Milchunverträglichkeit

Unverträglichkeit der Milch

Die Milch ist in der Regel ein sehr bekömmliches Nahrungsmittel. Vollmilchunverträglichkeit: Erfahren Sie mehr über die Unverträglichkeit von Laktose (Milchzucker) und Milcheiweiß und finden Sie hilfreiche Tipps. Milchunverträglichkeit kann verschiedene Ursachen haben: Die Milchunverträglichkeit ist eine häufige Stoffwechselstörung. Symptome der Milchunverträglichkeit sind vor allem Blähungen und Durchfall.

Milchunverträglichkeit

Normalerweise ist Vollmilch ein sehr verdauliches Nahrungsmittel. Aber es gibt Menschen, die sie nicht tolerieren können. Eine Ursache dafür kann das Milchprotein sein, gegen das sie Allergien haben. Hier wird von einer Milchproteinallergie gesprochen. Andererseits kann Laktose zu Problemen führen - dann gibt es eine Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz).

Im Falle einer Kuhmilchproteinallergie muss zunächst festgestellt werden, auf welche der unterschiedlichen Arten von Milchprotein (Molkenprotein, Kasein) man anspricht. Die allergieauslösende Kraft wird bei einigen Molkeproteinen durch Erwärmung reduziert, so dass z.B. UHT-Milch oder kondensierte Muttermilch oft toleriert wird. Casein in der Muttermilch ist hitzebeständig und hat bei Erwärmung keine Allergien. In diesem Falle kann auch keine andere Tierart wie Schafe, Ziegen oder Buffalo verwendet werden.

Nahezu alle Kuhmilchproteinallergiker tolerieren aufgrund ihres niedrigen Proteingehalts Butterschmalz und Rahm. Der völlige Entfall von Molkereiprodukten muss im Einzelfall geklärt werden. Um einem grundlosen Verzicht auf das Grundnahrungsmittel Muttermilch entgegenzuwirken, sollte immer eine fachärztliche Diagnostik zugrunde liegen. Laktose ist das Kohlehydrat der Muttermilch und setzt sich aus den Grundbausteinen Glukose und Schleimhaut zusammen.

Laktose wird nicht von allen toleriert. Kann die Laktose aufgrund eines fehlenden oder fehlenden Enzymes Laktose nur in geringen oder gar nicht abgebaut und vom Organismus absorbiert werden, erreicht sie tiefer liegende Teile des Darms. Danach wird von einer Milchzuckerunverträglichkeit gesprochen. Schätzungen zufolge sind 15 % der Menschen in der Bundesrepublik an Laktoseunverträglichkeit erkrankt.

Mit einfachen Untersuchungen kann der behandelnde Arzt feststellen, ob eine Milchzuckerunverträglichkeit auftritt. Wenn dies der Fall ist, bedeutet dies nicht, dass jetzt auf alle Milcherzeugnisse vollständig zu verzichten ist. Gesäuerte Milcherzeugnisse oder Käsesorten, weil sie wenig Zucker, laktosefreie Milcherzeugnisse oder Enzymzubereitungen haben. Schlussfolgerung: Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit müssen einzeln prüfen, welche Milcherzeugnisse sie in welchen Dosierungen noch tolerieren können, da die Restaktivität des Ferments verschieden ist.

Informationen über Milchzucker und Milchprotein

Genusstauglichkeit: Für die meisten Bundesbürger ist der Konsum von Molkereiprodukten eine selbstverständliche Sache. Frühstücksmüesli wird mit Vollmilch oder Jogurt gemischt und für viele ist ein Muß. Nichtsdestotrotz gibt es mehr Menschen auf der Welt, die nicht in der Lage sind, Milcherzeugnisse und Milcherzeugnisse zu tolerieren, als Menschen, die sie geniessen können.

Erwachsene sind in vielen asiatischen, afrikanischen, lateinamerikanischen und südamerikanischen Staaten milchunverträglich. Die Milchunverträglichkeit ist in den meisten FÃ?llen eine MilchzuckerunvertrÃ?glichkeit. Dies bedeutet, dass die in der Muttermilch enthaltenen Laktose während der Verarbeitung zu Problemen führt. Weniger verbreitet ist die Muttermilchallergie, bei der das Abwehrsystem gegen das in der Muttermilch vorhandene Protein antikörpert.

Da Milchprotein aus verschiedenen Arten besteht, gibt es allergische Reaktionen auf Kuhfladen und andere Menschen, die überhaupt keine Muttermilch von Säugern zu sich nahmen. Am seltensten ist die Milchproteinunverträglichkeit. Das körpereigene Abwehrsystem produziert bei einer Nahrungsmittelallergie gegen eine bestimmte Substanz in der Nahrung entsprechende Abwehrstoffe.

Im Falle einer Milchproteinallergie bezeichnen diese Antigene das in der Muttermilch enthaltene Eiweiß. Durch einen Bluttest können diese aufgedeckt werden. Verzehrt der Betroffene trotz allergischer Reaktionen Muttermilch oder Molkereiprodukte, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Im Falle einer Milchunverträglichkeit produziert das System keine Abwehrstoffe. Zu unterscheiden ist zwischen der häufig auftretenden Laktoseintoleranz und der Seltenheit der Milchproteinunverträglichkeit.

Zu den Symptomen einer Milchzuckerunverträglichkeit gehören unter anderem Abdominalschmerzen, Unterleibsdruck, Blähung, Brechreiz, Emesis und Diarrhö. Der Verzehr von Muttermilch oder Milchprodukten verschlimmert die Krankheit. Die Laktose in der Muttermilch wird im Verdauungstrakt nicht in Glucose und Galactose zerlegt, sondern erreicht den Verdauungstrakt und wird dort fermentiert.

Der Grund, warum Lactose im Darm nicht verdaulich ist, besteht darin, dass das verdauungsfördernde Enzym Lactase nicht oder nur in begrenztem Umfang vom Organismus produziert wird. Bei allen Säugern (einschließlich des Säuglings ) wird während der Laktation Lactase zur Verdauung der Brustmilch produziert, die Bildung dieses Ferments geht jedoch meist mit der Absetzung von der Brustdrüse und längstens im Erwachsensein verloren.

Nur 25 % der Weltbevölkerung produzieren nach wie vor Lactase aus dem Organismus von ausgewachsenen Tieren, so dass sie ohne Probleme Muttermilch und Molkereiprodukte abtransportieren. Bei einer Milchunverträglichkeit bei Säuglingen ist dies jedoch in der Regel ein genetischer Defekt. Milchproteinunverträglichkeit ist im Unterschied zur Allergie auf dem Milchmarkt eine Milchunverträglichkeit.

Dies bedeutet, dass das Abwehrsystem zwar keine Abwehrstoffe entwickelt hat, das Milchprotein aber immer noch nicht ertragen wird. Da sich die Krankheitssymptome von Milchunverträglichkeit und Milchallergien oft ähnlich sind, ist es oft ein langwieriger Prozess, bis der Doktor die korrekte Diagnosestellung vornehmen kann.

Wenn sich herausstellt, dass der Konsum von Muttermilch die Verdauungsprobleme verursacht, führt der Doktor einen Bluttest und einen Test auf Abwehrstoffe durch. Liegen keine Abwehrstoffe vor und kann eine Allergie auf Milcherzeugnisse ausgeschlossen werden, muss er entscheiden, ob es sich um eine Milchzuckerunverträglichkeit handeln kann. Dies kann festgestellt werden, wenn der Pflegebedürftige nur lactosefreie Präparate über einen längeren Zeitabschnitt einnimmt.

Liegen die Beschwerden noch vor, ist nur noch die Milchproteinunverträglichkeit vorhanden. Auf Säugermilch sollte der Pflegebedürftige dann ganz verzichtet und sich an pflanzliche Ersatzstoffe wie Dinkel-, Hafer-, Kokos-, Mandel-, Reis- oder Sojamilch halten. Bei einer Milchunverträglichkeit muss nicht immer auf den Genuß von Kuhfladen verzichtet werden.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl laktosefreier Milcherzeugnisse für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit (siehe lactosefreie Milch). Dies sind keine schwer modifizierten Nahrungsmittel. Abhängig vom Grad der Milchunverträglichkeit toleriert der Betreffende mehr oder weniger Milcherzeugnisse mit Laktose. Im Falle einer Milchzuckerunverträglichkeit kann das Ferment Lactase nicht oder nur eingeschränkt vom Organismus produziert werden.

Wenn es sich bildet, toleriert der Betreffende Laktose bis zu einem bestimmten Maß. Wenn Sie zu diesen Menschen zählen, sollten Sie sich an Präparate mit wenig bis gar keiner Laktose binden. Wenn Sie an einer geringen Milchproteinunverträglichkeit leiden, können Sie ausprobieren, ob Sie ohne Probleme Butterschmalz und Rahm vertragen. Dies ist durchaus möglich, da diese Molkereiprodukte sehr wenig Milchprotein haben.

Wenn Sie beim Genuss von Creme keine Unannehmlichkeiten verspüren, können Sie sie mit etwas Flüssigkeit auflösen. Doch auch wenn aufgrund der Milchunverträglichkeit alle Milcherzeugnisse vermieden werden müssen, gibt es leckere und gesundheitsfördernde Varianten.

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