Leinsamen Aufkochen

Kochender Leinsamen

so noch unsicher, dass der Leinsamen kurz aufkochen kann. Die Leinsamenküche oder besser roh? Das Wasser einweichen und mit einer Prise Salz zum Kochen bringen. Den Leinsamen mit kochendem Wasser blanchieren und ziehen lassen die natürliche Unterstützung für die Verdauung, gebrauchsfertig ohne zu kochen. Leinsamen, lat.

Linum usitattissimum, wird aus der Pflanze Leinsamen, lat.

Leinsaat kochen - Ja oder Nein?

Leinsaat hat im Vergleich zu vielen anderen Futtermitteln einen recht großen Gehalt an so genannten zyanogenen Glykosiden. Damit diese Toxine (insbesondere Blausäure) freigesetzt werden können, werden spezielle Fermente (Linamarasen) gebraucht, die gleichzeitig die Samen der Pflanzen liefern. Allerdings werden diese Fermente nur unter gewissen pH-Werten inaktiviert. Bei Pferden oder anderen Nutztieren wird durch die Magensäuren letztlich die Enzymaktivierung und damit die Abgabe von Cyanwasserstoff unterdrückt.

Leinsamen sollten daher vor der Fütterung getränkt oder zerkleinert werden. Auch wenn im Magen des Pferdes Leinsamen-Hydrocyansäure freigesetzt würde, wären die Quantitäten für die Tiere vollkommen unschädlich. Die beiden Fütterungspapst Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut Meyer und Dr. Clair Thunes betrachten eine Tagesmenge von 100 bis 120 g Leinsamen als für das Tier vollkommen unschädlich.

Der Gehalt an zyanogenen Glukosiden in Leinsamen ist zwar größer als in vielen anderen Nutzpflanzen, aber nach Ansicht von internationalen Fachleuten wie dem englischen Ernährungswissenschaftler Dr. Clair Thunes ist das Schadensrisiko niedrig. Extrapoliert enthält ein einziges Gram Leinsamen ca. 0,2 mg Chlorwasserstoff. Das bedeutet, dass zwischen 2,5 und 5 kg Leinsamen pro Tag verfüttert werden müssen, um ein Tier damit zu vergiftet - sofern die Magensäuren nicht bereits das für die Glykosid-Spaltung zuständige Protein Linamerase inaktiviert haben.

Leinsaat

Leinsaat hat viele kostbare Bestandteile. Dazu gehören unter anderem polyungesättigte Speisefettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) und ein hoher Gehalt an Ballaststoffen, die für unseren Organismus sehr gesundheitsfördernd sind. Es werden ganze oder gemahlene Leinsamen und kaltgepresstes Leinsamenöl verwendet. Wenn die Leinsamen zerkleinert sind, werden sie sensibel, vor allem gegen Hitze. Leinsamen gemahlen:

Mit dem kaltgepressten Leinsamenöl kann die Tagesmenge an Omega-3-Fettsäuren optimal ergänzt werden. Auch in Salatsaucen ist er sehr gut geeignet. Leinsamenöl muss immer kühl sein. Leinsamenöl: sehr hohe Anteile an Omega-3-Fettsäuren.

zerquetschen

Maische ist bekannt als das Appetit- und Verdauungsfutterparadigma. Sie kann zur Vorbeugung von Verstopfung und Kolik, aber auch zur Stärkung von erschöpften und rekonstruierten Pferden eingesetzt werden. Musste das Pferd aufgrund einer Krankheit z. B. nach einer Kolikoperation oder einer Entzündung des Darms schnell genug essen, ist es am besten, die Nahrungsaufnahme mit einer Maische wieder aufzunehmen.

Maische ist auch für schwere Fütterer und Altpferde gut einsetzbar. Ein Pferd nimmt gern den Brei auf. In der kalten Saison ist dies besonders zutreffend, da die Maische erwärmt wird. Wichtigste Bestandteile der Maische sind Getreidekleie und Leinsamen. Weitere Inhaltsstoffe können nach Wunsch zugegeben werden: reiner Haferflocken, gerollter oder gemahlener Hafer bzw. Gerstensaft, gemahlener Getreide, Bienenhonig für eine schmackhaftere Maische, Salze/Mineralien/Spurenelemente für eine reichere Maische, geschälte Sonnenblumenkerne, Karottenschnitzel, Äpfeltrester, Zuckerrübenmelasse, Leinsamenöl, BT-Hefe, Kräuter nach Belieben.

Die Weizenkleie ist ein Nebenprodukt der Mehlproduktion. Bei der Mahlung des Getreides bildet sich das Weizenmehl aus dem stärkehaltigen Mehlkörper und die Schalenkleie, die sich durch folgende Merkmale auszeichnet: Durch die grobe Kleiestruktur wird die Darmaktivität angeregt, der Rohfaseranteil stimuliert die Aktivität der Bakterien im Darm, die wiederum B-Vitamine sowie die Vitamine C und K ausbilden.

Die Getreideschale enthält im Gegensatz zu den anderen Getreidekomponenten die höchsten Mineralstoffkonzentrationen, so dass der Anteil an Menge und Spurenkomponenten in der Bran zum Teil deutlich höher ist als der von Hafer. Schwierig ist der starke Phosphoranteil, da er sich nachteilig auf das Ca:P-Verhältnis von 1,5-2:1 auswirkt, da der Phosphoranteil in der Bran siebenmal höher ist als der Kalziumgehalt.

Wenn die Maische mehr als einmal pro Tag verabreicht wird, muss daher der Kalziumhaushalt durch die Gabe von kalziumreichem Futter sichergestellt werden, um eine Kalziumfreisetzung aus den Gräten zur Erhaltung des Blutniveaus zu unterdrücken. Wie jedes andere Getreideerzeugnis ist auch Weizenkleie mit Phytinsäure angereichert, die die Aufnahme von Zink im Verdauungstrakt verhindert, so dass bei großen Kleiemengen ein Zinkmangel entstehen kann, der zu einer schlechten Klauenqualität führen kann.

Aufgrund des höheren Fettgehalts sollten sich die Tiere an Leinsamen gewöhnen. Bei Pferden, die regelmässig Leinsamen oder das daraus erhaltene Leinsamenöl bekommen, ist das Haar glatt und glänzend. Besonders empfehlenswert ist es, Leinsamen während des Haarwechsels zu ernähren. Leinsamen kann auch extern als Umschlag bei Hautreizungen eingesetzt werden.

Es ist auch bekannt, dass Klauengeschwüre rascher heranreifen und sich besser eröffnen können, wenn die Klauen einige Tage vorher in Leinsamen eingewickelt werden. In der Maische sind jedoch die starke Schlammbildung und das große Aufquellen von Leinsamen, die durch den Wasserkontakt verursacht werden, wichtiger. Der Schleim fördert die Darmtätigkeit und verbessert die Beständigkeit des Darminhalts.

Deshalb ergibt sich die oben genannte präventive Auswirkung von Maische gegen Kolik und Verstopfung. Der Mineralgehalt von Hafer ist viermal höher als der von Haferkleie. Dabei ist das Ca:P-Verhältnis nicht so dicht wie in der Bran, aber immer noch zu dicht bei 0,7:1.

Es ist auch zu erwähnen, dass Leinsamen Glucoside mit Cyanwasserstoff (Linostatin, Neolinostatin) enthalten, die die hochtoxische Cyanwasserstoffsäure in Gegenwart von Trinkwasser freisetzen. Begrenzen Sie die Einnahme von Leinsamen auf 100g pro Tag. Die Leinsamen nach dem Aufquellen 10 min lang aufkochen, da der bereits gebildete Cyanwasserstoff abgebaut wird und weitere Freisetzungen von Cyanwasserstoff unterdrückt werden.

gerissener Leinsamen, der in granulierter oder verschrotteter Ausführung (besser für die Maische) erhältlich ist. Anschließend wird die Maische nach dem folgenden Muster zubereitet: 3. Schritt: Füllen Sie sie mit nicht hitzeempfindlichen Kleien und anderen Bestandteilen. 4. Schritt: Den heissen Leinsamen über die Branntweine und andere Bestandteile giessen und gut vermischen.

5. Schritt: Die Maische eine halben Stunde einweichen. 6. Schritt: Dann alle wärmeempfindlichen Inhaltsstoffe (z.B. Hustensaft für Pferden mit Atembeschwerden) zugeben. Die Stufe 2 kann weggelassen werden, wenn keine Gefahr von Blausäure vorliegt. Damit die Maische während der Aufquellphase nicht zu schnell abkühlt, können Sie entweder einen isolierten Behälter (Kochutensilien) benutzen oder den Behälter zudecken.

Zum anderen muss die Maische so weit abgekühlt sein, dass die wärmeempfindlichen Inhaltsstoffe zugegeben werden können. Bei der Fütterung sollte die Maische noch lauwarm sein. Fügen Sie keine ungehackten Inhaltsstoffe (Mais, Gerste) hinzu, da die Tiere diese wegen der Beschaffenheit der Maische schlucken, ohne zu zerkauen. Bei Verwendung von reinen Haferflocken können diese mit dem Leinsamen zubereitet werden, da dies die Verträglichkeit des Haferproteins steigert.

Aufgrund der guten Verträglichkeit der Maische kann sie geeignet sein, das Tier durch ein Medikament zu ersetzen. Ganz zum Schluss gehört sie in die Maische, da sie meist empfindlich gegen Hitze sind. Die Maische kann aufgrund der Feuchte auch für staubiges Futter und nicht verabreichbare Stoffe verwendet werden: z.B. Kieselsäure, Brauhefe, Pulvergelatine, Ingwer, MSM, GSM.

Der verdauungs- und darmstimulierende und damit präventive Effekt der Maische gegen Verstopfung kann durch Zusatz von Glaubersalz (streng gesagt Natriumsulfat-Decahydrat, aber nur wasserfreiem Natriumsulfat - sodium sulphuricum - auf dem Markt erhältlich und daher in der Regel synonym dafür verwendet) gestärkt werden, das eine entwässernde und reinigende und damit den belastenden Metabolismus entlastende Funktion hat.

Die Maische haftet schrecklich und formt gesundheitsschädliche, leicht verdorbene Ablagerungen. Generell kann die Auswirkung von Maische zwar gut sein, in einigen wenigen Ausnahmefällen aber auch schlecht. Beispielsweise ist die Verfütterung von Maische an Pferde mit Equine Metabolic Syndrome (EMS) aufgrund des höheren Kohlenhydratgehalts in der Getreidestärke (nachher) und des höheren Ölgehalts von Leinsamen verboten.

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