Nahrungsergänzungsmittel Nebenwirkungen

Ernährungsergänzungen Nebenwirkungen

Die Nahrungsergänzungsmittel haben oftmals gefährliche Nebenwirkungen. Ernährungsergänzungen: große Versprechungen, keine Wirkung? Springen Sie zu Nahrungsergänzungsmittel haben Nebenwirkungen? Haben Kurkuma (Curcuma Longa) Nebenwirkungen?

Nahrungsergänzung mit Nebenwirkungen: "Gesunde Menschen benötigen keine".

Egal ob mit Vitaminen, Mineralstoffen oder Pflanzenstoffen - Nahrungsergänzungsmittel sind in Mode. Mehr und mehr Menschen investieren immer mehr Mittel in Vorbereitungen zur Unterstützung ihrer eigenen gesundheitlichen Situation. Mehr und mehr Menschen konsumieren jeden Tag so genannte Nahrungsergänzungsmittel. Das liegt vor allem daran, dass sich immer mehr Menschen solchen Präparaten zuwenden, meist um im täglichen Leben effizienter zu sein.

Die vielversprechende Wirkung der verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel wird von vielen gesunden Menschen gehört oder gesehen, sie gehen nach Haus und ordern die Produkte, deren Werbung sie am meisten anspricht. Über Inhaltsstoffe, Ursprung und mögliche Nebenwirkungen wird kaum diskutiert. Behandeln die Menschen, die Sie beschrieben haben, ihre eigene Krankheit nachlässig, obwohl ihre Intention genau das genaue Gegenteil ist?

Jedenfalls, weil es genügend Fälle gibt, in denen Nahrungsergänzungsmittel zu lebensbedrohenden Erkrankungen führten. Doch schon eine verhältnismäßig geringe Zufuhr von zu viel Vitaminen führt zu Brechreiz, Kopfweh und Haarverlust. Wieviele Ergänzungen gibt es zur Zeit? Ich kann es nicht behaupten, weil der Absatzmarkt und die Verkäufe darin enorm sind.

Besonders im Netz gibt es einen so genannten Wildmarkt für Nahrungsergänzungsmittel. Zubereitungen, die im Export vertrieben werden, müssen nicht einmal nach den Vorgaben des Lebensmittelgesetzes zubereitet werden. Außerdem werden die Konsumenten kaum vor Nebenwirkungen warnen. Auch in unserer Praxis gab es akutes Leberinsuffizienz nach der Johanniskrauteinnahme.

Diese Stoffe sind bei Allergien nicht nur für den Menschen gefährlich, sondern können auch lebensbedrohlich sein. Was halten Sie von den so genannten Leberschutzprodukten, die vergleichsweise jung auf dem Weltmarkt sind? Kürzlich wurden vor allem im Netz so genannte Leberschutzprodukte beworben. Von den Herstellern wird behauptet, dass diese Zubereitungen die Lebergesundheit in besonderem Maße fördern.

Es gibt keine Hinweise auf die Wirkung der Zubereitungen. Welche Menschen haben einen Sinn für Nahrungsergänzungsmittel? Wer sich gesund und gemischt ernährt, braucht in der Bundesrepublik keine Nahrungsergänzungsmittel. Allerdings gibt es gewisse Gefahrengruppen bei Kinder und Jugendlichen, Schwangere und Stillende, Vegetarier oder Diätetiker, Ältere und Alkoholabhängige, für die es gewisse komplementäre Zubereitungen gibt, die aber von einem Facharzt verschrieben werden sollten.

Wie kann ich herausfinden, welche Nahrungsergänzungsmittel für mich in Frage kommen, wenn ich einer dieser Kategorien angehöre? Wenn Sie zuerst Ihren Hausarzt aufsuchen und mit ihm über die Nahrungsergänzung reden. Viele, auch vom Hausarzt vorgeschlagene Nahrungsergänzungsmittel müssen vom Kranken selbst getragen werden, da es nur für wenige dieser Substanzen einen klaren Wirksamkeitsnachweis gibt.

Abhängig davon, welcher Risikogruppe Sie angehören, berät Sie der behandelnde Arzt über bestimmte Zubereitungen oder überprüft den Defekt durch einen Bluttest. Vereinfachend lässt sich jedoch feststellen, dass es auch für die von den Krankenkassen erstatteten Zubereitungen einen wissenschaftlich fundierten Wirksinn gibt. Zwischen der Effektivität und den Verkaufszahlen von Nahrungsergänzungen besteht offenbar ein Gegensatz.

Es ist beängstigend für mich als Ärztin, was man dort einkaufen kann. Zum anderen möchte ich, dass die Konsumenten eine neue Sichtweise auf Nahrungsergänzungsmittel haben. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass solche Zubereitungen ein bestimmtes gesundheitliches Risiko bergen können. Bei gesundheitlichen Änderungen während der Nahrungsergänzung ist es wichtig, die Behandlung rasch einzustellen und einen Facharzt zu konsultieren.

Zum Dritten möchte ich meine Kolleginnen und Kollegen bitten, speziell nach der Aufnahme von Nahrungsergänzungen in ihrer Krankengeschichte zu befragen, damit das Thema an der Wurzel angegangen werden kann.

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