Mittel gegen Laktoseintoleranz

Wirkstoff gegen Laktoseintoleranz

In vielen Arzneimitteln ist der Zusatz "Laktose" (Milchzucker) enthalten. Aus diesem Grund enthalten Laktoseintoleranzmittel das Enzym Tilactase, das den Enzymmangel ausgleicht. Bei Verdacht auf Laktoseintoleranz sollten Sie eine Woche lang auf Milch und Milchprodukte verzichten. Gegen Darmerkrankungen ist das Stillen selbst die beste Vorbeugung. Es ist sinnvoll, sich vor der Einnahme dieser Mittel von Experten beraten zu lassen.

Laktoseunverträglichkeit natürlich bekämpfen | Medizinische Praxis Landberlin

Laktoseunverträglichkeit: Viele Menschen haben nach dem Verzehr von Muttermilch oder Milchprodukten mehr oder weniger schwere Verdauungsstörungen. Oft ist die sogenannte Laktoseintoleranz (Laktoseintoleranz) eine wesentliche Ursache, die zu verschiedenen Leiden führt und sich nicht immer eindeutig von anderen Krankheiten des Verdauungssystems abgrenzt. Welche sind die häufigste Ursache für Laktoseintoleranz und welche naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten und Therapiemöglichkeiten gibt es für eine holistische Therapie?

Dieser empfindliche Wechsel kann jedoch zu Erkrankungen und Funktionsstörungen wie Laktoseintoleranz führen. Zum Beispiel hat Brustmilch einen Laktosegehalt von etwa 7% und Kuh-Milch von etwa 5%. Milchzucker (oder: Laktose) ist ein so genannter Disaccharide (= Disaccharid) und setzt sich aus zwei untereinander verknüpften Zucker-Molekülen, Galactose und Glukose, zusammen.

Abhängig von der Enzymart können schon kleine Beeinträchtigungen der Enzymaktivitäten oder der Enzymherstellung schwerwiegende Auswirkungen auf den ganzen Metabolismus haben. Bei fehlender oder abnehmender Enzymtätigkeit der Laktase kann die von der Ernährung aufgenommene Laktose nicht weiterverarbeitet werden und bleibt im Verdauungstrakt intakt. Bei der mehr oder weniger starken bakteriellen Aktivität bilden sich zum Teil auch biologische Wirkstoffe wie z. B. Histamine oder verschiedene Speisefettsäuren, die oft zu einer Vielzahl von Symptomen über den Darm hinweg führt.

Langfristig kann dies zu einer einseitigeren Ernährung kommen, die manchmal auch gewisse Defizitsymptome und Krankheiten (Osteoporose durch Kalziummangel, etc.) fördert. In der Regel treten die Akutsymptome sofort oder wenige Stunden nach dem Verzehr von Molkereiprodukten oder laktosehaltigen Nahrungsmitteln auf. Diarrhöe oder matschiger Kot, Flatulenz, krampfartige Magenschmerzen, lautes Darmgeräusch, Rülpsen der Atemluft sowie Brechreiz und Brechreiz sind häufig auftretende Reaktion auf eine manifeste Laktoseintoleranz, die im Wesentlichen eine unvermeidliche Selbstheilung des Organismus sind.

Aufgrund der Beanspruchung und Vergiftung des Metabolismus mit den daraus resultierenden Fermentationsprodukten können Kopfweh, visuelle Störungen, Benommenheit, Hautirritationen, Gliedmaßen- und Gelenkbeschwerden, erhöhtes Schweißausbrüche, nervöse Ruhelosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, generelle Erschöpfung und Depressionen auftreten. Häufig sind diese ziemlich unbestimmten Leiden nicht mit einer vorhandenen Laktoseintoleranz verbunden; sie können auch durch eine Reihe anderer Krankheiten induziert werden.

Bei der Verdauung von Laktose gibt es prinzipiell zwei Typen von Störungen: Der primäre Laktasemangel ist eine kongenitale und durch genetische Faktoren bedingte, physiologische "normale" Erkrankung. In der Regel nimmt die Aktivität der Laktase mit dem Ende der Laktationsperiode bei nahezu allen Menschen ab. Bei vielen Menschen in Mittel- und Nordeuropa und den hellen Amerikanern hingegen wird die Laktaseaktivität oft nur langsam reduziert und die Laktose kann von den meisten von ihnen im Alter abgebaut und wiederverwertet werden.

Im Alpenraum Österreichs sind es bereits rund 25% und in den sonnenreichen Mittelmeerstaaten über 70%. Man geht davon aus, dass dies einen lichtabhängigen Einfluß auf die Absorptionsfähigkeit von Calcium hat, die eng mit der Laktaseaktivität verbunden ist. Der sekundäre Laktasemangel verursacht dagegen Laktoseverdauungsprobleme, ungeachtet des Alters oder der geografischen Abstammung.

Die Ursache dafür ist nicht der erbliche Verlust der Enzym-Aktivität, sondern Krankheiten der Darmschleimhaut. Zum Beispiel wird die Laktaseaktivität durch ansteckende Darmentzündungen oder Darmkolonisation durch krankheitserregende Keime, Schimmelpilze und Schädlinge beeinflusst, da unter diesen Bedingungen die Absorptionsfläche des Dünndarmes oft behindert und reduziert wird.

Interessant ist die Fruktoseintoleranz - die Nichtverdaulichkeit von Fruktose - tritt oft in Zusammenhang mit einer Sekundäre Laktoseintoleranz auf und ist ein weiterer Indikator für eine Fehlbildung der enzymatischen Mukosa. Dies alles ist für die Gesundheit vieler Menschen von großer Wichtigkeit, da die Mehrheit (ca. 80 %) der gebürtigen, hellen Zentraleuropäer in der Lage wäre, laktosehaltige Milcherzeugnisse verhältnismäßig leicht zu verdaubare.

Nichtsdestotrotz kommt es innerhalb dieser numerisch großen Zahl zu einer deutlichen und vorzeitigen Erhöhung der Sekundärem Laktoseintoleranz, deren Ursachen vor allem in der gezielten Beeinträchtigung der Dünnschleimhaut liegen. Schauen wir uns zum Beispiel die oft auftretende, aber weitgehend unbekannte Schwindung (Atrophie) der Mukosa an. Der Hauptgrund für die Sekundär-, also nicht genetische, Laktoseintoleranz ist, wie gerade geschildert, eine Störung und Beschädigung der Dünnschleimhaut.

Insbesondere durch die zahllosen Darmdarmzotten und ihre mikroskopischen kleinen Pinselrandzellen (microvilli), die die feinsten Vorsprünge in der Schleimhautoberfläche des Darms darstellen, ist eine aufwändige und umfangreiche Verarbeitung und Aufnahme von Nahrungsmittelbestandteilen im Darm möglich. Unglücklicherweise erhält diese vergleichsweise häufige Erscheinung in der alltäglichen ärztlichen Tätigkeit noch viel zu wenig Aufmerksamkeit, ist aber der funktionelle Ansatzpunkt für eine Vielzahl von vermeintlich eigenständigen Krankheiten und Dysfunktionen.

In der Regel regelt eine dicht gewebte Zellstruktur in der Magenschleimhaut, dass nur gewisse kleine Moleküle über die darunter liegenden Lymph- und Blutsysteme gezielt durch die Darmwände in den Organismus eingebracht werden können. Dies führt schnell zu einer Überlastung des Darm-assoziierten Abwehrsystems, das unter anderem als zweite schützende Schicht hinter der Magenschleimhaut bemüht ist, die eingeschleppten Viren und Krankheitserreger zu abwehren.

Die ungestörte Penetration vieler verschiedener Darmantigene und die damit verbundene Reduktion von wichtigen Verteidigungszellen bilden dabei die Grundlage für viele Allergieerkrankungen und Stoffwechselerkrankungen, die in der Regel nicht mit Darmschleimhautstörungen verbunden sind. Es gibt viele Ursachen für eine Schädigung oder Verkümmerung der Mukosa.

Akutinfektionen oder Chronisch entzündliche Erkrankungen wie z. B. Crohnsche Krankheit oder ulzeröse Kolitis können eine große Bedeutung haben. Praktisch gesehen trifft man oft auf Menschen, die einen allgemeinen Vitalitätsmangel haben, durch psychischen Schock, starke chirurgische Eingriffe oder die Nebenwirkung von starken Medikamenten sehr stark beeinträchtigt sind und zu exzessiven Degradationsprozessen neigen. 2.

Bei der sekundären Laktoseintoleranz handelt es sich daher in der Regel nicht um eine einzelne Enzymstörung, sondern - wie gerade dargestellt - oft um eine mehr oder weniger ausgeprägte Funktionsstörung des Darmepithel- und Schleimhautgewebes. In der Regel handelt es sich dabei um einen Teil und eine Konsequenz. Dies kann zu einem ganzen Paket von Krankheitsbildern und unterschiedlichen Erkrankungen führen, die in der Regel zusammen hängen und gleichzeitig mit der Laktoseintoleranz auftauchen.

Das betrifft den ganzen Organismus (Fernwirkung) und führt in der Regel zu einer weiteren Abschwächung des bereits geschädigten Darms und des Abwehrsystems. Diese wenigen Hinweise machen es leicht zu sehen, dass eine Vielzahl von Erkrankungen und funktionellen Einschränkungen oft mit einer Laktoseintoleranz verbunden sind. Der Anteil der Menschen jünger und mittlerem Alter, die eine Laktoseunverträglichkeit entwickeln, hat im Lauf der Zeit stetig zugelegt.

Betroffene merken zu Anfang der Erkrankung in der Regel unwillkürlich, dass sie Milch- und laktosehaltige Nahrungsmittel nicht tolerieren und bemühen sich daher um deren Vermeidung und Umstellung auf laktosefreie Nahrungsmittel oder alternativ um die Einnahme von Laktasezubereitungen zur Unterstützung der Verdauung. Zum Beispiel können unterschiedliche isopatische Zubereitungen, deren Wirkung sowohl vorhandene Infektionen reduziert als auch den physiologischen Gewebeaufbau in Gang setzt, einen großen Einfluß auf die Darmstruktur haben.

Allerdings müssen diese mikrobiell wirksamen Zubereitungen oft über einen langen Zeitabschnitt hinweg intensiviert werden, was eine gewisse Bereitwilligkeit und Diskretion seitens des Betroffenen voraussetzt. Bei ungenügender Tätigkeit der Drüsenflüssigkeit wird das ganze Verdauungslumen mit unpräparierten und nur moderat vorgedachten Nahrungskomponenten beladen, so dass eine physikalisch sinnvolle Aufnahme - auch bei unversehrter Magenschleimhaut - erheblich behindert oder unterdrückt wird.

Einerseits, damit die abgeschwächte Magenschleimhaut nicht durch schädliche oder reizende Stoffe belastet wird. Die homöopathischen Mittel sowie Vitamin- und Mineralpräparate werden oft im Zuge einer Naturheilbehandlung zur Förderung des Aufbaus der Darmschleimhäute und zur allgemeinen Belebung eingesetzt. Bekanntlich treffen emotional-emotionale Überlastungssituationen oft den Bauch oder verursachen ungelöste Befürchtungen und interne Auseinandersetzungen "Bauchschmerzen".

Auch interessant

Mehr zum Thema