Nahrungsergänzungsmittel Empfehlung

Empfehlung zur Nahrungsergänzung

Also Empfehlung und Bedarf sind nicht gleichbedeutend! Zusatzstoffe - sowohl Folsäure- als auch Jodempfehlungen. Formulierungsempfehlung zu Ernährungs- und. Einsatzempfehlung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Wir empfehlen Ihnen ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel, die optimal auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.

Nahrungsergänzung vom Doktor? Verbraucherzentrum Berlin

Bereits jeder dritte Befragte der Verbraucherzentren hat von seinem Hausarzt während der Sprechstunden kostenlose Proben von Nahrungsergänzungen mitgenommen. In einer Befragung der Verbraucherzentren erklärten viele Patientinnen und Patienten, dass ihre Praxen kostenlose Proben von Nahrungsergänzungen ausgeben. Nahrungsergänzungen werden als Nahrungsmittel betrachtet, sind aber leicht mit Drogen zu verwechseln. Mediziner dürfen Nahrungsergänzungsmittel im Zuge ihrer medizinischen Arbeit weder weiterempfehlen noch vertreiben.

Bereits jeder dritte Befragte auf dem Verbraucherzentralenportal "Klartext Nahrungsergänzung" hat während der Sprechstunden kostenlos Proben von Nahrungsergänzungen von einem Facharzt bekommen. Weil nicht nur der Vertrieb, sondern auch die reine Bewerbung von Nahrungsmittelhilfsmitteln - wie die kostenfreie Lieferung - prinzipiell verboten ist. Von den Befragten bekamen 25 % eine kostenfreie Stichprobe, weitere 10 % bekamen während der Sprechstunden mehrfach ein kostenloses Probepaket mit.

Ungefähr die HÃ?lfte dieser Patientinnen (17 Prozent) kaufte anschlieÃ?end das im Angebot befindliche NahrungsergÃ?nzungsmittel. Natürlich versteht der Patient die kostenlose Probe oft als medizinische Empfehlung für den Erwerb dieser Nahrungsergänzung. Allerdings kann eine solche Einkaufsempfehlung zu Verwechslungen zwischen Nahrungsergänzung und Medikamenten fÃ?hren. Im Gegensatz zu Medikamenten sollen Nahrungsergänzungsmittel jedoch nur die generelle Nahrung unterstützen; sie dienen nicht der Heilung, Linderung oder Vorbeugung von Krankheit.

Nahrungsergänzungsmittel sind Nahrungsmittel und keine Drogen. Verwarnung ist erforderlich, wenn der Doktor auf einem spezifischen Hilfsmittel besteht und nur dieses vermeintlich möglich ist. Nach ihren berufsrechtlichen Vorschriften ist es Medizinern verboten, im Rahmen ihrer medizinischen Tätigkeiten Waren zu liefern oder kommerzielle Leistungen zu erbringen.

Damit soll verhindert werden, dass das Patientenvertrauen in die Ärzteschaft für den Vertrieb von Arzneimitteln ausgenutzt wird. Ebenso ist die Bezugnahme auf gewisse Lieferanten von Nahrungsergänzungen, z.B. die Empfehlung oder das Ausstellen von Flugblättern bestimmter Lieferanten oder die Lieferung von Gratis-Musterpackungen, nicht zulässig. Nur auf ausdrücklichen Wunsch des Arztes dürfen Informationen über Produkte erteilt werden.

Vom 10. März bis 19. April 2017 nahmen 435 Konsumenten an der nicht reprÃ?sentativen Befragung der Kundenzentralen teil. Gesponsert wurde die Studie vom Bundeswirtschaftsministerium.

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