Leinsamen Zubereitung bei Gastritis

Zubereitung aus Leinsamen gegen Gastritis

und wird so verarbeitet, dass es sich als Teezubereitung eignet. Wenn Sie Leinsamen vorbereiten, müssen Sie entscheiden, wo er wirken soll: Aus den Wurzeln und Blättern kann ein Tee gemacht werden. Schleimpräparat zur Linderung von Magen-Darm-Beschwerden, Schleimpräparat bei Gastritis und Enteritis (Darmentzündung).

Hager's Handbook of Pharmaceutical Practice: Drugs E-O

Der zweite Teil der neuen Ausgabe der Rubrik Arzneimittel beinhaltet in der alphabetischen Ordnung E-O-Monographien über Heilpflanzen. In jeder Monografie sind die für die Arzneimittelpraxis bedeutsamen Heilpflanzen mit den zugehörigen Allopathie- und Homöopathika enthalten. Die Monografien enthalten Angaben zur Pflanzenkunde, Chemo-Taxonomie, Analytik, Wirkungsweise, medizinischen Verwendung und toxikologischen Eigenschaften.

Besonders wichtig sind Arzneimittel aus dem Arzneibuch, dem Arzneibuch und den in Europa geltenden Pharmakopöen.

Milder Abführmittel, magenstärkend und pflanzlich "statin".

Leinsamen sind wegen ihrer medizinischen und vor allem Ernährungseigenschaften heute wieder in Mode. Gegen Katarrh, Bauchschmerzen, Durchfälle, Erkältungen, Erkältungskrankheiten, Husten und Verzehr ist Leinsaat bereits in mehreren älteren Schriftstücken erwähnt worden, die seit etwa 5000 v. Chr. bekannt sind. 3 EL Leinsaat werden am besten am Vorabend mit 500 ml Leitungswasser getränkt und übernachten gelassen.

Morgens zum Kochen bringen und den Leinsamen mit einem Grobsieb oder einer Mullschicht vom Leinsamen scheiden. In eine Thermoskanne den Leinsamenschlamm geben und den ganzen Tag und am Abend vor dem Zubettgehen warm und nippen. Bei den Früchten handelt es sich um rundliche, erbsegroße Fruchtkapseln mit 8 bis 10 braunen, flachen und glänzenden Stücken.

Das Medikament - die als Arzneimittel eingesetzten Leinsamen - bestehen aus den trockenen, gereiften, braunen Leinsamen. Die Leinsamen bestehen zu etwa 25 Prozent aus Ballaststoffen. Der Ausschuss für Gesundheit des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes stellt die Auswirkungen der positiven Monographie wie folgt dar: Abführmittel (über eine Erhöhung des Volumens des Darminhalts) und Schleimhautschutzmittel (durch eine deckende Wirkung). Auf diese Weise können 100 Gramm Leinsamen 1. 300 bis 3000 Gramm Leinsamen einbinden.

Leinsamen sollten nach dem EuropÃ?ischen Pharmakopöe zumindest die Quellennummer 4 haben, d.h. ihr Fassungsvermögen beim Anschwellen vervierfachen. Die laxative Wirkung von Leinsamen beruht auf diesem großen Wasserbindevermögen. Mit einem schnellen Wirkungsbeginn ist bei Leinsamen nicht zu rechnen: Es vergehen 12 bis 24 Std., bis das Abführmittel einwirkt.

Für Verstopfung nehmen Sie 2 bis 3 mal pro Tag 1 EL unzerquetschten Leinsamen mit je 150 ml Flüssigkeit (1 EL Leinsamen ist ca. 10 g). Leinsaat sollte nicht mit Muttermilch genommen werden, da sie nicht quillt. Bei Verwendung von geschreddertem Leinsamen kann die Schwellung bereits im Bauch und nicht - wie gewünscht - nur im Darm beginnen.

Zusätzlich gibt zerkleinerter Leinsamen auch das Fettöl ab, was zu einer höheren Kalorienzufuhr führen kann. Aufgrund seiner günstigen verträglichen Eigenschaften ist Leinsamen besonders bei häufiger Obstipation im höheren Lebensalter zu bevorzugen. Laut einer ärztlichen Untersuchung konnte durch die Aufnahme von Leinsamen (2 x pro Tag 32 g) die Stuhlganghäufigkeit bei älteren Menschen verbessert werden[1].

Ein Therapieansatz bei Magenbeschwerden ist der Einsatz von Leinsamenschleim. Im Tierversuch zeigten die Schleimhäute eine klare Schutzwirkung auf stressbedingte Verletzungen der Mukosa. Es wird angenommen, dass die im Mukus enthaltenen Glykoproteine und Mehrfachzucker eine Strukturähnlichkeit zum Mukus haben. Dadurch kann der Leinsamenschleim 2 bis 3 Std. am natÃ?rlichen Darmschleim haften.

Hierfür sollte frischer Leinsamen-Schleim verwendet werden (siehe oben). Die Behandlung mit Leinsamen-Schleim kann auch eine - mindestens unterstützende - Variante zu den immer häufiger wegen ihrer Nebenwirkungen und Interaktionen und ihrer häufigeren und unkritischeren Verwendung kritisierten Hemmstoffen der Protonenpumpe sein. Über eine gesundheitsschädliche Diät (hauptsächlich Tierfette ) werden dem Organismus zu viele ?-6 Fettsäuren zugeleitet, die nach ihrem Stoffwechsel an der Entwicklung einer Vielzahl von (Zivilisations-)Krankheiten mitwirken.

Die erhöhte Aufnahme der nährstoffreichen ?-3 Fettsäuren begünstigt eine anti-thrombotische, antiinflammatorische und gefäßerweiternde Wirksamkeit. Von Zeit zu Zeit erscheint in der Verbraucher-Presse eine Warnung vor übermäßigen Leinsaaten.

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