Leinsamen Darm

Flachsdarm

aus dem Darm entnehmen und die Konsistenz des Stuhls komprimieren. Der Leinsamen reinigt nicht nur den Darm, sondern wirkt auch vorbeugend gegen Krebs. Das Öl beschleunigt auch den Transport des Darminhalts. Es kann zur Herstellung von Leinsamen (dem Samen) und Leinen (dem Stoff) verwendet werden. Der Leinsamen bringt den Darm in Schwung.

So schützt die Rübe, der Leinsamen und ähnliches unser Verdauungssystem.

Der Darm ist mit einer Fläche von etwa 300 bis 500 qm, etwa so groß wie ein Tennisplatz, das grösste menschliche Körperorgan. Sie übernehmen vor allem die Digestion und sorgen dafür, dass die wichtigen Inhaltsstoffe aus der Nahrung ins Blut und damit in den menschlichen Organismus eindringen. Darüber hinaus ist es mit Milliarden von Keimen ein unverzichtbarer Bestandteil der körpereigenen Abwehrkräfte.

"Eine ausgeglichene Diät mit genügend Vitamine und Ballaststoffe trägt dazu bei, die Darmfunktionen zu erhalten und zu unterstützen. Besonders Nahrungsmittel wie Rüben, Apfel oder Leinsamen wirken sich besonders positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus", sagt Prof. (Univ. Chisinau) Dr. Dr. Stefan Hillejan, Venen- und Rektalarzt der Praxis für Venenerkrankungen in Hannover und Vorstandsvorsitzender des Berufsverbandes der Fachärzte in Deutschland.

Der regelmäßige Konsum von Früchten und Gemüsen ist ein zentraler Baustein einer gesunden Darmernährung. Die Rübe zum Beispiel unterstützt die natürliche Entschlackung des Organismus. Wenn Sie auch jeden Tag ein Gläschen Knollensaft trinken, sorgen Sie dafür, dass schädliche Krankheitserreger schneller entfernt werden. Nahrungsfasern und Antioxidanzien im Rotgemüse verstärken auch die Darmwände als lebende Schutzschale des Organes.

"Die Milchsäuren fördern die Entwicklung einer intakten Darmflora, tragen zur Regenerierung der Schleimhäute bei und sichern so ein kräftiges Immunsystem", erläutert Prof. Hillejan. Darüber hinaus erhalten Früchte wie z. B. Apfel und Blaubeeren eine gute Digestion. Die in den Muscheln enthaltenen Schleime werden mit dem Darmwasser verbunden, schwellen dort an und beseitigen Blockaden.

Die geschwollenen Kerne stimulieren zugleich die Darmaktivität - am besten etwa 150 ml pro Löffel Leinsamen trinken und gemahlene Kerne oder nur deren Schale verwenden. "Patientinnen und Patienten, die chronische Darmkrankheiten haben, Herz- oder Kreislaufprobleme haben und deshalb regelmässig Arzneimittel oder Flüssigkeiten einnehmen müssen, sollten vor der Anwendung dieses natürliche Abführmittel ihren Hausarzt konsultieren.

Nebenwirkungen oder Interaktionen können so ausgeschlossen werden", unterstreicht Prof. Hillejan. Getreideerzeugnisse wie z. B. Haferflocken, Dinkelbrot, Dinkelmehl, Müsli usw. fördern ebenfalls die Darmtätigkeit.

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