Lignane Wirkung

Der Lignaneffekt

Die Lignane sind den Ballaststoffen ähnlich und gehören meist zu den Phytoöstrogenen. Phytoöstrogene sind Lignane pflanzlichen Ursprungs. Pflanzenöstrogene - Wirkung und Vorkommen. Mehr zum Thema Lignane:. Auch Lignane haben einen starken Einfluss auf die Blasenfunktion.

Lignanreiche Nährstoff- und Phytaminquelle

Die Lignane sind den Nahrungsfasern ähnlich und zählen in der Regel zu den Phytoestrogenen. Lignane sind die reichste Lignanquelle. Leinsaat beinhaltet auch viele andere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, darunter Amino-Säuren, gesättigte Fette, Mineralien und viele mehr. Die Lignane sind eine Phytamingruppe, die den Nahrungsfasern ähnelt, aber nicht zu ihnen gehört. Die Lignane zählen zu den wichtigsten Stoffen, die als Phytoestrogene bezeichnet werden.

Wie die anderen Phytoestrogene, die Isoflavone, haben sie eine geringe östrogenähnliche Wirkung. Die Lignane sind Strukturbestandteile der Pflanze und können zum Pilz- und Insektenschutz beizutragen. Zu den Pflanzenlignanen gibt es auch Säugetierlignane. Diese werden mit gesunden Darmbakterien durch Vergärung von Pflanzenlignanen hergestellt.

Am bekanntesten und reichsten sind die Lignane aus den Kernen der Leinpflanze, der Leinsaat. Die Lignane und ihre Herkunft - nährstoffreich. Sie kommen in Getreide, Gersten, Hafer, Hülsenfrüchten, Getreide, Roggen und Getreide vor. Auch in einigen Arten wie Schisandra chinensis (chinesische Linde), einem Chinakraut mit 30 Lignanen, sind sie vorkommen.

Die Lignane sind in Soja und einigen pflanzlichen Samen wie Sonnenblumenkerne und Leinsaat vorzufinden. Leinsaat beinhaltet im Gegensatz zu anderen Rohstoffen 100 bis 800 mal mehr Lignane. Leinöl, das hauptsächlich aus den innenliegenden Saatgutbereichen stammt, ist daher nur wenig Lignanhaltig. Leinsaat beinhaltet auch eine ganze Palette weiterer bedeutender Inhaltsstoffe.

Es enthält auch eine Anzahl von Mineralien, darunter Pottasche, Phytophosphor, Magnesium and Zinn. Die Vitamine C und D, B1, B2 und die Folsäure sind inbegriffen. Lignan und Leinsaat - die gesundheitsfördernden EffekteLeinsaat hat eine milde laxative Wirkung und fördert generell die Durchblutung. Es kann auch helfen, den Blutzuckerspiegel und den Cholesterinspiegel zu senken. Lignane haben eine antioxidierende Wirkung.

Wie Isoflavone können sie wahrscheinlich zum Schutz vor Krebs (einschließlich Brustkrebs) durch Hemmung möglicher toxischer Effekte von zu stark gebildetem Estrogen beizutragen. Leinsaat hat eine milde Abführwirkung. Leinsaat kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und den Cholesterinspiegel zu reduzieren, insbesondere LDL und Lipoprotein (a).

Leinsaat kann auch die Fingernägel, Zähnen und Beinen kräftigen, so dass es wahrscheinlich auch Knochenschwund verhindert. Lignan und Leinsaat - in der Aufnahme generell sicherLeinsaat, die z.B. auf Salaten oder Brotprodukten verstreut ist, als Ganzes gegessen wird, ist im Menschen nicht verdaulich, wie Nahrungsfasern. Die Leinsaat wird von einer festen Schicht aus Samen überzogen, die für die Verarbeitung der Zutaten aufgeschlagen werden muss.

Am besten sind die Inhaltsstoffe vorhanden, wenn Leinsaat gerade gekeltert, zerkleinert oder gemahlen und mit etwas frischem Trinkwasser vermischt wird. Gleiches trifft auf Leinsaat zu. Bei üblicher Verbrauchsmenge ist die Aufnahme jedoch meist so klein, dass keine nachteiligen Auswirkungen zu erwarten sind. Für die therapeutische Verabreichung wurden bis zu 50 g Leinsaat pro Tag eingenommen.

Leinsaat und Lignane - als NahrungsergänzungLeinsaat wird in unterschiedlichen Formaten angeboten: als Puder, Kapsel und öl. Fertige Puder beinhalten oft mehr Lignane als frische Leinsaaten. In Leinölkapseln werden die Ölbestandteile beseitigt, sie vervollständigen nur die Wirkstoffe, die Lignane. Leinöle beinhalten in der Regel nur kleine Mengen Lignan. Therapeutische Wirkung haben etwa 1 bis 3 gestapelte Eßlöffel oder 15 bis 30 g Leinsaat/Tag.

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