östrogen Wirkung

Östrogeneffekt

Hirn: Hormone wirken vorbeugend, aber nicht heilend. Auch Östrogene wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Die Wirkung von Östrogen wird dadurch nochmals verstärkt. Effekt von Über- und Unterdosierung bei HRT?

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Neben Progestinen zählen Estrogene zu den Sexualhormonen der Frau. Die Estrogene sind biochemische Steroidhormone. Diese werden vor allem im Eierstock gebildet, je nach Zyklus in den Eibläschen. Das sind die drei Östrogene: Estrogene sind Steroidhormone mit 18 C-Atomen und einem ungesättigtem A-Ring. Estron verfügt über etwa 30%, Estriol über etwa 10% der gesamten Bioaktivität von Estradiol.

Estradiol ist das bedeutendste Östrogenhormon. Zusätzlich zu den natürlich auftretenden Estrogenen stehen auch künstliche Estrogene zur Verfügung, die aufgrund geringfügiger Veränderungen in ihrer molekularen Struktur auch für die orale Verabreichung geeignet sind. Natürliche Estrogene sind mündlich wirkungslos, weil sie während der Passage der Leber deaktiviert werden (First-Pass-Effekt). Die synthetischen Estrogene werden hauptsächlich zur Hemmung des Eisprungs während der hormonalen Verhütung eingesetzt.

In der Eisprungphase (der Zeit der maximalen Freisetzung) werden etwa 200 Oestrogene sezernieren. Das Östrogen wird in den Tca-Zellen und Granulosa-Zellen um die Eierstockfollikel gebildet. Wenn der Follikel reift, steigt die Östrogenproduktionsrate und steigt bis kurz vor dem Eisprung an. Ein weiterer Ort der Östrogen-Produktion während der Trächtigkeit ist die Nachgeburt.

Der biologische Aufbau von Östrogenen erfolgt von Cholesterol zu Pregnenolone und weiter zu Androstenedion und Testosteron. 2. Letztere wird dann in die Estrogene umgerechnet. Dies macht es nachvollziehbar, dass auch bei Frauen die Androgenproduktion (ca. 1 Milligramm täglich) erfolgt. In zirkulierendem Bluten sind etwa 60% der Estrogene an Plasma-Proteine bindet.

Oestrogene führen im Frauenorganismus zum sogenannten Oestrus (Hitze, Hitze), einer periodischen sexuellen Anregung. Auch beim Menschen verursachen sie die Bildung und Aufrechterhaltung sekundärer weiblicher Sexualmerkmale, vor allem die Entstehung der Brüste und der Brustdrüsen sowie die Bildung der Uterus.

Estrogene verursachen Gebärmuttervergrößerung und Vermehrung der Gebärmutterschleimhaut und des Gebärmutterhalses. Unter dem Einfluss von Östrogenen scheidet der Gebärmutterhals ein deutliches, strähniges Sekretsekret aus (Farnphänomen). Die Vagina wird durch die Wirkung von Östrogenen verdickt und verhornt. Estrogene haben auch generelle Auswirkungen auf den Metabolismus.

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