Leinsamen Wirkung

Leinöleffekt

Der Leinsamen-Effekt Leinsamen ist ein typisches Füll- und Quellmittel, das die Darmbewegung anregt und somit abführend wirkt. Der Leinsamen hat eine Menge an Nährstoffen zu bieten. Der Leinsamen gilt als Wunderwaffe bei Verdauungsproblemen. Leinsamen hilft Ihnen in den letzten Wochen vor der Geburt, Ihren Körper auf die Geburt vorzubereiten. Mehr über die Wirkung von Leinsamen erfahren.

Leinsaat und ihre Wirkung

Leinsaat ist ein typisches Füll- und Quellmittel, das die Darmtätigkeit stimuliert und somit Abführmittel ist. Nach der Einnahme werden die Kerne in den Darm befördert. Dadurch wird die Darmtätigkeit angeregt und der Stuhl schneller ausgeschieden. Der Schutzeffekt auf die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes ist unter anderem auf eine Zunahme der Bakterienflora zurückzuführen.

Gelegentlich kann es bei der Entnahme von Leinsamen zu einer Blähung kommen und sehr häufig zu Überempfindlichkeiten. Ähnlich wie bei vielen Schleimstoffen kann auch bei der Verwendung von Leinsamen die ausreichende Zufuhr von Arzneimitteln in das Gehirn beeinträchtigt werden. Leinsamen sollte daher immer spätestens 1 Std. vor oder nach dem Verschlucken anderer Arzneimittel einnehmen.

Zudem dürfen Schwellstoffe und Antidiarrhoika, die die natürlichen Bewegungen des Darms behindern, nicht zusammen mit Leinsamen genommen werden, da dies zu einem Darmverschluß führen kann.

Leinsaat - Leinöl: Inhaltsstoffe der Leinsamen und Wirkung auf den trägen Verdauungstrakt

Klein, weich und bräunlich, Leinsamen in Weißbrot und Müesli sind wenig attraktiv. Leinsamenöl wird aus den Kernen des Öl enthaltenden Ölflachses gepreßt. Leinsamenöl, das reich an Nährstoffen ist, war im vergangenen Jahrzehnt eines der meistverwendeten Ölarten in unseren Breitengraden. Leinsamenöl erregt durch seinen Gehalt an polyungesättigten Säuren wieder mehr Aufmerksamkeit.

Leinsamenöl wird jedoch viel öfter als schnellhärtendes Techniköl im Handel eingesetzt. Der überwiegende Teil des Leinsamens wird heute aus anderen Staaten eingeführt. In Kanada wurde bis 2001 die genetisch modifizierte Leinsamenart Leinsamen in Kanada anerkannt. Im selben Jahr waren in Baden-Württemberg 38% der herkömmlichen Leinsamen verunreinigt und organische Produkte unbelastet.

Kanada steht mit insgesamt 18500 t im vergangenen Jahr an der Spitze der Einfuhrländer für Leinsamen. Leinsaat soll eine Vielzahl von positiven Auswirkungen auf den Organismus haben. Leinsamen hat unter den Gewächsen den größten Anteil an dieser polyungesättigten Omega-3-Fettsäure. Es ist vorteilhaft, mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich zu nehmen, zum Beispiel über Leinsamenöl oder Leinsamen, und dabei weniger Omega-6-Fettsäuren zu absorbieren, die in Sonnenblumen- und Getreidekeimöl enthalten sind.

Da Leinsamen so winzig sind, macht die faserreiche Haut einen verhältnismäßig großen Teil ihrer Ausmaße aus. Es sind schleimbildende und quellfähige Stoffe, die eine verbesserte Nahrungsaufnahme im Verdauungstrakt bewirken. Das Schleifen der Leinsamen ist für diese Applikation nicht erforderlich. Untersuchungen haben gezeigt, dass der gesamte oder nur leicht gebrochene Leinsamen eine gute Wirkung auf die Durchblutung hat.

Wenn Leinsamen verzehrt wird, ist es wegen seiner großen Quellkapazität besonders darauf zu achten, dass genügend Feuchtigkeit aufnimmt. Auch Leinsamen enthalten einen besonders großen Lignananteil. Eine Vielzahl von Untersuchungen deutet darauf hin, dass ein Lignan vor hormonabhängigem Krebs wie Brust- oder Lungenkrebs schützt. Nicht nur die lignanen, sondern auch deren Verbindung mit Omega-3-Fettsäuren können den positiven Effekt hervorrufen.

Zur Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit wird empfohlen, den Leinsamen zu brechen oder zu mahlen. Die einzelnen Leinsamen-Proben enthielten mehr Kadmium als erwünscht. Weil viele Menschen Leinsamen über einen längeren Zeitraum hinweg regelmässig als Verdauungsmittel verwenden, rät das Bundesumweltministerium (BMU), nicht mehr als 20 g Leinsamen pro Tag zu ernähren.

Leinsamenöl schmeckt aufgrund seines besonderen Geschmackes am besten direkt aus der Presse. Leinsamenöl wird oft mit Müesli oder Topfen vermischt oder mit Salzkartoffeln und Krautquark zubereitet. Ganze, gebrochene oder zerkleinerte Leinsamen findet man vor allem in Müesli, Broten und Gebäck. Leinsaat kann auch zu Weizenmehl gemahlen werden, das mit anderen Mischungen vermischt und gut gebacken werden kann.

Wenn Sie heißes Leinsamenwasser übergießen, bildet sich ein dichter Schlamm, der bei Bauch- und Darmentzündungen helfen soll. Bei Erwärmung wirkt ein Leinsamenbrei auch als Kompresse bei Verätzungen, Magengeschwüren oder zur Stimulierung der Haut. Wegen der gesundheitsfördernden Wirkung ist es daher sinnvoll, Leinsamen verstärkt in die alltägliche Nahrung zu integrieren.

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