Nahrungsergänzungsmittel Wirkung

Ernährungsergänzung Effekt

Ein Nahrungsergänzungsmittel aus Milchsäurebakterien mit probiotischer Wirkung. Eine entzündungshemmende Wirkung, zum Beispiel bei Rheuma oder Darmentzündungen. Einnahme von Chrom in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Die beklagte Firma bewarb das Hyaluronsäure-, Kollagen- und Estin-Nahrungsergänzungsmittel auf einem Teleshopping-Kanal.

Nahrungsergänzung - Arzneimittel, Wirkstoffe, Anwendungen, Seiteneffekte und Gefahren

Als Nahrungsergänzungsmittel werden Nährstoff-Konzentrate bezeichnet, die neben der allgemeinen Nahrung in Dosierung - zum Beispiel als Tabletten, Kapseln oder Puder - einnehmbar sind. Dient der optimalen Versorgung des Stoffwechsels mit Nähr- und Wirksubstanzen, wie z. B. Vitamine oder Mineral- und Ballaststoffe, darf aber keinen Therapieeffekt haben. Sind Nahrungsergänzungsmittel? Nahrungsergänzungen sollen den Metabolismus mit Nähr- und Wirksubstanzen, wie z. B. Vitamine oder Mineral- und Ballaststoffe, bestmöglich ausstatten.

Nahrungsergänzungsmittel sind gesetzlich den Lebens- und Futtermitteln zuzuordnen und unterliegen damit den Vorschriften des Lebensmittelgesetzbuches (LFGB); die zulässigen Mineralien und Vitalstoffe sind in der Nahrungsergänzungsverordnung aufgelistet. Einige Nahrungsergänzungsmittel haben jedoch aufgrund ihrer nahrhaften und physiologischen Wirkung auch medikamentöse Wirkung. Gemäß der Nahrungsergänzungsverordnung dürfen die Zutaten jedoch nur lebensmittelechte Grundstoffe nach dem Lebensmittelgesetz (LFGB) enthalten.

Dennoch bemühen sich viele Produzenten darum, Erzeugnisse als Nahrungsergänzungsmittel zu vertreiben, die tatsächlich den Medikamenten zuordenbar sind. Nahrungsergänzungsmittel können einen großen Vorteil für den Metabolismus des Menschen haben; allerdings lassen sich kaum Angaben zu ihrer Wirkung machen, da die Stoffe unterschiedliche individuelle Wirkungen haben. Bei bestimmten Gruppen von Menschen, die einen höheren Bedarf an Nährstoffen haben, können Nahrungsergänzungsmittel durchaus Sinn machen, wenn die generelle Nahrung nicht genügend Nahrung enthält und daher die Energiezufuhr untermauert wird.

Ein Unterangebot an Nähr- und Vitalstoffen bewirkt eine verminderte Hormon- und Enzymaktivität, die zu Ermüdung, Abgeschlagenheit und Energiemangel und damit zu Leistungseinbußen führen kann. In der täglichen Arbeit kann es trotz einer ausgewogenen Diät oft schwer sein, diesen gestiegenen Nährstoffbedarf zu befriedigen, so dass in diesem Falle Nahrungsergänzungsmittel vernünftig eingenommen werden.

Im Falle von älteren Menschen ist die allgemeine Aufnahme von Nährstoffen oft durch die Einnahme von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmittel sollte daher neben der allgemeinen Diät erfolgen. Nahrungsergänzungsmittel enthalten eine Vielzahl von Stoffen, die für den Körper unentbehrlich sind. Dazu gehören neben Vitaminpräparaten auch Nahrungsfasern, Mineralstoffe, Spurelemente, Fettsäuren und Aminofaktoren.

Sie sind als Lebensmittel eingestuft und auf dem Markt kostenlos verfügbar, müssen aber mit einem Hinweis auf die Tagesdosis einhergehen. Nahrungsergänzungsmittel sind in der Regel über einen langen Zeitraum zu nehmen, um die Wirkung zu entfalten; bei ständiger Nährstoffunterversorgung sollten sie permanent einnehmen werden. Aber auch bei der Nahrungsergänzung müssen Gefahren und Begleiterscheinungen berücksichtigt werden.

Wird der Nährstoffbedarf bereits durch eine ausgeglichene Diät gedeckt, kommt es bei einer zusätzlichen Zufuhr von Ergänzungsprodukten zu einer Überdosis, die sich negativ auf die menschliche Ernährung auswirken kann. Das Überschreiten der angegebenen maximalen Wirkstoffmenge kann zu einem Absinken des Blutdrucks (Calcium), Verlangsamung des Herzschlags und Beeinträchtigung der Nierenfunktionen ("Magnesium"), Entkalkung der Knochen (Vitamin D) führen.

Das Risiko einer Überdosis von Nahrungsergänzungen sollte daher nicht unterschätzt und daher nicht leichtfertig in Kauf genommen werden.

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