Leinsamen Dosierung

Leindosierung

Die richtige Leinsamen-Dosierung muss sorgfältig ausgewählt werden. Beginnen Sie mit einem Teelöffel Leinsamen und erhöhen Sie die Dosis schrittweise auf maximal zwei Esslöffel pro Tag. Beim Pferd hingegen ist die höhere Dosierung von ca. Ob gemahlen, eingeweicht oder als Kapsel: Leinsamen ist gesund und fördert die Verdauung. Um eine abführende Wirkung zu erzielen, sollte Leinsamen regelmäßig und über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Psylliumschalen schwellen schneller und intensiver an als Leinsamen.

Arzneipflanzen in der Kinderheilkunde: Das Praxisbuch - Ursel Bühring, Helga Ell-Beiser, Michaela Girsch

Therapeutinnen, Krankenschwestern und -pflegerinnen und -pfleger sowie deren Angehörige lernen alles, was sie über die heutige Pflanzenheilkunde und deren effektive Anwendung wissen müssen. Mehr als 80 übersichtliche Pflanzenprofile von bewährten Arzneipflanzen für die Kleinen und eine Übersicht über die bedeutendsten giftigen Pflanzen geben Ihnen ein umfassendes Wissen über Arzneipflanzen. Das ist die Grundlage für die professionelle Behandlung von Kindern mit Heilkräutern.

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Heilkräuter für die Tierarztpraxis - Jürgen Reichling, Marijke Frater-Schröder, Reinhard Saller, Julika Fitzi-Rathgen, Rosa Gachnian-Mirtscheva

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Flachskuchen und Flocken in der Pferdeernährung

Leinsamenkuchen oder -flocken sind die nach dem Pressen verbleibenden Pflanzenbestandteile des gepressten Leinsamen aus der Leinölextraktion. Leinsamenkuchen hat nach dem Auspressen nur einen niedrigen Fettgehalt von ca. 12% bis 14% in einem Schonverfahren. Leinsamen sind durch die kalte Verpressung bekömmlicher und produktiver als ganze Leinsamen.

Leinsamenkuchen, auch Flachs Flocken oder Flachs Flocken oder Leinsamenkuchen genannte Ergänzungsfuttermittel, sind bei der Ernährung von Ponys und Pferde ein gesundheitsförderndes Beifutter. Zum Einsatz kommen hochqualitative und saubere Leinsamen, aus denen in einem sehr sanften Kaltpressvorgang Leinsamenöl und Leinsamenkuchen als Nebenprodukte entstehen. Flachskuchen für das Pferd sind natürlich. Es enthält keine Konservierungs-, Aroma- oder Zusätze.

Leinsamenkuchen sind leicht zu verarbeiten, können getrocknet gefüttert werden und müssen nicht gemahlen, abgekocht oder durchnäßt werden. Leinsamenkuchen enthält wie der ganze Leinsamen kostbare Bestandteile. Besonders günstig sind der große Gehalt an der polyungesättigten Omega-3-Fettsäure "alpha-Linolensäure", das qualitativ hochstehende Pflanzeneiweiß und die kostbaren Schleimsubstanzen in der Samenhülle.

Flocken beinhalten auch Lezithin, Vitamine B1, B2, B6, Vitamine B6, Vitamine B9, Pantothensäure (Vitamin B5), Antioxidanzien, Mineralien und andere essentielle Fettsäuren wie z. B. Lithium. Flachskuchen fördert die Pferdegesundheit in vielerlei Hinsicht. In der Leinschale befinden sich die wasserlöslichen und wasserunlöslichen Mucine, die einen extrem günstigen Einfluß auf den Magen-Darm-Trakt haben und die Darmflora begünstigen.

Der wasserlösliche Schleim hat eine weichmachende und beruhigende Auswirkung auf die Schleimhaut und bildet eine Schutzschicht. Die gereizten Magenschleimhäute und der Verdauungstrakt werden besänftigt. Das Gleitvermögen der Bauch- und Darmschleimhaut wird erhöht und zu harter Mist aufgeweicht, was besonders bei kolikanfälligen Pferden von Bedeutung ist. Selbst nach einer Kolik fördern diese schleimigen Substanzen die Regeneration von Bauch und Därmen.

Im Verdauungstrakt schwellen die in Wasser unlöslichen Schleime bei der Absorption an und vergrößern das Volumen des Darms. Der natürliche Leinsamenschleim reguliert die Darmpflanzen, fördert die Verbreitung guter Keime im Verdauungstrakt, unterstützt die Nährstoffaufnahme und wirkt Verdauungsbeschwerden entgegen. Flachskuchen und Flakes haben einen höheren Proteingehalt (35%) und viele verschiedene Fettsäuren, wie z.B. 12gr/kg.

Leinsamenkuchen sind durch ihren Fett- und Proteingehalt besonders vorteilhaft und eignen sich für die Ernährung älterer, kranker und schwer ernährter Pferde sowie für Zuchtfohlen. Leinsamenflocken fördern: Es wird immer wieder über das giftige Zyanid im Leinsamen gesprochen. Problematisch ist, dass Leinsaat das cyanogene Glykosid Leinsamen enthält.

Aus 1 g Leinsamen werden ca. 0,2 g Cyanwasserstoff gewonnen. Der Leinsamen wird durch Erhitzen unbedenklich gemacht. Kochleinsamen zerstören aber auch nützliche Substanzen wie den Schleim im Leinsamen. Leinsamen und Flachs verloren dadurch ihre Gesundheit und sind nicht mehr von Nutzen.

In der Tat ist eine Pferdevergiftung durch Cyanwasserstoff, auch mit einer Tagesdosis oder einer größeren Dosierung, ziemlich rar. Bei einem großen und 500 kg schweren Hund müssten zwei bis fünf Kilo Leinsamen pro Tag verzehrt werden, was in der Fütterungspraxis völlig unwirklich ist. Nach Expertenmeinung kann eine Futtermenge von 100 bis 120 Gramm kaltgepresster Flachs pro Tag und pro Haustier ohne Bedenken an erwachsene Tiere abgegeben werden.

Zum Füttern von normalem und gesundem Wild wird eine durchschnittliche tägliche Menge von 20 Gramm Flachs pro 100 kg Gewicht eingenommen. Für ein Tier mit einem Gewicht von 500 kg sind das 100 Gramm Flachs pro Tag. Für Ponys und Kleinpferde werden 30 bis 60 Gramm Flachs oder Flachskuchen pro Tag angeraten.

Naturreine und hochqualitative Leinsamenkuchen oder -flocken reichern die Nahrung Ihres Tieres als Zusatznahrung an. Leinsaat hat die größte Dichte an gesunder Omega-3-Fettsäure aller pflanzlichen Inhaltsstoffe und enthält wertvollen Schleim für Bauch, Verdauung und Eingeweide. Sie können mit einer verhältnismäßig geringen täglichen Leinsamenkuchenmenge die Gesunderhaltung und Weiterentwicklung Ihres Tieres aufwerten.

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