Milch Intoleranz

Unverträglichkeit der Milch

Die Kuhmilch wird nicht von allen gut vertragen. Milchunverträglichkeit ist nicht nur Laktoseintoleranz! "In diesem Fall kann der Atemtest negativ sein, obwohl eine Unverträglichkeit vorliegt. kann die Substanz im Dünndarm nicht wie sonst üblich abbauen.

Allergien oder Unverträglichkeiten? schweizerische Milch

Bauch, Blähungen, Durchfälle - ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder diese Beschwerden nach dem Verzehr hatte. Nahrungsmittelintoleranz in Gestalt einer allergischen oder intoleranten Reaktion ist nur eine der Möglichkeiten. Es ist nicht gleich mit Intoleranz. Zuverlässige Diagnosen schaffen Transparenz. Und nicht umsonst auf Nahrung verzichtet. Sowohl Allergiker als auch Unverträglichkeiten sind Lebensmittelunverträglichkeiten.

Allgemein: Wenn Sie vermuten, dass Sie gewisse Nahrungsmittel nicht tolerieren können, kontaktieren Sie einen Spezialisten, um unbegründete Nahrungsmittel zu vermeiden. Intoleranz ist keine Immunreaktion des Organismus, sondern eine Allergie. Dies kann z.B. durch einen Enzym-Mangel - wie bei der Laktoseunverträglichkeit - verursacht werden. Laktoseunverträglichkeit betrifft nur den Verdauungstrakt und verursacht in der Regel nichtspezifische Symptome wie Abdominalschmerzen, Flatulenz und Diarrhö.

Und was ist eine allergische Reaktion? Im Falle einer Allergien reagieren die Organismen auf eine bestimmte Substanz wie ein Fremdstoff und bilden Verteidigungszellen, so genannte Abwehrstoffe. Verglichen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit sind die Beschwerden bei einer Milchproteinallergie verschieden. Dabei ist das Abwehrsystem geschädigt und im ungünstigsten Falle können die Beschwerden einen Allergieschock mit Durchblutungsstörungen und Kurzatmigkeit auslösen.

Lebensmittelallergien sind weniger verbreitet, als viele Menschen denken. Nur 4 bis 8% der Menschen sind von Lebensmittelallergien befallen. Ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Allergie gegen Fische und Meerestiere sowie Birkenpollen-assoziierte Lebensmittelallergien stehen im Mittelpunkt. Beanstandungen bei Volljährigen sind oft auf Intoleranz zurück zu führen.

Bei Allergien oder Unverträglichkeiten ist es am besten, einen Ernährungswissenschaftler aufzusuchen. Auf Milchproteinallergie oder Milchzuckerunverträglichkeit sollten Sie ohne eine medizinisch bestätigte Diagnostik nicht permanent auf Milch und Milcherzeugnisse verzichten. 2.

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Kuhfladenmilch wird nicht von allen gut vertragen. Neben den Eiern von Hühnern ist Milch von Kühen führend bei Nahrungsmittelallergien. Rund 15% unserer ausgewachsenen Population vertragen Milch und Molkereiprodukte nicht oder nur in sehr geringen Mengen. Das liegt jedoch nicht an einer allergischen Reaktion, sondern an der unverdaulichen Verdaulichkeit von Milchzucker (= Laktose) durch einen Mangel an Milchzucker in der Darmschleimhaut.

Alle Vorteile dieses Lebensmittels stellt Frau Dr. med. Margrit Niedermann in ihrem Milchartikel vor (Seite 28). Ich möchte in diesem Aufsatz in einem ersten Teil zeigen, dass Laktose nicht von allen Menschen gut verträglich ist, und in einem zweiten Teil, dass Proteine in Kuh-Milch allergieauslösend sein können, besonders für Kinder und Jugendliche.

Laktoseunverträglichkeit durch LaktasemangelLaktose ist ein Zweifachzucker ( "Zuckerpaar") und setzt sich aus je einem Moleküle Glucose und Galactose zusammen. Es ist für den süßen Milchgeschmack mitverantwortlich. Um Lactose zu verdauen, muss sie im Darm durch das Ferment Lactase in der Schleimhäute in Glucose und Galactose zerlegt werden.

Auch in der Lunge wird die Galactose in Glucose umgerechnet. Ist die Lactase weitestgehend oder gar nicht vorhanden, kann die Lactose nicht verdaulich gemacht werden und dringt in den Darm ein. Das Symptom heißt Laktoseintoleranz. Die Milch ist eine natürliche Kindernahrung. Die Laktaseaktivität in der Darmschleimhaut nimmt daher in der Regel nach der Entwöhnung, vor allem aber nach dem zweiten Lebensmonat ab.

In ausgewachsenen asiatischen, afrikanischen und amerikanischen Menschen ist Lactase zumeist fehlen. In Europa - mit einem klaren Nord-Süd-Gefälle - und der weißen Population von USA und Kanada, die von ihnen abstammt, kann die Milch jedoch auch im Erwachsenendasein weitestgehend weiterverdaut werden. Liegt der begründete Verdacht vor, dass die für den Konsum von Milch charakteristischen Beschwerden aufgetreten sind, sollte auf Milch und Milcherzeugnisse für einen Zeitraum von mind. einer Wochen Abstand genommen werden.

Dann trink 1-2 Gläser Milch. Zusätzlich zu diesen Indirektmethoden kann die Laktaseaktivität in der Darmschleimhaut mittels Dünndarm-Endoskopie aus einer Gewebeprobe (Biopsie) unmittelbar abgelesen werden. Nahrungsempfehlungen bei LaktoseintoleranzLaktose ist natürlich nur in Milch und daraus gewonnenen Erzeugnissen und Lebensmitteln enthalten. In den meisten Fällen wird eine Milchmenge von 1-2 ml - vor allem in einer Speise - noch ohne Beschwerden vertragen.

Der Laktoseabbau im Schmelzkäse erfolgt durch den Reifeprozess. Halbhart-, Weich- und Rahmkäse enthält auch nur geringe Lactose. Yoghurt und saure Milch sind in der Regel gut verträglich, da die Milchsäuren die Lactose im Präparat bereits vermindert haben und helfen, die Lactose im Verdauungstrakt zu verdauen.

Der Milchzuckergehalt der verschiedenen Molkereiprodukte ist in Tab. 1 dargestellt. Die Kautablette kann verwendet werden, um die Laktoseintoleranz direkt vor der Aufnahme von laktosehaltigen Lebensmitteln zu lindern. Im Falle einer schweren Intoleranz kann lactosefreie Milch zukaufen werden. Als Beispiel sind in Tab. 2 verborgene Milcheiweiße aufgeführt, die Allergien mit Brechreiz, Magenkrämpfen und Durchfall auslösen.

Allerdings vertragen die betreffenden Kleinkinder im hohen Maße mit drei Jahren Kuhstuten. Säuglingsekzeme, die so genannte "Milchkruste", wird oft auch durch eine Kuh-Milchallergie verursacht und kann zu einer chronischen Neurose mit juckender Hautreizung, vor allem am Nacken, Knie- und Ellenbogenhöhlen, führen. Es gibt als Kuhmilchersatz antiallergische Flaschenprodukte, in denen Milchproteine zerkleinert werden.

Von der Gabe von Kuh-Milch im ersten Jahr des Lebens wird abgeraten. Bei vielen Neugeborenen scheint das Eiweiß in der Milch eine gesteigerte Allergieanfälligkeit zu haben. Selbst ohne eine vorherige Kuh-Milchallergie leiden immer häufiger Menschen, die vor dem zweiten Lebensmonat Milch erhielten, an Heu-Fieber und anderen Allergieerkrankungen.

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