Leinsamen Geschrotet Blausäure

Gemahlene Leinsamen Blausäure

Verwenden Sie kurzzeitig gemahlenen Leinsamen. Schließlich kann die Magensäure Enzyme übersteuern, die Blausäure freisetzen. Ist es sinnvoll, Leinsamen vor dem Füttern zu kochen? Es wird auch über den Gehalt an Blausäure gesprochen, die in Leinsamen vor der Fütterung von gemahlenem oder gemahlenem Leinsamen vorkommt.

Leinsaat Blausäure - WIE hoch ist der Gehalt & besteht Vergiftungsgefahr?

Cyanwasserstoff oder Cyanid ist in vielen Kernen und Fruchtkernen vorzufinden. Übrigens wird Blausäure in der Wirtschaft als Schädlingsbekämpfungsmittel erfolgreich verwendet. Cyanid ist auch in der Fotografie und bei der Gewinnung von Geld und Geld weit verbreitete Anwendung. Andernfalls wird Cyanwasserstoff auch bei der Verbrennung von Kunststoffen erzeugt. Eine Vergiftung durch Blausäure? Cyanidvergiftung ist eine der größten Vergiftungen überhaupt.

Eine zu große Menge an Marillenkernen, Bittermandel und auch Leinsamen kann vor allem für die Kleinen rasch zum Tode führen. Kennzeichnend für eine Blausäurevergiftung ist eine grau gefärbte Gesichtshaut sowie ein Bittermandelgeruch bei gleichzeitiger Kurzatmigkeit. Plötzliches Ohnmachtsanfall nach dem Essen zyanidhaltiger Lebensmittel kann auch ein Anzeichen für eine Zyanidvergiftung sein.

Inwiefern bildet sich Blausäure in den Saatgut? Die Blausäure kommt in vielen Steinobstarten, in einigen Rosenpflanzen, in Bambussprossen, Lima-Bohnen und auch in der Cassava-Knolle und Jamswurzel vor. Jedoch nicht in unmittelbarer Weise, da sie nur durch den Zerfall der in den meisten Lebensmittelpflanzen enthaltenen zyanogenen Glucoside zersetzt werden.

Bei der Blausäure sind die zyanogenen Glucoside größer als bei anderen Anlagen. Vergiftungen treten auf, wenn der Organismus, sei es bei Menschen oder Tiere, nicht mehr in der Lage ist, mit den für die notwendige Umstellung der Nahrung benötigten Menge an Cyanoglykosiden umzugehen. Wieviel Cyanwasserstoff ist in Leinsamen vorhanden?

Leinsamen enthalten zwar Blausäure, aber das heisst nicht, dass Leinsamen eine Giftpflanze ist. Leinsaat wird nur dann frei, wenn die Kerne gekaut oder zerkleinert werden. Im Falle von ganzem Leinsamen wird er nicht aufgespalten und fast unverdaulich abgesondert. Allerdings muss man dabei nicht auf zerkleinerten Leinsamen zurückgreifen.

Wird zum Beispiel 100 gr Leinsamen verbraucht, werden etwa 20 mg Cyanid frei. Allerdings sind die tödlichen Werte bei ausgewachsenen Tieren 1 bis 2 mg/kg des Körpergewichts. Bei einem Durchschnittsgewicht von 60 kg beträgt die Gefahrenstelle 120 mg Blausäure. Leinsamen enthalten ca. 0,2 mg Cyanid.

Zur Einnahme tödlicher Summen müssten zwischen 300 und 600 Gramm auf einmal verzehrt werden. Aus diesem Berechnungsbeispiel geht daher mehr als klar hervor, dass kleine Leinsamenmengen harmlos sind. Welche Leinsamenmenge wird empfohlen? Ungefährlich für Blausäure. Aber wenn Sie noch darüber nachdenken müssen, können Sie den Leinsamen kurz zubereiten.

Cyanwasserstoff verdunstet beim Garen, da er in Wasser löslich ist. Andernfalls ist es ratsam, ganze Leinsamen zu erwerben, da der gemahlene Leinsamen schon nach wenigen Tagen in der offenen Verpackung rankt. Auf jeden fall ist es aber nicht nur darauf zu achten, dass die Leinsamen-Cyanwasserstoffsäure beim Essen, sondern auch viel Wasser getrunken wird.

Diese kleinen Kerne können in der Ösophagus klumpen oder den Verdauungstrakt zusetzen. Übrigens ist es auch empfehlenswert, Leinsamen nicht zusammen mit Medikamenten zu nehmen, da dies die Wirksamkeit der Arzneimittel beeinträchtigen kann.

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