Notnahrung Selber machen

Notfallnahrung selbst herstellen

Die Kaktusfeigen können entweder direkt gegessen oder zu Marmelade verarbeitet werden. Jogurt: Stellen Sie Ihr eigenes beliebtes Milchprodukt her, um das (gefrier-)getrocknete Notfutter in eine schmackhafte Mahlzeit zu verwandeln. Ideal als Futter für Trekking- oder Outdoor-Touren oder als Notfutter im Fluchtrucksack (BOB) des Preppers. Es ist jedoch auch möglich, den Notvorrat selbst anzulegen.

Kräuter-Notfutter

Johannes Vogels Werk "Herbal emergency food" beschäftigt sich mit dem Einsatz von Kräutern in der Not. In extremen Situationen, in denen Sie dazu gebracht werden, fremde oder fremde Gewächse zu fressen, können Sie das Verzehrrisiko von giftigen Gewächsen mindern. Die Autorin beginnt mit einem Crash-Kurs in Botanik, der einer Einführungsveranstaltung an der Hochschule weit unterlegen ist:

So sollten beispielsweise Anlagen, die in direkten Wasserkontakt kommen, immer blanchiert werden, um eventuelle Parasitenpathogene auf der Schleimoberfläche zu abtöten. Auch die scheinbar viel gerühmten Essbarkeitstests in Überlebenskreisen und warum es besser ist, sie nicht zu verwenden, werden in diesem Abschnitt erörtert. In diesem Abschnitt werden allgemeine Angaben zur entsprechenden Pflanzengruppe gemacht und Angaben zu Blumen, Blätter, Samensträußen, Wachstumsformen, Gerüchen und wo bedeutende Repräsentanten der Gruppe zu Hause sind.

Präsentiert wird unter anderem die artenreiche und artenreiche Blütenfamilie mit vielen essbaren Pflanzen. Hier erfährt man viel über die für die Bestimmung relevanten Eigenschaften wie Blütenstruktur, Blattgeometrie und Blattposition und neben dieser Darstellung wird der Einsatz dieser Produktfamilie in extremen Situationen erklärt: Die Kerne können ganz leicht gekaut werden und beinhalten viel Kraft in Ölform und bilden oft hochenergetische Wurzelstöcke oder Zapfen.

Für einige Angehörige präsentiert der Verfasser auch eine Reihe interessanter Regeln, wie diese, die auf unbekannte Vertreter von Gänseblümchen angewandt werden sollten: "Im Ernstfall muss für unbekannte Gänseblümchen folgende Vorschrift gilt: "Für unbekannte Gänseblümchen ist die folgende Vorschrift zu beachten: Erntet keine Gewächse, die einen dunklen Punkt an der Blattspitze unter dem Blütenkopf haben oder deren Blatt ziemlich unschön nach Chrysantheme oder kräftigem Klatschmohn riecht.

"Jetzt hört sich etwas schwierig an (was es ist) und ist ein wichtiges Zeichen, wenn Sie in einer extremen Lage sind, kein Ausweisbuch zur Verfügung haben und die Gänseblumenfamilie kennen, aber nicht die Anlage, die Sie im Begriff sind zu ernähren. Damit man diese Faustregel auf fremde Gewächse übertragen kann, wie der Verfasser immer wieder unterstreicht, muss man grundlegende botanische Kenntnisse besitzen, denn sonst kürzt man eventuelle extreme Situationen durch frühzeitigen Vergiftungstod (siehe "Into the Wild") oder verschlechtert die eigene Lage durch spätere Beschwerden, Zeitverlust und Nährstoffe.

Dies sind Pflanzenarten, die überall auf der Welt vorkommen, einen großen Nährstoffgehalt haben und kaum verwechselt werden können, z.B. Brennnessel, Fuchsschwanz, Gänsefuß oder Klette. "Jeder, der das schmutzige Dutzend internalisiert und ein Auge für die Pflanze hat, wird auf jeder Fernfahrt immer wieder genießbare Pflanze entdecken [....]", jetzt werde ich es auf meiner folgenden Fahrt erproben.

Am Ende wird klar erläutert, wie gewünschte oder ungewünschte Zutaten aus den Futterpflanzen erschlossen oder entfernt werden können und wie diese Verfahren mit Hilfe von Stein und Stein umgesetzt werden können. Auf jeden Fall habe ich jetzt viele Verarbeitungsanweisungen für wilde Pflanzen besser verstanden, da sie auch erklären, welche chemische Reaktion durch die entsprechende Präparation hervorgerufen wird und welche beispielsweise gefährliche Substanzen in der Anlage dadurch deaktiviert werden.

Insgesamt hat mir das Werk sehr gut gefallen, denn der Verfasser beschäftigt sich mit den oft etwas romantisierten Fragen der Wildkräuternahrung, der Kräutermedizin und des Überlebens und bespricht sie im Detail. Haben Sie schon einmal ausverkauft?

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