Natürliches Vitamin E Vorkommen

Naturbelassenes Vitamin E Vorkommen

Das Vitamin E wird nur von Pflanzen produziert und gelangt über die Nahrungskette in die Tiernahrung. Das natürliche Vitamin E wird durch RRR-alpha-Tocopherol angezeigt. Der Vitamin-E-Gehalt im Heu wird bei längerer unsachgemäßer Lagerung reduziert. Das natürliche Vitamin E wirkt doppelt so stark wie das synthetisch hergestellte Vitamin E.

E-Vitamin - mehr als nur ein Vitamin

Zusammen mit den Vitaminen A1 und C2 ist Vitamin E eines der wirksamsten Antioxidanzien und somit unentbehrlich für die Neutralisation von so genannten Radikalen. die Oxydation von ungesättigter Fettsäure. Dadurch leistet es einen Beitrag zum Schutze der Zelle vor oxidativen Belastungen. als Antioxidationsmittel die Oxydation von ungesättigter Fettsäure unterdrückt.

Vitamin E leistet somit einen Beitrag zur Normalfunktion unserer Atemkette. Zusammengefasst ist Vitamin E neben der Zufuhr von gesundem Fett unentbehrlich. Das Vitamin E ist kein eigenes Vitamin, sondern ein Oberbegriff für diverse fettähnliche Stoffe, die alle etwa die gleichen Vorzüge haben. Mit Vitamin E meinen wir im Nachfolgenden immer die aktive Vitamin E-Form - Tokopherol.

Wenn Sie auf genügend Pflanzenfett achten, sollten Sie keine Schwierigkeiten mit einer angemessenen Vitamin-E-Versorgung haben. Die Verabreichung von Vitamin E erfolgt in hoher Dosierung zur Therapie verschiedenster Erkrankungen wie z. B. Alzheimersche Krankheit und Spätschäden. Daher ist es auch als angeblich gesunde Person sehr wichitg, ausreichend Vitamin E zu sich zu nehmen.

Der Entzündungshemmer Vitamin E

Das Vitamin E wurde 1922 untersucht, ist sehr hitzebeständig, zählt zu den fettarmen Vitamin E und kann für eine bestimmte Zeit im Organismus gespeichert werden. Bei Pferden in der freien Wildbahn wird Vitamin E hauptsächlich durch ölige Gräser aufgenommen. Es schützt dort die zahlreichen Omega-3-Fettsäuren, die hier enthalten sind. Weil viele Tiere keine Möglichkeit haben, Rasen zu essen und die Rasensamen bei der Heuernte oft auf dem Feld bleiben, ist es sinnvoll, zusätzlich Vitamin E zu füttern.

Besonders bei Pferden, die einen verstärkten Nährstoffbedarf an Antioxidantien haben, wie z. B. Athleten (insbesondere Rennpferde), Altpferde und Sennenstuten. Seine antioxidative Wirkung und seine Wichtigkeit für den Muskelstoffwechsel hat Vitamin E zu einem so genannten Performance-Vitamin gemacht. Das Vitamin E im Organismus findet sich zur Haelfte in den Zellkraftwerken, den so genannten Midochondrien, in denen das Fette immer wieder in neue Energien umgewandelt werden.

Das Vitamin E schÃ?tzt die sensiblen ungesÃ?ttigten FettsÃ?uren vor Oxydation, d.h. vor Ranzigkeit, insbesondere in der fettsÃ?urehaltigen Zellmembrane. Damit ist Vitamin E das Zellschutz-Vitamin par excellence. Ein weiterer Wirkmechanismus von Vitamin E ist der Entzündungsschutz in den Gelenken (z.B. bei Arthritis). Als Inhibitor von Entzündungsstoffen (Leukotriene) kommt Vitamin E eine wichtige Bedeutung zu.

Bei Krankheiten, bei denen eine Entzündung eine wichtige Funktion hat, wie z.B. Laminitis, Sehnenschäden oder Muskelentzündung, nimmt der Bedarf an Vitamin E zu. Die Zelle kann bei Vitamin-E-Mangel nicht mehr angemessen geschont werden. Insbesondere diese haben dem Vitamin den Spitznamen "Fruchtbarkeitsvitamin" zuerkannt. Vitamin E-Mangel verursacht langfristige Schädigungen nicht nur der Skelettmuskulatur, sondern auch der Herzen.

In der Regel können sich bei den Füllen Vitamin E-Mangel in Gestalt einer Gelbfetterkrankung manifestieren, bei der die ungesättigte Fettsäure im subkutanen Gewebe oxidiert und eine Gelbfärbung annimmt. Synthetisch oder natürlich Vitamin E? Das ist eine klare Antwort auf diese Fragen zum Nutzen des Naturvitamins it! Die täglichen Vitamin-E-Bedürfnisse eines jeden Tieres sind leistungsabhängig und altersabhängig.

Bei einem erwachsenen Tier mit einem Gewicht von 600 kg werden pro Tag etwa 600 mg Vitamin E eingenommen. Dementsprechend mehr, manchmal bis zu 400 mg pro 100 kg Gewicht, brauchen Leistungs- und Aufzuchtpferde im maximalen Leistungsbereich. Diese Anforderung betrifft die Versorgung mit künstlich erzeugtem, viel billigerem Vitamin E, das aufgrund unterschiedlicher Isomeren nur zu etwa 50% wirksam ist.

Die natürlichen Vitamine E bestehen nicht aus einem einzigen Moleküle, sondern aus (d)-alpha-Tocopherol, ß-, Gamma- und Delta-Tocopherol, den unterschiedlichen Arten von Tocomonoenol und Tocotrienol. Naturvitamin E hat eine 3-fache Retentionszeit im Blutplasma und kann im Unterschied zu synthetischen Vitamin E nach sechs Wochen Verabreichung im Peripheriegewebe nachweisbar sein. So kann der Verbrauch an natürlichen Vitamin E um 30 bis 40 Prozentpunkte reduziert werden.

Das künstlich erzeugte Vitamin E wird aus Gründen der Wirtschaftlichkeit als Mischfuttermittel eingesetzt. Die eigentliche Anforderung ist abhängig von der Vitamin E-Art (natürlich?) und der Versorgung mit anderen Antioxidanzien wie Vitamin B und antioxidative Nährstoffe (aus Weintraubenkernen, Grüntee-Extrakt oder Kräutern). Eine solche Kombination von Antioxidanzien hat erwiesenermaßen eine umfangreichere schützende Wirkung als das reine Vitamin E.

Das Vitamin E wird ausschliesslich von der Pflanze hergestellt. Getreidekeimöl hat den größten Gehalt (2,4 g Vitamin E pro l Öl). Doch auch in Sonnenblumenöl und Maisöl ist das Mengenverhältnis von polyungesättigten Säuren zu Vitamin E sehr gut. Das Füttern von ganzen Ölfrüchten oder kaltgepressten Ölen hat für die Erhaltung des Naturvitamins E´s Vorzüge.

Obwohl Vitamin E sehr hitzebeständig ist, kann ein Teil des Vitamins E bei der konventionellen Ölverarbeitung untergehen. Deshalb sollte Vitamin E pro 100 ml Erdöl, also zusätzlich 100 bis 200 mg Vitamin E (entsprechend weniger des Naturvitamins E) zugesetzt werden, um die Bildung von Peroxid bei der Umwandlung von Fetten im Organismus zu mindern.

In Ballaststoffen findet man 20-100 mg Vitamin E pro kg, in Frischgras 25-80, in etwas älteren Gräsern nur fünf bis 15 mg pro kg Vitamin E, je nach Ausprägung. Bei Speicherung, sehr starker Wärmeentwicklung oder Bestrahlung wird das Vitamin E abgebaut. Es wird ausschliesslich mit dem natürlichen Vitamin E gearbeitet.

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