Leinsamen Fettsäuren

Flachsfettsäuren

In der Frucht befinden sich viele verschiedene Fettsäuren. Diese enthalten Schleim und Ballaststoffe sowie spezielle Fettsäuren. Leinsamenöl hat damit eine der höchsten Konzentrationen dieser wichtigen Fettsäuren in den bekannten Pflanzenölen. Der Grund: Bei der Zerkleinerung werden Fettsäuren freigesetzt, die sich schnell zersetzen. Der Grund: Bei der Zerkleinerung werden Fettsäuren freigesetzt, die sich schnell zersetzen.

Leinsaat und Lignane: gesundes Ernährungsverhalten mit Omega 3

Leinsaat ist eine der weltweit am längsten kultivierten Pflanzen und kommt wahrscheinlich aus dem Mittleren Osten und dem Mittelmeer. Leinsamenöl wird aus den Kernen des Öl enthaltenden Ölflachses gepreßt. Leinsamenöl, das reich an Nährstoffen ist, war im vergangenen Jahrzehnt eines der meistverwendeten Ölarten in unseren Breitengraden. Leinsamenöl erregt durch seinen Gehalt an polyungesättigten Fettsäuren wieder mehr Aufmerksamkeit.

Aufgrund seiner unglaublichen Gesundheitsvorteile suchen immer mehr gesundheitsbewußte Konsumenten nach funktionellen Lebensmitteln und mit Leinsamen angereicherten Nahrungsergänzungsmitteln. Leinsamen oder Leinsamen sind in Leinsamenpulver oder ganzem Leinsamen, in Ölen und auch in einigen Fertiggebäcken und Cerealienflocken zu finden. Die im Leinsamen enthaltenen Nährstoffe sind unter anderem wasserlösliche und wasserunlösliche Fasern.

Leinsaat ist kohlenhydratfrei. Mit 370-380 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Leinsamen ein hochkalorisches Nahrungsmittel. Dies ist möglich, weil Leinsamen einen geringen Eiweißanteil und einen großen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist. Leinsaat soll eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf den Organismus haben. Die Fettsäuren im Leinsamen sind hauptsächlich polyungesättigt und bestehen aus Alpha-Linolensäure (ALA), einer essentiellen Omega-3-Fettsäure.

Wesentlich ist, dass diese Fettsäuren nicht vom Organismus selbst produziert werden können und daher bedarfsgerecht über die Ernährung bereitgestellt werden müssen. Leinsamen hat unter den Gewächsen den größten Anteil an dieser polyungesättigten Omega-3-Fettsäure. Omega-3-Fettsäuren sind Ausgangsstoffe für strukturelle Lipide von Zellenmembranen und Gewebebotenstoffen. Es ist vorteilhaft, mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen, zum Beispiel über Leinsamenöl oder Leinsamen, und dabei weniger Omega-6-Fettsäuren zu absorbieren, die in Sonnenblumen- und Getreidekeimöl enthalten sind.

Auch Leinsamen ist sehr wertvoll für Lignane, deren potenzielle Vorteile für die menschliche und weibliche Ernährung zunehmend in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses rücken. Lignane sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in unraffinierten Getreidesorten, Leguminosen, Gemüse und Saatgut vorzufinden sind. Flachs enthält 75 bis 800 Mal mehr Lignane als die meisten anderen Arten.

Lignane haben umfangreiche biologische Vorzüge. Mittlerweile gibt es immer mehr Untersuchungen, die beweisen, dass die regelmässige Aufnahme von Lignan aus Leinsamen (insbesondere Leinsamenmehl) die Größe der Prostata reduzieren kann. Untersuchungen haben ergeben, dass bei Männern mit einem fettarmen Speiseplan mit Leinsamen seit etwa einem Monat der Testosterongehalt, das Krebszellwachstum und der PSA-Wert sinken.

Da Leinsamen so winzig sind, macht die faserreiche Haut einen verhältnismäßig großen Teil ihrer Ausmaße aus. Das Schleifen der Leinsamen ist für diese Applikation nicht erforderlich. Untersuchungen haben gezeigt, dass der gesamte oder nur leicht gebrochene Leinsamen eine gute Verdauung fördert. Bei jedem Leinsamenverzehr ist es besonders darauf zu achten, dass aufgrund der großen Quellkapazität viel Wasser mitgenommen wird.

Ganz, zerkleinert oder zerkleinert? Leinsaat kann in verschiedenen Qualitäten gekauft werden. Es gibt sie als ganze Kerne, zerkleinert oder gemahlen. Zerkleinerte Leinsamen verbleiben weitestgehend ganz, werden nur flach gepresst, können besser absorbiert werden und schwellen etwas stärker an als ganze Sämereien. Gemahlene Leinsamen schwellen zwar rascher an als ganze oder zerkleinerte Leinsamen, haben aber den Vorteil, dass sie rascher verdirbt, weil das aus den Kernen gewonnene Leinsamenöl mit Luftsauerstoff in Berührung kommt und dadurch rascher brennt.

Außerdem kann bei zerkleinertem Leinsamen ein etwas höherer Heizwert angenommen werden, da der Magen-Darm-Trakt den Nährwerten näher kommt.

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