Leinsamen Einnahme

Leinsamenaufnahme

Tips zur Einnahme von Leinsamen: Wenn eine Überempfindlichkeit gegen Leinsamen bekannt ist, wird das Präparat. Wenn Sie Leinsamen nehmen, müssen Sie vorsichtig sein: Durch die Einnahme von Leinsamen wird die Darmflora positiv beeinflusst. Einige Studien zeigen, dass die Einnahme von Leinsamen Brust- und Darmkrebs verhindern kann.

Hager's Handbook of Pharmaceutical Practice: Drugs E-O

Der zweite Teil der neuen Ausgabe der Rubrik Arzneimittel beinhaltet in der alphabetischen Ordnung E-O-Monographien über Heilpflanzen. In jeder Monografie sind die für die Arzneimittelpraxis bedeutsamen Heilpflanzen mit den zugehörigen Allopathie- und Homöopathika enthalten. Die Monografien enthalten Angaben zur Pflanzenkunde, Chemo-Taxonomie, Analytik, Wirkungsweise, medizinischen Verwendung und toxikologischen Eigenschaften.

Besonders wichtig sind Arzneimittel aus dem Arzneibuch, dem Arzneibuch und den in Europa geltenden Pharmakopöen.

WAS IST MIT

Ein Meßlöffel 4. 2 Gramm des Granulats enthält: 76 Gramm Leinsamen, 0,43 - 0,70 Gramm Senna-Blattpulver, 36,0 - 58,0 Gramm Erlenrindenpulver, normiert auf 20,5 Gramm Hydroxyanthracenderivate (berechnet als Sennosid B). Kurzfristige Therapie aller Arten von gelegentlichen Verstopfungen, vor allem bei Bettruhe, Ernährungsumstellung, Ortswechsel, auf der Reise oder bei Medikamenteneinnahme.

Für Kinder und junge Menschen ab 12 Jahren: Nehmen Sie 1/2-1 Messlöffel (2. 0 - 1 g) mit viel Feuchtigkeit (1 Gläschen Mineralwasser oder Fruchtsaft) ein. Die Verabreichung von LineForce an Kleinkinder unter 6 Jahren ist nicht erlaubt. Abhängigkeiten: Der willkürliche Einsatz von Abführmitteln über einen langen Zeitabschnitt kann zu Gewöhnungserscheinungen im Körper und in der Seele des Patienten beitragen.

Durch die kurzzeitige Einnahme von Laxantien kommt es kaum zu ernsthaften Beeinträchtigungen. Beim Einnehmen von quellenden Substanzen, wie sie in LineForce enthalten sind, ist es wichtig, viel zu trinken (mindestens 1 Gläser / 200 ml des Wassers oder Fruchtsaftes pro Einzeldosis), um eine Gelatinierung des Darminhalts und die damit einhergehende Gefahr von Ileus zu verhindern.

Die Absorption von schlecht absorbierbaren Medikamenten kann, wie bei allen Abführmitteln, durch die Beschleunigung der Passage reduziert werden. Der Schleimgehalt von Leinsamen kann sich zudem in der Regel negativ auf die Absorptionsverhältnisse von Medikamenten in Gestalt einer Zeitverzögerung auswirken. Besonders in der Herzglykosid- und Herzrhythmusstherapie ist die Störung von Saluretika, Abführmitteln, Glukokortikoiden, Insulin, Carbenoxolon und Amphotericin mit dem Risiko einer Hypokaliämie zu berücksichtigen.

Erhöhte Wirksamkeit bei gleichzeitigem Verzehr von abführmittelhaltigen Lebensmitteln wie z. B. Aprikose, Pflaume, Zitrone. Der Einsatz von LINOFORMANCE in der Trächtigkeit wird jedoch aufgrund der Ergebnisse experimenteller Studien zur Gentoxizität verschiedener Anthranoide nicht angeraten. Daher wird beim Stillen von der Verwendung von Linoforce abgeraten.

Ein abführender Effekt bei Säuglingen, die nach der Einnahme von Linoforce durch ihre Mütter stillen, wurde jedoch nicht gemeldet. Die Einnahme sollte in diesen Faellen gestoppt oder die Dosierung reduziert werden. Längere Einnahme von Abführmitteln kann zu Irritationen oder Schäden an der Schleimhaut, der Darmabhängigkeit und dem atonischen Verdauungstrakt mit eingeschränkter Funktion kommen.

Krankheitssymptome bei Überdosierung: Diarrhöe, Brechreiz, Bauchschmerzen, Magenkrämpfe, Kreislaufzusammenbruch (mit extremen Verlusten von Flüssigkeit und Elektrolyten). Behandlung: Monitoring des Herz-Kreislauf-Systems und Kompensation von Störungen des Wassers und der Elektrolyte. Der in der Oberhaut der Leinsamenschale befindliche Schleim (7-12%) quillt mit dem dreifachen Volumen auf. Senna-Blätter und Erlenrinde bewirken eine wirksame Absonderung von Sauerstoff und Nitrat.

Zugleich wird die Resorption von Flüssigkeit und Elektrolyt aus dem Darm inhibiert. Es fehlt an systematischen Studien zur Kinematik von Präparaten aus Senneblättern, Erlenrinde und Leinsamen. Leinsaat oder sein Schleim wird nicht aufgenommen. Wahrscheinlich werden die in Senna und Frangula vorhandenen Aglycas bereits im Oberdünndarm aufgenommen. Die maximalen Rheinwerte von 150-160 ng/ml wurden 3-5 Std. und 10-11 Std. nach oraler Gabe eines Sennespräparates bestimmt, wahrscheinlich aufgrund der Aufnahme des freien Rheins und des Rheins, der durch den Bakterienstoffwechsel aus diesen Stoffen entsteht.

Die anthranoiden Stoffwechselprodukte von Senna und Frangula werden größtenteils im Hocker abgesondert; ein vorher nicht quantifizierter Teil wird absorbiert und tritt als Glucuronid- oder Schwefelabbauprodukt im Urin auf, der rotbraune Färbungen aufweisen kann, aber unbedenklich ist. Nach 8-10 Std. wirkt sie. Akut verabreichung von Sennoside ist nur in sehr hoher oraler Dosis von > 2,0 g/kg an Maus und Maus giftig.

Es gibt keine Angaben zur akute Giftigkeit für Frangula. Bis zu 300 Gramm Leinsamenpulver sind trotz ihres Gehaltes an cyanogenem Glykosid ungiftig. Eine Einzeldosis von 100 Gramm gebrochenem Leinsamen erhöhte den Zyanidspiegel im Blutsystem nicht signifikant. Es gibt keine Angaben zur Subakut- und Chronotoxizität für Frangula. Die Einnahme von 3 x 15 Gramm gebrochenem Leinsamen über mehrere Wochen hinweg hat nicht zu einem signifikanten Anstieg des Zyanidspiegels im Blutsystem geführt.

Die freigesetzte Cyanwasserstoffsäure ist im gebrochenen Leinsamen mehr als dreimal so hoch wie im ganzen Leinsamen. Sennes ist weder krankheitserregend noch krebserregend. Es konnte keine Gentoxizität für Senna nachgewiesen werden, aber bestimmte anti-mutagene Wirkungen konnten nachgewiesen werden. Eine genotoxische oder krebserregende Gefahr kann für Senna ausgeschaltet werden. Genotoxizitäts- und Karzinogenitätsstudien sind für die beiden Präparate nicht verfügbar.

Es ist kein Abtreibungsrisiko von Senna ersichtlich. Bei Frangula und Linz mangelt es an entsprechenden reproduktionstoxikologischen Studien.

Auch interessant

Mehr zum Thema