaat hilft auch, Gewicht zu verlieren, den Organismus von Toxinen zu reinigen und hilft, den Zuckerverbrauch und das Verlangen zu mindern.

Das sind Leinsamen? Die Leinsamen sind kleine, oval geformte Kerne der jährlichen Leinsamenpflanze. Leinsaat schmeckt nussartig und ist eine der am stärksten konzentrierten Pflanzenquellen für Omega-3. In ihnen sind 50 bis 60 % dieses kostbaren Fetts zu finden. Leinsaat liefert eine breite Palette wichtiger gesundheitsfördernder Nährstoffe wie z. b. gesundheitsfördernde Fettsäuren, Antioxidanzien, B-Vitamine, Nahrungsfasern, Eiweiße, Kalium und eine Reihe von Phytoöstrogenen namens Lignanen.

All diese Inhaltsstoffe fördern auf natürlichem Wege die Funktionen des Körpers und tragen dazu bei, Störungen zu beheben. Leinsamen enthalten Omega-3-Fettsäuren, die dazu beitragen, den Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinspiegel zu reduzieren und zugleich den Wert des Cholesterins (HDL) zu steigern. Die Nahrungsfasern und monoungesättigten Säuren im Leinsamen wirken sich ebenfalls positiv auf die Adern aus.

Das Blutfettprofil (die Blutfettwerte) wird verbessert, es wirkt entzündungshemmend und die Antioxidanzien bewahren vor Zellschädigungen. Der Lignan im Leinsamen gehört zur Gruppe der Phytoestrogene und hat auch antioxidative Charakter. Leinsaat enthält wesentlich mehr lignan als z. B. Senf, Sonnenblumenkörner, Cashewnüsse und Nüsse. Auch die kleinen Braunkörner bieten viel Vitamine E und sind besonders angereichert mit Gamma-Tocopherol.

Leinsamen liefert viele wertvolle B-Vitamine wie z. b. Riboflavine, Niacine, Thiamine, Pantothensäure, natürliches Wachstum, natürliches Wachstum, natürliches Wachstum, etc. Leinsaat bietet auch eine breite Palette von Mineralstoffen wie z.? Zt. Braunstein, Kali, Kalium, Kalzium, Gusseisen, Magnesium, Kupfer, Zinn, und Seren. Leinsamen ist wie andere Ölsamen ein sehr hochkalorisches Nahrungsmittel. Die 100 g Leinsamen beinhalten 534Kcal. Der Leinsamen besteht im Inneren aus unterschiedlichen Speisefettsäuren.

Alphalinolensäure bedeckt etwa 50% dieser Fettstoffe und zählt zur Familie der polyungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Sie sind für die Entwicklung von Hirn- und Nervenzelle extrem wertvoll und tragen dazu bei, den Gesamtcholesterinspiegel (LDL) im Blut zu reduzieren. Außerdem wirkt die Omega-3-Fettsäure antiinflammatorisch und dient dem Organismus als wichtiger Energieträger.

Durch den hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren wird auch das Mischungsverhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren im Organismus mitbestimmt. Mit Hilfe von Omega-3-Fettsäuren wird dieses Gleichgewicht ausgeglichen und damit entzündlichen Erkrankungen wie Rheumatismus oder Autoimmunerkrankungen vorgebeugt. In zwei Esslöffeln Leinsamen sind etwa 3,6 g pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren vorhanden. Leinsaat enthält 75 bis 800 mal mehr als andere Pflanzen.

Im Leinsamenmantel findet man den Lignan, der durch Zerkleinerung besser aufnehmbar ist. Leinsamenöl weist im Vergleich zu Leinsamen sehr wenig bis gar keine Inhaltsstoffe auf. Beim Ölpressen wird das Leinsamenöl von den Fasermaterialien abgetrennt und der Deckel entfernt. Manche Leinsamenöle sind mit Lignanen anreichert.

Sie sind sekundär pflanzliche Substanzen und wirken antioxidativ. Diese schÃ?tzen die Zelle vor gefÃ?hrlichen Freier Radikale, die die Zelle und das genetische Material schÃ?digen können. Darüber hinaus beugen sie der Bildung von Plaque in den Gefäßen vor und verringern den schädlichen Cholesteringehalt im Gehirn. Mit Lignanen wird ein Hormondefizit und ein Überschuss an Hormonen ausgeglichen. In der Frau fördert Lignan die Fertilität, lindert Wechseljahresbeschwerden und Menstruationsbeschwerden.

Bei Männern schützt Lignan vor einer Vergrößerung der Prostata. Außerdem fungieren sie auch als Phytoestrogene. Diese koppeln an die Östrogenrezeptoren an und tragen dazu bei, den hormonellen Gleichgewichtszustand zu regulieren und auszugleichen. Bei Estrogenmangel wirkt der Lignan östrogenähnlich, bei Überschuss an Hormonen werden die hormonellen Empfänger geblockt. Leinsaat enthält viele verschiedene Antioxidanzien, die eine sehr bedeutende und wirksame Antioxidanzgruppe darstellen.

Der Antioxidationseffekt von Leinsamen hat eine vorbeugende Funktion gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist in der Lage, die Insulin-Resistenz zu reduzieren. Die Leinsamen sind sehr faserreich und unlöslich. Es hilft, den Cholesterinwert zu reduzieren und den Blutzucker zu regeln. Die gelartige Masse von Leinsamen enthält Arabinoxylane und Galactoxylane. Gegen Verstopfung und den Transport schädlicher Toxine aus dem Organismus.

Alphalinolensäure (ALA) im Leinsamen beugt übermäßigen Körperentzündungen vor und bewahrt die Gefäße vor entzündlichen Schäden. Regelmäßiger Leinsamenverzehr fördert die Durchblutung und senkt das kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko. Leinsamen sollte auch die anti-entzündliche Ölsäure ELS (EPA) und die Ölsäure (DPA) beinhalten. Beides gehört zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren und unterstützt die Fließfähigkeit des Bluts und trägt zur Gesunderhaltung der Adern bei.

Leinsamen enthält Omega-3-Fettsäuren, die den Druck im Blut regeln und das Bluthochdruckrisiko mindern. Regelmäßig eingenommen, können sie auch zur Linderung verschiedener Symptome von Bluthochdruck, wie z.B. Kopfweh, beitragen. Leinsaat senkt auf natürlichem Wege den Cholesterinwert. Die Leinsamen beinhalten Nahrungsfasern, die die Cholesterinausscheidung über den Hocker begünstigen und so den schädlichen Cholesteringehalt mindern.

Schon 2 EL Leinsamen pro Tag enthalten 4 g Ballaststoff. Leinsaat verbessert den Blutzucker und reduziert die Insulin-Resistenz mit wichtigen Antioxidanzien und schützt so vor der Entwicklung von Zucker. Leinsaat hat auch einen sehr geringen Glykämieindex, der den Blutzuckerwert allmählich ansteigen lässt und gefährlichen Schwankungen des Blutzuckerspiegels vorbeugt.

Die Leinsamen vermitteln zugleich ein langanhaltendes Gefühl der Sättigung durch die vielen Nahrungsfasern. Leinsaat hilft beim Abmagern. Es steigert das Gefühl der Sättigung, reduziert das Verlangen und fördert die Verbrennung von Fett mit Omega-3-Fettsäuren. Das Lecithin im Leinsamen löste ungesunde Fettstoffe aus der Verdauung. Leinsamen wirken antioxidativ und entzündungshemmend und haben nicht nur einen günstigen Einfluß auf das Herz-Kreislauf-System.

Leinsaat bekämpft auch Zellschäden durch Oxidationsstress und verschiedene körpereigene Entladungen. Es schützt vor der Entstehung von Insulinresistenzen, Typ-2-Diabetes, Übergewicht, Fettleibigkeit und metabolischem Krankheitsbild. Die Mineralstoffe des Mangans, des Polyphenols, der Limonen und des Secoisolariciresinols im Leinsamen haben eine Antioxidationswirkung sie reduzieren die Fettperoxidation und das Vorhandensein von reaktionsfähigen Sauerstoff-Spezies (ROS) im Blute.

Der Lignan im Leinsamen schützt die Gefäße vor Entzündungsschäden und stimuliert die Entstehung des Thrombozytenaktivierungsfaktors (PAF). Außerdem reduzieren sie mit Lignanen und Alpha-Linolensäure das C-reaktive Eiweiß (CRP) um etwa 10-15%. Durch den hohen Ballaststoffanteil im Leinsamen, einschließlich der schleimbildenden Wirkung, wird die Leerung des Mageninhalts in den Darm hinausgezögert.

Auch die vielen Nahrungsfasern tragen dazu bei, den Durchgang des Fruchtfleisches durch den Verdauungstrakt zu mildern. Der Lignan im Leinsamen reduziert auch das Darmkrebsrisiko. Leinsaat wird seit vielen Dekaden als natürliche Abführhilfe verwendet. Besonders der Verbrauch von Leinsamenöl wirkt stark abführend.

Durch die vielen Omega-3-Fettsäuren im Leinsamen wird der Organismus vor Keimen und Krankheitserregern geschützt. Leinsaat ist eine der besten Quellen für Lignan. Mit Lignanen wird der weibliche hormonelle Gleichgewichtszustand ausgeglichen, die Fertilität erhöht und die Wechseljahresbeschwerden wirksam gelindert. Der Lignan im Leinsamen hat eine östrogenartige Ausstrahlung. Deshalb sollte der Konsum von Leinsamen in den ersten Wochen der Schwangerschaft vermieden werden (auch Leinsamenhaltige Nahrungsmittel wie Jogurt, Gebäck, Brot, Backwaren, Muffins,....).

Seit der 34. Woche der Trächtigkeit unterstützt Leinsamen jedoch die Mutterschaft. Es hilft gegen unerfreuliche Verstopfung einer Frau, stimuliert die Entbindung und kann so die Entbindung vorantreiben. Der Leinsamen fördert auch die Produktion von Schleim in der Vagina, was die Ausscheidungsphase und die Entbindung begünstigt. Während der Trächtigkeit sollte die Dosierung von Leinsamen von einem Doktor festgelegt werden.

Leinsaat (kein Leinöl) hilft gegen Wechseljahresbeschwerden. Ungefähr 40 g Leinsamen pro Tag sollen die Beschwerden der Wechseljahre mildern. Leinsamen wird allgemein als unbedenklich angesehen. Wird der Leinsamen jedoch zu viel oder zu wenig getrunken, kann es zu Verstopfungen kommen. Leinsamen können auch Durchfälle, Magenkrämpfe und Flatulenz auslösen.

Deshalb sollte der Verbrauch von Leinsamen allmählich gesteigert werden. Bei schwangeren und stillenden Müttern (bis zur 34. Schwangerschaftswoche) sollte der Verzicht auf Leinsamen oder der Konsum von Leinsamen nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln konsultieren Sie vor dem Konsum von Leinsamen Ihren Hausarzt.

Leinsaat kann die Aufnahme von Drogen unterdrücken. Im Allgemeinen ist es notwendig, die Medizin spätestens eine halbe Stunde vor oder zwei Wochen nach dem Konsum der Leinsamen einnehmen. Leinsaat und Leinsamenöl können mit Arzneimitteln wie Blutverdünnern, nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR), Schmerzmitteln, Hormonpräparaten und Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, Blutcholesterin und Zuckerkrankheit mitwirken. Auch bei der Nahrungsergänzung mit Johanneskraut, Baldrian, Leinsamen oder Leinsamenöl ist aufpassen.

Für Patientinnen mit Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Eierstockkrebs bzw. Gebärmutterhalskrebs oder Gebärmutterhalskrebs sollte vor dem Konsum von Leinsaat ein ärztlicher Rat eingeholt werden. Der östrogenähnliche Effekt von Leinsamen kann die Hormontherapie beeinflussen. Auch Menschen mit einer Darmbehinderung, einem entzündlichen Darmtrakt oder einer eingeengten Ösophagus sollten nur unter ärztlicher Kontrolle mit dem Essen von Leinsamen anfangen.

Die Einnahme von unreifem Leinsamen sollte unterbleiben. Nicht ausgereifte Leinsamen können Giftstoffe sein. Leinsaat hat, wie jede faserreiche Nahrung, einen Einfluß auf die Digestion. Deshalb sollte der Verbrauch von Leinsamen mit einer kleinen Dosis (z.B. 1 EL Leinsamen pro Tag) begonnen und bei Notwendigkeit langsamer erhöht werden. Zur besseren Aufnahme der Inhaltsstoffe von Leinsamen sollte Leinsamen vor dem Genuss gemahlen werden.

Mit einer kleinen Dosierung (z.B. 2 TL Leinsamenöl pro Tag) sollte der Verbrauch von Leinsamenöl begonnen und bei Notwendigkeit allmählich erhöht werden. In einem Eßlöffel Leinsamenöl sind etwa 7 g Alpha-Linolensäure enthalten. Es gibt auf dem Leinsamenmarkt diverse Produkte. Leinsamen, gemahlene Leinsamen, Leinsamenöl oder Leinkapseln. Brauner und gelber Leinsamen findet man in Naturkostläden und im Intranet.

Ganzer und gemahlener Leinsamen haben verschiedene Vorzüge. Die Verzehrsmenge von Leinsaat steigert in der Regel die Bekömmlichkeit, hat aber eine Haltbarkeit von nur 6-16 Monaten nach dem Aufmachen. Ganzer Leinsamen ist schwierig zu kauen, was bedeutet, dass die Inhaltsstoffe nicht richtig vom Organismus absorbiert werden können und der Leinsamen vollständig austritt.

Vollständige Leinsamen haben eine Lagerfähigkeit von 6-12 Monate. Wenn ganze Leinsamen eingekauft werden, können sie mit einer Mühle oder einer Kräutermühle mahlen. Die gewonnenen Leinsamen werden nach der Zerkleinerung oft mit einem Spülgas abgespült und in einem Vakuum-dichten Sonnenschutzbeutel wiederverpackt. Die Leinsamen werden überwiegend luftdicht verschlossen gepackt. Zur Aufnahme der vollen Nährdichte sollten ganze Leinsamen eingekauft und mit einem Mischer, einer Kaffemühle oder einer Würzmühle selbständig zerkleinert werden.

Leinsaat sollte zum Zeitpunkt des Kaufs ein Verfallsdatum von ca. 1 Jahr haben. Ältere Leinsamen nehmen an Geschmacksintensität und Nährstoffgehalt ab. Vakuum verpackte Leinsamen vermeiden den Sauerstoffkontakt und damit die Oxydation vor dem Aufbrechen. Wenn die Leinsamen verbittert sind, sind sie widerlich. Frischer Leinsamen hat einen leicht nussigen Geschmack. Gemahlene und ganze Leinsamen sollten nach dem öffnen in einem luftdicht verschlossenen Container im Kühlraum zwischengelagert werden.

Einmal vermahlen, werden Leinsamen viel empfindlicher gegen Oxydation und verdirbt mehr. Wenn ganze Leinsamen zu Haus mit einer kleinen Gewürzmühle oder Kaffemühle vermahlen werden, sollten sie in einem luftdicht verschlossenen Gefäß im Kühlraum aufbewahrt werden. Zum Schutz vor Lichteinstrahlung sollte möglichst ein dunkel getöntes Schutzglas sein. Zerkleinerte Leinsamen können nach dem öffnen ca. 6-16 wochenlang kühlgehalten werden.

Leinsamen sind in der Regel 6-12 Monaten lagerfähig. Leinsamen sollten beim Einkauf und bei der Aufbewahrung vor Feuchte schützen. Besonders vergänglich ist die Verwendung von Leinöl, das immer in schwarzen Fläschchen eingekauft und im Kühlraum gelagert werden sollte. Es hat einen süßnussigen Beigeschmack und sollte nicht zum Garen benutzt werden.

Wärme lässt das Leinsamenöl rascher oxydieren und führt so zu einem Verlust wichtiger Inhaltsstoffe. Leinsamenöl kann nach dem Garen zu verschiedenen Gerichten hinzugefügt werden. Zur Verbesserung der Bekömmlichkeit und Nahrungsaufnahme von Leinsamen sollten diese in einem Mischer, einer Kaffeemühle oder einer Würzmühle gemahlen werden. Der lösliche Ballaststoff in zerkleinerten Leinsamen verdickt die Flüssigkeit und wird oft als Ei-Ersatz eingesetzt.

Leinsamen sind besonders geeignet als Binder für Bäckereien. Wichtig: Nach dem Konsum von Leinsamen genügend Flüssigkeit trinken, um ein Verstopfen zu verhindern.

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