Omega 3 Fettsäuren aus Fischöl

Fettsäuren Omega 3 aus Fischöl

Das Krill-, Robben- und Fischöl als Quelle von Omega-3-Fettsäuren ist unnötig und ökologisch bedenklich. Die Omega-3 Fettsäuren sind in hohen Konzentrationen im Fischöl enthalten. Omega-3-Fettsäuren EPA und insbesondere DHA sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Netzhaut der Augen des ungeborenen Kindes. Eine wichtige Rolle spielen dabei Wirkstoffe, die unter anderem im Fischöl enthalten sind. Hochwertiges, natürliches Fischöl wie unser Omega-3 Premium Swiss plus Öl enthält bis zu 50 verschiedene Fettsäuren.

Fischtran mit Omega-3-Fettsäuren

Aus dem Nahrungsfett kann der Organismus die einzelnen Fettsäuren selbst herstellen, mit Ausnahmen von Linol- und Leinenwasserstoff. Die polyungesättigten Fettsäuren müssen als vorgefertigte Moleküle aus der Ernährung kommen. Man nennt sie deshalb "essentielle Fettsäuren". Die bedeutendsten Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem Gammalinolensäure (enthalten in Artikel 195/Borageöl GLS), Eisapentaensäure und Dokosahexaensäure.

Bei Pflanzenfetten dominieren in der Regel Omega-6-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren (Eicosapentaensäure) kommen in den Fischen vor, je kühler das Lebenswasser, desto mehr Fettsäuren enthält der Fisch. Die beiden Substanzen Ölsäure (Eicosapentaensäure (EPA) und Dokosahesaensäure (DHA) unterstützen die normale Herztätigkeit.

Fischöl-Lüge (Archiv)

In einer neuen Untersuchung soll die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren in Kapseln aus Fischöl das Risiko von Krebserkrankungen signifikant reduzieren. Hört sich gut an, ist aber Unsinn, sagt Udo Pollmer - und rät den Autorinnen und Autoren zur Weiterbildung in der Grundrechenart. Nach Angaben des British Medical Journal, einer der wichtigsten medizinischen Fachzeitschriften, reicht ein wenig Fischöl aus, um den Krebs zu überlisten.

Das Risiko von Krebserkrankungen pro 100 mg Omega-3-Fettsäuren pro Tag, in Kapseln aus Fischöl, nimmt nach Aussage der Verfasser um je 5 % ab. Hört sich gut an - zwanzig mal, das würde ausreichen, um 5 zu 100-prozentiger Sicherheit zu kommen. Entsprechend wird der Krebs schließlich mit 20 mal 100 mg "besiegt" - das entspricht 2 g Omega-3.

Wenn Sie keine Ölkapseln mögen, können Sie einen Spritzer Rapsöl in die Wanne geben oder sich ein paar Nüsse gönnen und die Omega-3-Dosis wird passen. Laut den Verfassern entwickelten Fisch und Pflanzenfette keine schützende Wirkung. Vermutlich waren ihre Omega-3-Fettsäuren alle unbrauchbar. Seltsam - denn die einzig sinnvolle Begründung wäre, dass nicht das Fischöl für den Schutz von Krebs zuständig ist, sondern einige Zusätze in den Dosen.

Berechnet man die Zahlen, ist das Ergebnis ganz anders: Das Brustkrebsrisiko ist mit gut 3 Prozentpunkten bei "gesunden" Fischerölkapseln viel größer als die Verfasser vorgeben. Weibliche Patienten, die keine Kapsel eingenommen hatten, entwickelten weniger als 2 Prozentpunkte der Erkrankung. Laut Adam Riese erhöht sich das Gefährdungspotential von fast 2 auf über 3 Prozentpunkte bei der Verwendung von Aquarienöl.

Ein Zuwachs von über 50 Prozentpunkten - um zu versuchen, die dramatische Ausdrucksweise der medizinischen Forschung zu nutzen. Die Ergebnisse sind das genaue Gegenteil von dem, was die Verfasser vorgeben. Im Klartext: Wenn das Resultat dem aktuellen Trend entspricht, wird es publiziert, wenn es nicht paßt, entscheiden die Autorinnen und Autoren, daß ihre Arbeit nicht den Qualitätsansprüchen genügt.

Auch in Deutschland erkennt die Warentest Stiftung die Unsinnstudie mit tierischer Ernsthaftigkeit an und geht davon aus, dass die mangelnde Schutzwirkung der Fische aufgrund von methodischen Mängeln der evaluierten Untersuchungen nicht aufgedeckt wurde. Schliesslich empfehlen die Produkttests die üblichen Allzweckwaffen von Gesundheitsautisten: "Gesunder Lebensstil" und "normale Nahrungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren". Wie wäre es mit einem Kurs in Grundrechenart für das Gesundheitsamt?

In der Überschrift "Ihr Pharmazeut informiert" las ich: "Omega-3-Fettsäuren: Brustkrebsprävention mit Fisch". Ein bis zwei Teile fetter Meeresfische gegen den Krebs pro Woche würden die Verfasser der erwähnten Untersuchung anregen.

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