Milchzucker Laktosefrei

Vollmilchzucker laktosefrei

Es gibt nur ein Säugetier auf der Welt, das laktosefreie Milch gibt: den kalifornischen Seelöwen. Im Falle einer Laktoseintoleranz wird der mit der Nahrung aufgenommene Milchzucker (Laktose) nicht oder nur schlecht vertragen. Unzureichende/fehlende Aufnahme von Laktose (Milchzucker) im Darm. Bei Laktoseintoleranz ist es der Verzehr von Milchzucker (Laktose), auf den der Körper empfindlich reagiert. Lactose ist nichts anderes als Milchzucker und kommt daher logischerweise in der Milch vor.

Lactosefreie Muttermilch - Informationen über lactosefreie Muttermilch

Milchvielfalt: Viele Menschen haben eine in der Bundesrepublik weniger verbreitete Milchzuckerunverträglichkeit. Der überwiegende Teil der Menschen, die Laktose nicht tolerieren, lebt in Lateinamerika, Südafrika und Südasien. Kurz nach der Entbindung bildet jedes neugeborene Säugetier, auch der Mensch, ein Ferment, das die in der Milch enthaltene Laktose abbauen und nutzen kann.

Solange der Organismus erwachsener Menschen und der Tierkörper dieses Ferment nicht mehr ausbilden. Lediglich etwa 25 % der Erdbevölkerung (darunter ein Großteil der Deutschen) haben sich im Lauf der Zeit so weit weiterentwickelt, dass die Entstehung des Laktose-spaltenden Ferments auch im Erwachsenendasein noch intakt ist. Die Leute können ja mal was trinken.

Aber die anderen 75 % sind nicht erkrankt, sondern folgen den üblichen Stoffwechselregeln bei Säugern. Allerdings gibt es lactosefreie Muttermilch, so dass alle Menschen sich über Magenschmerzen oder andere Leiden nicht sauer werden. Lactosefreie Muttermilch gibt es als Ganzmilch mit ca. 3,8 Gewichtsprozent und auch als Magermilch mit 1,5 Gewichtsprozent F.

Lactosefreie Muttermilch besteht zu 3 % aus Proteinen und zu 5 % aus Kohlenhydraten. Nährwertangaben von 100 ml lactosefreier Muttermilch auf einen Blick: Die lactosefreie und lactosefreie und fettreduzierte Muttermilch enthalten neben Calcium und Natron auch Vitamin B 1, B 2 und B 12.

Das Enzym Lactase wird in einem Chemieprozess, der auch alle anderen Milchbestandteile schont, zum Abbau von Milchzucker, Lactose, in die Grundbausteine Glucose und Galactose eingesetzt. Dies ist der selbe Prozeß, den der Organismus bei Menschen ausführt, die Muttermilch ertragen. Der Organismus von Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit kann auch die beiden Grundbausteine Glucose und Galactose verarbeiten.

lactosefreie Muttermilch intakt? Diese lactosefreie Muttermilch ist ebenso gut wie die Muttermilch, in der die Lactose noch nicht abgebaut wurde. Durch den schonenden chemischen Abbau der Lactose in ihre verdaulicheren Bestandteile bleibt neben den Vitaminen B 2 und B 12 auch die Mineralien Calcium und Natron beibehalten.

Lactosefreie Muttermilch kann daher auch zur Knochenbildung beizutragen. Lactosefreie Muttermilch hat zwar keine anderen Zutaten als herkömmliche Muttermilch, ist aber etwas süsser. Denn wir können den süssen Beigeschmack besser erkennen, indem wir die Lactose in Dextrose und Zucker aufspalten. Lactosefreie Erzeugnisse findet man immer häufiger in den Tiefkühlregalen von Supermärkten, so dass jeder problemlos die Möglichkeit hat, sich über Milcherzeugnisse und Milchprodukte zu freuen.

Wenn Sie auf die Verwendung von Muttermilch aus anderen Ursachen als der Milchzuckerunverträglichkeit z. B. wegen einer Milchproteinallergie verzichtet haben wollen, ist dies keine gute Idee. Vielmehr sollte er pflanzliche Milchersatzstoffe wie Mandel-, Reis- oder Kokosnussmilch verwenden.

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