Leinsamen Cholesterin

Cholesterin aus Leinsamen

Der Leinsamen hilft, den Cholesterinspiegel zu senken und kann auch Herzinfarkte und Schlaganfälle verhindern. Zum Beispiel können Walnüsse, Kichererbsen, Äpfel, Flohsamen, grüner Tee, Ingwer, Knoblauch und Leinsamen den Cholesterinspiegel auf natürliche Weise senken. Sie soll das schlechte Cholesterin (LDL) senken und das gute (HDL) erhöhen. Der Leinsamen enthält viel Ballaststoffe, die das Cholesterin im Darm binden und aus dem Körper transportieren. Mit ALA ("Leinsamenöl") wird der normale Cholesterinspiegel im Blut aufrechterhalten.

Mit Leinsamen "schlechtes" Cholesterin verhindern

In den Industriestaaten ist der erhöhte Cholesteringehalt vielleicht die "Gefahr Nr. 1" für die menschliche Gesundheit, da die allgemeine Neigung besteht, täglich einen Überschuss an tierischem Fett mit der Nahrung aufzunehmen. In der Tat ist es inzwischen bekannt, dass eine zu große Konzentration des so genannten "schlechten" Cholesterins (LDL, Low Density Lipoprotein) in unserem Körper den Ausbruch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen kann; deshalb ist es sehr notwendig, die Konzentration dieser Stoffe unter Kontrolle zu behalten und, wenn man die Risikoschwelle übersteigt, etwas dagegen zu unternehmen.

Welche Arten von Kräutern können uns bei der Bekämpfung dieses "Feindes unserer Arterien" behilflich sein? Ein wichtiger Helfer kann ein "alter Bestandteil" sein: Flachs (Linum usitatissimus), eine seit 3000 v. Chr. vom Menschen verwendete Pflanzenart. In der Tat haben einige Untersuchungen gezeigt, dass Leinöl nicht nur die Funktionsfähigkeit der Zellmembran erhält ("antioxidative" Wirkung), sondern auch zum Fettmetabolismus beiträgt (Cholesterin und Triglyceride): "Die Leinsamen haben eine günstige Auswirkung auf den LDL-Spiegel: Die Aufnahme von 5 Esslöffeln Leinsamen pro Tag kann den Cholesterinspiegel um 8% senken" (Zitat Francesco Perugini Billi, Manuele di fitoterapia, Edizioni Junior).

Genau wegen dieser wohltuenden "Anti-Cholesterin-Wirkung" wird Leinsamenöl heute in der Rezeptur verschiedener Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt, in Verbindung mit anderen Kräutern und Nahrungsstoffen wie z. B. Getreidekeimöl, Lezithin aus der Sonnenblume oder Pflanzensterinen. Leinsamen können auch beachtliche Ernährungseigenschaften haben: Diese sind nicht nur sehr ballaststoff- und vitaminreich, sondern auch eine hervorragende Quelle für Omega-3- und Phytoöstrogene, weshalb sie häufig nicht nur in der Nahrungsergänzung, sondern auch in der Kosmetik zur äußerlichen Verwendung (insbesondere in Gesichts- und Körpercremes, Haarwaschmitteln und Haarbalsam) vorkommen.

Der Einsatz dieser Pflanzen für therapeutische Zwecke ist jedoch keine Neuerung in der Pflanzenheilkunde. Der " Medizinvater ", der Grieche Hippokrates, hat bereits in seinen Werken ihre Anwendung empfohlen, um den Bauchschmerz zu mildern. Durch die Verbindung der Weisheiten der Alten mit dem Wissen und den Möglichkeiten der heutigen Naturwissenschaft auf einem seit Jahrhunderten andauernden Weg ist es uns möglich, alle Vorteile dieser Anlage bestmöglich zu nützen.

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