Menopause Nebenwirkungen

Wechseljahre Nebenwirkungen

Bei einer längeren Behandlung treten zu viele schwerwiegende Nebenwirkungen auf. Weil diese Medikamente aus natürlichen und pflanzlichen Inhaltsstoffen gewonnen werden, haben sie praktisch keine Nebenwirkungen. Vorzeitige Menopause als Nebenwirkung der Krebsbehandlung. In einer kleinen Vorstudie wurde die Wirkung bei Frauen in den Wechseljahren nachgewiesen: Pro Tag wurde eine Tablette frischer Salbeiblätter verabreicht.

Was sind die Vor- und Nachteile einer langwierigen Hormontherapie? Menopause - Klimakterium

Allerdings hat die lange Hormoneinnahme viele ernste Nebenwirkungen. Dies betrifft besonders östrogen- und gestagenhaltige Zubereitungen. Obwohl sie das Knochenbruchrisiko verringern, erhöhen sie auch das Herz-Kreislauf- und Brustkrebsrisiko. Bei einigen Patientinnen sind Symptome wie z. B. Wärmewallungen, Schwitzen oder Gefühlsschwankungen jedoch so anstrengend, dass sie nach einer Therapie nachfragen.

Wechseljahresbeschwerden können durch die Einnahme von Hormonen gelindert werden. In der Vergangenheit wurde der Verdacht geäußert, dass es sich für eine Frau nach der Menopause für Jahre lohnt, sich mit Hormonen gegen schwerwiegende Krankheiten wie koronare Herzkrankheiten (KHK), Osteoporose oder Demenzen zu wehren. Ganz im Gegenteil: Große Untersuchungen haben ergeben, dass eine verlängerte Hormontherapie das Krankheitsrisiko nicht verringert, sondern steigert.

Zusammenfassend haben die Forscher der Zusammenarbeit nach allen Versuchen gefragt und bewertet, in denen die Frau Hormone oder ein Plazebo einnimmt. Bei den meisten Untersuchungen waren die Teilnehmer durchschnittlich etwa 60 Jahre jung. Der Großteil der betroffenen Frau war bereits in den Wechseljahren.

Mit rund 28.000 Teilnehmern hatten die meisten von ihnen an einer großen zweiseitigen US-Studie, der Women's Health Initiativ Study (WHI), mitgewirkt. Im Rahmen der Untersuchung erhielten eine Frauengruppe entweder nur Estrogen oder eine Estrogen-Gestagen-Kombination. In der anderen Hälfte gab es ein Plazebo. Weil Estrogene allein das Wachsen der Schleimhaut stimulieren, ist die alleinige Östrogenbehandlung nur für die Frau ohne Uterus geeignet.

In den nachfolgenden Übersichten wird beschrieben, wie oft gewisse Krankheiten bei Patientinnen aufgetreten sind, die nach der Menopause mit Hormonen behandelt wurden. Sie beinhalten zum Beispiel auch Informationen darüber, wie oft erkrankt sind. Das sind Durchschnittswerte, d.h. das individuelle Frauenrisiko kann nach oben oder oben ablaufen.

Einzelauswertungen der Untersuchungen zeigen auch, dass die Hormonbehandlung das Darmkrebsrisiko leicht mindern kann. Die Gefahr von Krebserkrankungen bei Männern und Männern, die seit mehr als fünf Jahren Östrogen-Gestagene einnehmen, dürfte auch nach Beendigung der Therapie weiter steigen. Darüber hinaus ergab eine Evaluierung, dass die Frau mit langfristiger Hormonbehandlung öfter an demenzkrank ist.

Die Gefahr von Brust und Herzinfarkt war bei der Einnahme von ausschließlich östrogenen Substanzen nicht höher. Werden Hormone gewählt, sollten sie so kurz wie möglich und in der geringstmöglichen Dosis einnehmen werden. Marjoribanken J, Farquhar C, Roberts H, Lethaby A. Langfristige Hormontherapie für perimenopausale und postmenopausale Schwangerschaft.

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