Myrrhe Weihrauch Kapseln

Räucherkapseln Myrrhe

Monatelang wurde kein Kortison oder Interferon verabreicht, sondern Kapseln mit Weihrauch. Oft findet man Räucherkapseln mit Kurkuma, Myrrhe. Die Nahrungsergänzungsmittel, die Destillate von Weihrauch und Myrrhe enthalten; hergestellt nach einem speziellen Verfahren, das auf Paracelsus zurückgeht. brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke.

virc.at. Das Fernsehen wird mit gemeinsamen Kapseln mit Weihrauch und Kurkuma beworben.

Räucherstäbchen und Myrrhe reduzieren die Entzündung.

Räucherstäbchen waren laut Tradition bereits eines der Geschenke, die die drei Könige zusammen mit Myrrhe und Geld für das neu geborene Kind Jesus nach Bethlehem mitbrachten. Der würzige Geruch von Weihrauchharz ist seit der Urzeit Teil vieler kirchlicher Feiern und prägt auch heute noch viele Feste in der Stadt.

Aber nicht nur das, denn Untersuchungen zeigen immer wieder, dass Weihrauch auch in der Heilkunde von großem Wert sein kann: "Das aus dem Räucherstamm des Weihrauchbaums erhaltene Resin ist entzündungshemmend ", sagt Prof. Dr. Oliver Werz von der Schillerinfo. Das macht Weihrauch zu einem "interessanten Mittel zur Behandlung von Erkrankungen wie z. B. bei Asthma, rheumatoider Arthritis oder Neurodermitis".

Jahrtausendelang in der Heilkunde erprobt Viele Menschen erinnern sich an die Drei Könige, für die das lufttrockene Zahnfleischharz aus dem Räucherwerk so kostbar wie Geld und damit gerade gut genug als "Geschenk" für das Christkind war. Aber auch heute noch scheinen Räucherstäbchen ihren Stellenwert nicht zu verlieren, sondern immer wieder kommen Studien zu dem Schluss, dass das Kunstharz ein großes Potential hat, als Naturheilmittel zu fungieren.

Im Ayurveda dagegen ist in Indien seit Tausenden von Jahren Harz ein etablierter Inhaltsstoff bei der Heilung von Verletzungen, Magengeschwüren und Entzündungskrankheiten wie Arthritis, Gout und Rheumatismus. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Weihrauch auch bei der Multiplen Sklerose ( "MS") hilfreich sein kann, da die darin enthaltene Boswelliasäure als natürliches entzündungshemmendes Mittel wirkt, aber deutlich weniger unerwünschte Wirkungen hat als synthetische Mittel.

Die Neurologin Dr. Klarissa Hanja Stürner vom Uniklinikum Eppendorf (UKE) erforscht auch die positive Wirkung von Weihrauch bei Multipler Sklerose im Zuge der so genannten "SABA-Studie". Laut "Die Welt" erhielten 37 Patientinnen und Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose über einen Zeitraum von acht Monate den Weihrauchextrakt anstelle von Kortison oder Interferon.

Offensichtlich mit grossem erfolg, da die Anzahl der Nervenschäden bei den bisher untersuchten 25 Menschen um fast 60% gesunken ist und die Jahresrate der neuen Attacken von 0,94 auf 0,32 gesunken ist. Laut Dr. Stürner hatten die Patientinnen die Entzündungstherapie in Form einer Kapsel "bisher sehr gut" ertragen.

Die chinesischen Forschenden entdecken 99 chemische Stoffe im Weihrauch-Öl "Weihrauch und Myrrhe enthalten beide eine Fülle von bioaktiven Inhaltsstoffen, deren gesundheitliche Auswirkungen die Medikamente noch heute beschäftigen", erläutert der Allergiker Peter Schnabel der "Welt". "Noch vor kurzem entdeckten die chinesischen Wissenschafter 99 chemische Stoffe in einer neueren Untersuchung von Weihrauch-Ölen.

Unter ihnen waren mehrere Stoffe, die im Verdacht standen, gegen die Krebserkrankung aktiv zu sein", sagt der Arzt der Technischen Hochschule München. Wissenschaftler der University of Leicester haben in einer Untersuchung zum ersten Mal die positiven Auswirkungen von Weihrauch auf den Ovarialkrebs nachgewiesen. Sie benutzten AKBA (Acetyl-11-keto-ß-boswellic acid) aus dem Weihrauchharz.

Ingredient AKBA wirkungsvoll in Ovarialkrebs "Wir haben bewiesen, dass dieser Bestandteil des Weihrauches Ovarialkrebszellen tatsächlich tötet", sagte Dr. Mark Evans von der University of Leicester. "Überraschenderweise waren die von uns getesteten chemotherapieresistenten Stammzellen empfindlicher gegen diesen Wirkstoff, was darauf hinweist, dass Weihrauch tatsächlich in der Tat in der Lage ist, die Arzneimittelresistenz zu überbrücken und zu einer besseren Überlebenschance bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom im Spätstadium zu gelangen.

"Der Jenaer Apotheker forscht nach dem Wirkungsmechanismus von Weihrauch, aber nicht nur bei Krebspatienten können die Naturharze hilfreich sein, sondern auch bei chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten wie Morbus Crohn, Bronchialasthma und Psoriasis. Aber wie kommt es zu diesem positiven Einfluß? Auch Prof. Oliver Werz von der Jenaer UniversitÃ?t, der zusammen mit einem Partner der UniversitÃ?t SaarbÃ?cken und einem Start-up-Unternehmen den Wirkungsmechanismus von Weihrauch untersuchte, befasste sich mit dieser Thematik.

Anhand ihrer Untersuchung konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler exakt nachweisen, wo Boswelliasäure in den Entzündungsprozess eingreift: "Boswelliasäuren wirken mit unterschiedlichen Proteinen zusammen, die an Entzündungsreaktionen mitwirken. Als Mittler der Immunreaktion spielt das Medikament eine wichtige Rolle bei Entzündungsvorgängen, der Entwicklung von Angst und Schmerzen: "Boswelliasäuren blockieren dieses sehr stark und reduzieren so die Entzündungsreaktion", erläuternd.

Die bekanntesten Vertreter der Räucherstäbchen, Prof. Werz und sein Labor haben das Weihrauchharz im Vergleich und auf seine Entzündungshemmung hin untersucht. Dementsprechend gibt es mehr als zehn unterschiedliche Weihrauchsorten auf der ganzen Welt, von denen die "Boswellia serrata", die in Nord- und Mittelindien beheimatet ist, die bekanntesten sind.

"Das Boswellia papyrifera-Harz ist jedoch, wie wir jetzt sehen konnten, zehnmal wirksamer", sagt Prof. Werz, eine Spezies, die vor allem in Nordostafrika (Äthiopien, Somalia) und auf der Araberhalbinsel (Jemen, Oman) zu finden ist.

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