Leinsamen aus Deutschland

Der Leinsamen aus Deutschland

Die Bedeutung von Leinöl in Deutschland und anderen Ländern. Kurzübersicht Inhaltsstoffe Leinsamen - Leinöl. Man unterscheidet zwischen klein, mittel oder grobkörnig, braun oder goldgelb. Der Leinsamen ist eine wertvolle Ergänzung der täglichen Speisekarte. Der Leinsamenanbau bringt eine alte Kulturpflanze in das Biosphärenreservat Schwäbische Alb zurück.

Der fränkische Leinsamen

Um unsere Ölsamen zu ergänzen, haben wir 2010 zum ersten Mal versucht, Leinsamen anzupflanzen. In Deutschland wird das allerdings wenig oder gar nicht gemacht, so dass wir uns schlecht informiert haben und uns testen mussten. Die Leinsamen haben wir im Monat May ausgesät, sie wuchsen wunderschön und ließen kaum durch. Der Leinsamen Enzian blau hat sich im Monat Juli über das ganze Gelände ausgebreitet - das war ein schönes blühen.

Am Ende des Monats Augusts war die Zeit gekommen - der Leinsamen war zur Ernte gereift, das Spielfeld war voller gefüllter Samenbällchen und es war auch getrocknet. Die haben sich weiter darum gewunden, wir konnten nicht pflücken, die Enttäuschung war groß. Selbstverständlich haben wir schon 2011 mehr über Leinsamen gewusst und den Leinsamenanbau noch einmal ausprobiert.

Sie war sehr ausgetrocknet und dementsprechend wuchsen die Unkräuter so rasch wie die Bäume. Es war wieder soweit - wir hatten einen neuen Harvester mit neuen scharfen Mähmessern. Dieses Mal klappte es: Der Harvester konnte pflücken und wir hatten unseren Leinsamen. Durch die Dürre gab es natürlich viel Gras und wenig Ernte - aber immerhin hatten wir eine kleine Portion Leinsamen und vieles mehr gelernt.

Das Saatgut wurde von uns in unseren trockenen Silos gereinigt und mit dem Ventilator getrocknet, so dass die Leinsamen roh waren. Von unseren Leinsamen haben wir folgende Erzeugnisse, die wir im eigenen Betrieb verarbeiten: Leinsamen, gemahlener Leinsamen, Leinsamenöl. Das Leinsamenöl wird alle 10 Tage in kleinen Stückzahlen unfiltriert und neu gepresst.

Jetzt neu: Dinkel-Buchweizenbrotmischung mit unserem Leinsamen. Die Leinsamen weisen den größten Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aller Ölsamen auf. Bedeutende Wachstumsregionen waren Westeuropa, Deutschland und Russland. Im Jahr 1914 wurden in Deutschland nur ca. 15.000ha bebaut. Der Leinsamen wird Ende März / Beginn des Monats März aussäen. Die Blütezeit ist von Mitte Juli bis Mitte Juli. Die Ernte erfolgt mit einem Feldhäcksler von Ende Juli bis anfangs Oktober.

Außerdem befindet sich etwa 3-19% Schleim in der Außenschicht der Samenschale, sie bildet sich im Dünndarm und lässt den Inhalt des Darms mit Unterstützung von Feuchtigkeit abrutschen. Bei der Leinsamenaufnahme ist auf eine angemessene Flüssigkeitsversorgung zu achten (ca. 1 Esslöffel 1 Liter Leinsamenwasser).

Der Leinschleim verhindert bei Magenverbrennungen die Bildung von aggressiver Magensäuren. Den Leinsamen mit 1/4 l kochen, anschwellen und über mehrere Tage abseihen und ausspülen. Zusätzlich enthält das Saatgut ca. 15% Eiweiß, sowie Waxe, Kunstharze, Mineralien und Reste von Cyanwasserstoffglykosiden, die etwas diskreditiert sind.

Leinsaat beinhaltet beinahe hundert Mal so viele Linien wie Müsli. Anwendung: Wenn Sie von den kostbaren Leinsamenölen Gebrauch machen wollen, ist es empfehlenswert, sie gut zu zerkleinern. Bereits gemahlene Leinsamen haben daher eine geringe Haltbarkeit - deshalb ist es natürlich notwendig, sie gut abzudichten.

Leinsamen können z.B. in Müsli, Joghurt oder Fruchtsaft gemischt oder über die Speisen gestreut werden. Leinsamen werden auch in Frischkäse, Brotaufstrichen oder auf Früchten und Gemüsen verwendet. Das Saatgut kann auch in lauwarmem Salzwasser aufgeweicht werden. Leinsamen-Setzling (Triebe): Den ungemahlenen Leinsamen ca. 18 Stunden in reichlich lauwarmem Salzwasser tränken, abgießen und dann platt auf einen flachen Boden drängen.

Leinsamenöl: Leinsamenöl beinhaltet mehr als 90% ungesättigte Säuren. Unglücklicherweise sind diese nur in wenigen Nahrungsmitteln zu finden - Leinsamen ist neben Fischen, Cannabis, Nüssen und kalt gepressten Öl ein guter Dünger. Alpha-Linolensäure (Omega-6-Fettsäure) ist auch in Leinsamenöl enthalten. Leinsamenöl als Komponente heilender und entwässernder Salben wirkt dank Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) schmerzstillend und entzündungshemmend.

Leinsamenöl wird auch zum Reiben der schmerzenden Hämorriden und auch zum Reiben in rissigen Händen verwendet. Leinsamenöl in Salaten, Säften, mit Topfen oder Joghurt, auf Erdäpfeln oder in zartem Grün. Leinsamenöl ist ein kalt gepresstes Olivenöl - es kann auch mit anderen hochwertigen Ölarten (Olivenöl, Rapsöl, Hanföl....) gemischt werden.

Leinsamenöl hat einen feinen und nussigen Geschmack mit einer leicht bitteren Note, die für Leinsamenöl charakteristisch ist.

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