Magnesium Tabletten

Die Magnesium-Tabletten

Und wie kauft man das beste Magnesiumpräparat für sich? Ist ein klinischer Mangel festgestellt worden, kann es hilfreich sein, Magnesiumtabletten einzunehmen, um den Mangel zu beheben. Brausetabletten, Magnesiumgranulat, Magnesiumkapseln - Magnesium ist heute in vielen Darreichungsformen erhältlich. Viele Ausdauersportler verwenden Magnesiumtabletten, um ihre Leistung zu verbessern oder Krämpfe zu verhindern. Wie schnell Magnesium nach der Einnahme wirkt, erfahren Sie hier.

Nur in einigen Faellen werden Muskelverkrampfungen durch einen Magnesium-Mangel ausgeloest.

Wer kennt diesen Rat nicht: "Wenn Sie im Alltagsleben oder beim Training wieder Verkrampfungen haben, dann nehmen Sie eine Magnesium-Tablette! "Unglücklicherweise reicht eine kurzzeitige Zufuhr (weniger als zwei Wochen) keineswegs aus, um einen Magnesium-Mangel zu kompensieren, der die Verkrampfungen verursachen kann. Kontrovers ist auch die Aufnahme von konventionellen Magnesium-Tabletten, da sie schlecht vom Organismus aufgenommen werden.

Sie lernen hier, wie man Magnesium einnimmt und was es wirklich bewirkt. Lediglich in einigen wenigen Faellen werden Muskelverkrampfungen sogar durch Magnesiummangel ausgeloest. Mineralstoffmangel wie Magnesium kann in einigen Faellen die Folge von Krampfanfaellen sein. Meistens werden Muskelverkrampfungen jedoch durch Muskelüberlastung, Wassermangel, mangelnde Blutzirkulation, belastende Haltungen während des Tages, orthopädische Fehlhaltungen oder eine schlechte Schlafstellung (Deutsche Gesundheitshilfe) verursacht.

Das Magnesium ist für die Leistung entscheidend! Das Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der vor allem in Beinen und Bindegeweben enthalten ist. Magnesiummangel kann nicht nur zu Krämpfen und Krämpfen sondern auch zu verminderter Kraft und Ausdauer beitragen (Laires et al. 2014). Bei Menschen liegt die Tagesdosis an Magnesium je nach Lebensalter und Gender zwischen 24 und 400 Milligramm pro Tag (Frauen 300-350 Gramm pro Tag und Männern 350-400 Gramm pro Tag).

In den meisten FÃ?llen kann dieser Wunsch mit einer ausgeglichenen ErnÃ?hrung sehr gut erfÃ?llt werden. Dennoch hat jeder zehnte Deutscher einen akute Magnesium-Mangel! Etwa 10% der Bundesbürger, die ihr eigenes Blutentnahmesystem in Spitälern oder Praxen untersuchen ließen, weisen eine zu niedrige Magnesium-Konzentration auf. Mediziner gehen von einer höheren Zahl nicht gemeldeter Fälle aus und gehen davon aus, dass 20-40 Prozent der Menschen von einem ernsten Mangel an Magnesium befallen sind.

Lediglich 0,1-1 Prozent der Einwohner haben einen genetischen Magnesium-Mangel. Zeichen von Magnesium-Mangel sind Muskelverkrampfungen, Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Herzrasen und Erschöpfung. Sportaktivitäten, Trächtigkeit und Stress erhöhen den Magnesium-Bedarf um 10-20%. Regelmäßige Bewegung, Trächtigkeit und Stress verursachen einen verstärkten Magnesiumverlust durch Schweiss und Wasser. Angehörige einer dieser Bevölkerungsgruppen sollten daher eine 10-20% erhöhte Magnesiumaufnahme haben (Laires et al. 2014).

Hormonale Änderungen während der Trächtigkeit bewirken eine erhöhte Magnesiumausscheidung. Menschen, die oft Stress haben, konsumieren auch mehr Magnesium. Zugleich reduziert ein Magnesium-Mangel auch die Belastbarkeit. Lediglich magnesiumhaltige Präparate mit organischer Säure können vom Organismus gut absorbiert werden. Magnesium-Tabletten sind in nahezu allen Kaufhäusern, Drogerien und Apotheken ab einem lächerlichen Preis von 70 Cents erhältlich, aber ihre Wirksamkeit ist kontrovers.

Die Hauptkomponente Magnesiumcarbonat wird vom Verdauungstrakt nur schwer absorbiert. Bei Magnesium-Präparaten mit organischer Säure wie z. B. Asparagin ( "Verla"), Zitrat ("Protina") oder Orota (Wörwag) ist die Situation anders. Sie können viel besser ins Gehirn eindringen ("Private Magnesiumhilfe"). Ausschlaggebend ist die Dauer der Magnesiumzufuhr! In einer der Untersuchungen an Schwangerinnen konnte nachgewiesen werden, dass eine Erhöhung der Magnesium-Konzentration im Organismus durch Verabreichung von Magnesium (350mg Magnesiumzitrat / Tag) nicht innerhalb von zwei Wochen möglich ist (Nygaard et al., 2008).

Das meiste Magnesium wurde schlichtweg abgesondert. Daher ist eine verlängerte Behandlung (mindestens 4 Schwangerschaftswochen, 300-600 Milligramm pro Tag) erforderlich, um die Magnesiumvorräte des Körpers wiederherzustellen. Im Falle eines genetischen Magnesiummangels wird auch eine lebenslängliche Behandlung empfohlen. Bei Krämpfen wirkt Magnesium nur dann, wenn sie auch durch einen Magnesium-Mangel verursacht werden.

Eine Untersuchung von Sebo et al. (2014), die sieben Untersuchungen analysiert hat, belegt, dass die Magnesiumzufuhr bei Menschen, die generell unter Verkrampfungen leidet, nicht ausreicht. Allerdings kann bei Menschen, die einen Magnesium-Mangel aufweisen, die weitere Verabreichung von Magnesium die Zahl der Kälberkrämpfe reduzieren. Weil es für Sportler einfacher ist, einen temporären Magnesium-Mangel zu erleben, ist die Zufuhr von Magnesium zur Verminderung von Krampfanfällen zweckmäßig.

Das Magnesium steigert die Geschwindigkeit und reduziert die Bildung von Laktat! Serato et al. (2014) bewiesen, dass die Zufuhr von Magnesium für vierwöchigen Aufenthalt die Leistungsfähigkeit der Gegenbewegung (standardisierter Sprung) und die Bildung von Laktat (Hyperazidität) mindert. Es wird vermutet, dass Magnesium alle Sprengkraftleistungen steigert, auch wenn kein Mangel an Magnesium auftritt.

Dies deutet wiederum darauf hin, dass es für Athleten Sinn macht, vorsichtshalber Magnesium zu nehmen - auch wenn die Magnesium-Konzentration im normalen Bereich zu liegen scheint. Nur mit einer permanent stark gestiegenen Dosierung (über 600 Milligramm / Tag) kann Magnesium eine abführende Wirkung haben oder gar gesundheitsschädlich sein. Magnesiumhaltige Ernährung: Wer genügend Magnesium über die Ernährung zu sich nimmt, hat ideale Voraussetzungen.

Besonders reich an Magnesium sind Vollkorn-Produkte, Wasser, Leber, Geflügel, Fische, Kürbiskerne, Sonneblumenkerne, Cashewkerne, Erdnüsse, Erdäpfel, Blätterspinat, Kohlrabi, Beerenfrüchte, Apfelsinen, Bananen, Süßkartoffeln, Sauerkirschen, Sesam, Molkereiprodukte und Haferflocken. Aber auch die meisten anderen Produkte sind mit Magnesium angereichert. Wenn Sie statt normaler Pasta eine Vollkornnudel nehmen, diese z.B. mit etwas Wasser und Fischen kombinieren und ein paar Kürbis- oder Sonnenblumenkörner über das Futter streuen, haben Sie Ihren täglichen Magnesiumbedarf bereits in einer einzigen Speise gesät.

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