Nahrung aus dem meer

Essen aus dem Meer

Nach wie vor ist das Meer die größte Nahrungsquelle der Welt und mehr als eine Milliarde Menschen sind direkt davon abhängig. Fish: Gesundes Essen aus dem Meer. Mehr als ein Viertel der weltweiten Fischbestände sind überfischt - wegen der viel zu großen, hochtechnischen Fischereiflotten. Diese sind die Grundlage allen Meereslebens, denn sie sind Nahrung für Fische, Robben, Wale und viele andere Tiere. Die Reichtümer des Meeres schwinden.

Essen aus dem Meer

Es ist die weltweit grösste Futterquelle, da es eine unglaubliche Vielfalt an Meereslebewesen beherbergt. Damit werden zu viele Fischarten gefischt. Diverse Qualitätssiegel markieren Fischerzeugnisse und Frischfisch. So ist das blau-weiße MSC-Siegel ein Qualitätszeichen für nachhaltig gefangenen Fang.

Tragfähig heißt in diesem Falle, dass die Angler nur so viele Fischarten einer Spezies wie möglich befischen können, und dass so wenig Fisch und andere Organismen wie möglich als so genannter Beimfang in die Netze gelangen. Zudem vernichten einige Fischnetze Korallenriffs und Korallenpflanzen und lassen keinen Fisch ausweichen.

Die werden dann wieder ins Meer zurückgeworfen - meist mausetot. So kann der Käufer im Geschäft sehen, ob der von ihm gekaufte Fang sicher ist.

Marine Nahrungsquellen - Entwicklung, Bedrohungen, Vorhersagen

Nach wie vor ist das Meer die weltweit grösste Nahrungsmittelquelle und mehr als eine Million Menschen sind unmittelbar davon betroffen. Die Welternährungsorganisation der UNO geht davon aus, dass rund 30 % aller registrierten Fischbestände zu stark befischt und 60 % ausgelastet sind. Klimaveränderung, Überkapazität und -kapitalisierung der Industriefischereiflotten, illegaler Fischfang und unzulängliche einzelstaatliche und grenzüberschreitende Politik- und Rechtsrahmen - diese unterschiedlichen Probleme gefährden das Meer als Nahrungsgrundlage auch für die weitere Entwicklung.

Inwiefern kann das Meer als Nahrungsgrundlage für den Menschen aufrechterhalten werden? Was gibt es für Lösungen angesichts der aktuellen Entwicklung? Dies und andere Fragestellungen wurden auf der Messe fachübergreifend diskutiert. Das Gespräch erfolgte im Jahr der Wissenschaft 2016*17 - Meer und Ozean. Der Anlass wurde in Zusammenarbeit mit dem Projekt der European academy und der Academy of Sciences in den Basler Höfen in Basel, Promenade 15, 20354 Wien durchgeführt.

Paneldiskussion "Marine Nahrungsquellen - Entwicklung, Bedrohungen, Prognosen".

Essen aus dem Meer: Eine Warnung von dem Zusammenbruch der Seefische.

Wissenschaftler warnen: Wenn die Menschen die Meere weiter ausbeuten, könnten wilde Fische in den kommenden Jahren aussterben. Schon seit Jahren wird von Fachleuten gewarnt, dass die Meere dramatisch unterfischt sind. In diesem Quartal waren 17% der Lagerbestände in fragwürdigem Zustande gekommen, sieben% waren deutlich untergegangen.

Gegenwärtig erholt sich nur ein einziges Drittel. Über die Hälfe (52 Prozent) der Vorräte werden bereits so stark genutzt, dass eine weitere Erhöhung nicht möglich ist. Zwischen 46 und 66% der Vorräte sind hier entweder zu stark befischt oder bereits aufgebraucht. Doch wie schwierig dies zu erreichen ist, hat sich kürzlich auf einer regionalen Thunfischkonferenz Ende Jänner gezeigt.

Der Umweltverband Greenepeace schlaegt ein Fischereiverbot fuer 40 Prozent des Weltnetzes vor. Über die Haifischwanderung und zwei Dritteln der Tiefseebestände sind entweder überfischt oder drastisch gesunken. "Obwohl diese Zugfische nur einen relativ kleinen Teil der Fischbestände der Welt ausmachen, sind sie ein wichtiger Gradmesser für den Status eines großen Teiles des marinen Ökosystems", sagt Fischler Michael Becker.

Auch die Bestandsbewirtschaftung sei derzeit vollkommen inakzeptabel. Ein effektiver Meeresschutz würde zwischen 3,7 und 14,3 Mrd. EUR pro Jahr betragen, schreibt der Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science". Dabei unterstrich er, dass der Bestandsschutz der Bevölkerung große Vorteile bringen würde.

Vor kurzem hat ein Gutachten der UN-Umweltbehörde Unip ergeben, dass die Meere einen Jahresgesamtwert von 20,9 Bill iarden USD als Transportroute, Nahrungs- und Rohstofflieferant und Deponie haben. Aqua-Farming ist mit einer Produktion von 47,8 Mio. t pro Jahr nach wie vor der am stärksten expandierende Bereich der Lebensmittelindustrie. Waren es 1980 nur neun Prozentpunkte, die aus Kunstfischkulturen stammten, sind es heute schon 43 Prozentpunkte.

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