Marillenkerne

Aprikosenkerne

Die geschälten Aprikosenkerne oder "bitteren Aprikosenkerne" werden in letzter Zeit vermehrt in Reformhäusern oder über das Internet verkauft. Feine Aprikosenkerne mit Salz geröstet. Als Kind haben wir die Aprikosenkerne zum Trocknen in die Sonne gelegt und dann aufgeschlagen und den inneren Kern gegessen. Das chinesische Hustenmittel par excellence sind Aprikosensamen* (Armeniacae Semen - xing ren), weil sie die Reizung des Hustens befriedigen. Aprikosenkerne sind seit Jahrhunderten ein beliebter Snack in der Türkei und vielen orientalischen Ländern.

Aprikosenkerne können zu starken Blutvergiftungen fÃ?hren.

Bei Marzipan, Persipan und verwandten Produkten werden traditionsgemäß Bittermarillen, oder Bittermandelkerne, wegen ihrer Aromaeigenschaft genutzt, wodurch es eine Verordnung in der Aromaverordnung gibt, die den Cyanwasserstoffgehalt dieser Erzeugnisse auf ein sicheres Maß begrenzt. Bittermandeln, deren Beschaffenheit und Einsatzmöglichkeiten mit denen von Bittermandelkernen zu vergleichen sind, werden auch bei Gebäck (z.B. Christstollen) zum Aromatisieren benutzt.

Bei diesen Gebäcken ist Preußensäure meist kein Thema, da sie beim Erwärmen der Hülsen weitestgehend verdunstet. Die so genannten Vitamine B17 sind keine Vitamine, wie sie in Früchten oder Gemüsen vorkommt. Amygdalin ist ein Bestandteil, der in der technischen Sprache Amygdalin ist.

Dieser Stoff beinhaltet Cyanwasserstoff in fester Darreichungsform (Cyanid) und schützt einige Gewächse vor natürlichen Feinden. So kommt es zum Beispiel in bitteren Mandeln, Samen von Citrusfrüchten, Pflaumenkernen und gleichmäßig in Aprikosenkernen vor. Die Cyanwasserstoffsäure wird durch den Kauvorgang der rauen, enthäuteten Samen aus dem Mygdalin gelöst. Mit zunehmender Kauzeit der enthäuteten Hülsen werden umso mehr Cyanwasserstoff abgegeben.

Verbitterte Aprikosenkerne in der Krebsbehandlung?

Es sieht aus wie kleine Mandelbäume, schmeckt auch wie Bittermandel und kommt aus dem Stein. Wie bei den Mandelkernen gibt es auch bei den Kernen liebliche und herbe Aprikosenkerne. Das süsse Saatgut stammt von den aus dem Markt bekannten kultivierten Aprikosensorten, das verbitterte von den kleinen, sauren wilden Aprikosen.

Die bitteren Aprikosenkerne beinhalten die Cyanwasserstoffverbindung Amiddalin. Verfechter der Aprikosenkerntherapie sind der Meinung, dass die Metabolisierung im Organismus eine Substanz aus Mygdalin produziert, die zwar Tumorzellen zerstört, aber keine gesunden Körperzellen beeinträchtigt. Aus diesem Grund ernähren sich manche Menschen von bitteren Aprikosensamen, um Krankheiten mit Hilfe von Mandelkern zu heilen oder zu verhindern. Obwohl es keine wissenschaftliche Berichterstattung über den tatsächlichen Heilungserfolg gibt, raten Experten von einer Eigentherapie mit Aprikosenkernen, die amygdalinhaltige Substanzen beinhalten, ab, da dies zu einer Cyanwasserstoffvergiftung führen könnte.

Das Amygdalin wird oft auch Laetril oder B 17 bezeichnet und ist selbst nicht toxisch. von Zyanid und Benzoaldehyd. Auch im Weisswein ist Benzin vorhanden und für sein Geruch verantwortlich. Man sagt, es sei nur in hohen Dosierungen schädlich, während Cyanid schon in sehr geringen Mengen als hochtoxisch eingestuft wird. Es wird jedoch gesagt, dass Zyanid nur für Tumorzellen toxisch ist.

Äußerst fraglich scheint, nachdem man aus vielen FÃ?llen weiÃ?, dass das Zyanid - der alias Zyankali - veranlasst, dass der Sauerstoffatom im Körper nicht mehr abgebaut werden kann - man erwÃ?rgt ihn im Innern. Im menschlichen Organismus können kleine Anteile an Cyanwasserstoff abgebaut werden. Mit grösseren Stoffmengen können jedoch schnell Vergiftungssymptome auftreten:

Für Kinder, ältere und kranke Menschen können schon kleine Beträge ausreichen, um Vergiftungen zu verursachen. Deshalb mahnt die moderne Heilkunde vor einer Therapie mit Aprikosenkernen: maximal ein bis zwei Körner pro Tag können sicher eingenommen werden. Bei manchen Packungen ist eine Dosierung von bis zu acht Adern pro Tag nicht erwünscht.

Der vorliegende Beitrag soll weder eine Empfehlung noch eine Verteufelung der Amygdalintherapie darstellen - aber auf jeden Falle vor der Dosierung warnen, denn auch in diesem Falle tut er das (tödliche) Gift. 2.

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