Leinsamen Eisen

Leinöl-Eisen

Bei Sesam oder Leinsamen sollte man genügend Eisen essen. Porcini-Pilze - Zuckerrübensirup - Haferkleie - Brokkoli - gekochte Linsen - Kichererbsen - Knäckebrot. Schweineleber, Amaranth, Leinsamen, getrocknete Pfirsiche, Weizenkeime, Kürbiskerne und Sesam sind besonders reich an Eisen. Chiasamen, Leinsamen, Apfelstücke und Preiselbeeren sind hauptsächlich Weizenkleie, Hirse, Hafer, Roggen, Kürbiskerne und Leinsamen.

Ferro-Lebensmittel

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Eisen: Häm-Eisen II aus Fleischerzeugnissen, Geflügelfleisch und Fischen und das Nicht-Häm-Eisen III aus Zerealien, Früchten, Gemüsen und Molkereiprodukten. Das Eisen-III muss in zweiwertiges Eisen umgewandelt werden, bevor es vom Darm absorbiert wird (in der Fachsprache: reduziert), während Häm-Eisen-II unmittelbar verwendet werden kann. So wird Häm-Eisen II zwei- bis vierfach sowie das pflanzliche Nicht-Häm-Eisen III absorbiert.

In den aufgelisteten eisenhaltigen Nahrungsmitteln findet man einige Nahrungsmittel, die jedoch nur von begrenzter Bedeutung für die Absorption sind: Die Kiwis als Dessert helfen, Eisen aus anderen Nahrungsmitteln aufzunehmen. Die Eisenzufuhr kann auch durch viele Maßnahmen verbessert werden, z.B. durch die simultane Zufuhr von Vitaminen C: Dadurch kann Eisen-III in Eisen-II umgerechnet werden.

Dies kann die Verfügbarkeit von Eisen aus pflanzlicher Nahrung bis auf das 7-fache erhöhen! So ist ein Gläschen frischer ausgepresster Orangesaft zu einer Speise, ein vitaminreicher Salat mit rotem Pfeffer als Aperitif oder eine Kiwi als Nachtisch für den Organismus nicht zwangsläufig wertvoll, sondern Eisen, Milchsäurenahrung (Joghurt, Milchsäuregärung, Sauerkraut), zumal Milchsäuren Eisen III in Eisen II umwandeln können.

Kombinationen von Tier- und Pflanzennahrung. Damit wird auch die Aufnahme von Eisen aus Pflanzenprodukten gefördert - d.h. die in unserem Land gebräuchliche Mischung von Obst und Gemüsen kann durchaus gerechtfertigt sein. Ein wenig Aufmerksamkeit für die Wahl und Zusammenstellung von Nahrungsmitteln, besonders in einer Zeit hoher Nachfrage, ist das optimale Mittel, um Mangel an Eisen zu vermeiden und Eisenergänzungen zu erübrigen.

Bestimmte Stoffe verhindern die Aufnahme von Eisen - sie sollten nach Möglichkeit nicht zusammen mit eisenhaltigen Speisen eingenommen werden: Die Eisenbindesäure ist in Vollkorn- und Sojaerzeugnissen, aber auch in Korn und Milchreis enthalten. Mit Eisen bilden sich Zusammensetzungen, die vom Organismus nicht eingenommen werden. Dieser Effekt wird durch die Einnahme von Vitaminen C geschwächt. Carbonate, Oxylate, Phosphate und andere Stoffe aus Reise, Korn, Getreide and Hülsenfrüchten verbinden Eisen sehr fest und sind im menschlichen Darm schwer abbaubar.

Auch die Eisenzufuhr wird ohne Protein in der Ernährung schwieriger. Das Eisen wiederum verringert die Absorption von Zinn, Eisen, und Mangan. Wie kann man bei zu viel Eisen vorgehen?

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