Omega 3 Fettsäuren Depression Erfahrungsberichte

3 Omega-Fettsäuren Depression Rezensionen

Die Depression kann durch Nährstoffe beeinflusst werden. Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D sind hier wichtig. Was haben Sie damit erlebt? Pflegen Sie das emotionale Gehirn mit Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel in Fisch oder Leinöl. Aber helfen Omega-3-Fettsäuren auch bei Depressionen?

Können Omega-3 und andere Nahrungsbestandteile negative Stimmung und Depressionen auslöschen?

Können Omega-3 und andere Nahrungsbestandteile negative Stimmung und Depressionen auslöschen? Jede zweite Person in Deutschland hat zu einem bestimmten Zeitpunkt ihres Lebenszyklus eine Depression. Jede zehnte Person erleidet pro Jahr wenigstens eine Depression. Jeder fünfte Depressionsfall wird zu einer chronischen Depression.

Viele andere chronische Krankheiten sind auf dem Weg des Rückzugs, aber die Zahl der Menschen, die an einer Depression leiden, steigt weiter an. Hilft Fisch (Omega-3-Fettsäuren) gegen Depression? Grosso et al.[3] stellen in einer Rezension eine klare umgekehrte Beziehung zwischen Fischkonsum und Depression fest. In einer interventionellen Studie[1] wurden 42 Patientinnen und Patienten mit schwerer Depression in 2 kontrollierte, randomisierte und doppelblinde Patientengruppen eingeteilt.

Die Teilnehmenden eines davon bekamen 900 Milligramm EPA / 300 Milligramm DHA, die des anderen ein Placebo-Präparat. Beides wurde mit dem Medikament Antidepressivum behandelt.

Bereits nach 4 Schwangerschaftswochen hatten die Patientinnen, die Fischtran erhalten hatten, die Depressionswerte erreicht, die den Werte der Placebogruppe (korrekt: die Patientengruppe mit alleinigem Citalopram) nach 8 Schwangerschaftswochen entsprechn. Helfen Omega-3 ohne Depressionen? Im Falle einer potentiell lebensbedrohlichen Krankheit wie einer schwerwiegenden Depression ist es moralisch inakzeptabel, Patientinnen und Patienten über mehrere Monate mit (unbewiesener) Behandlung oder (nichts) Plazebo zu behandel.

Dennoch hat die folgende Untersuchung die Effektivität der Behandlung mit Omega-3 allein in einem ethischen Konzept nachweisbar. Crawczyk et al.[5] behandelte 21 Patientinnen mit einer schweren Depression, die auf eine Behandlung mit 300 Milligramm Venlafaxin und anschliessend 60 Milligramm Peroxetin seit wenigstens 4 Wochen nicht mehr ansprachen.

Mit 3 Gramm Omega-3 (= 24 Fischölkapseln) war die Dosierung sehr hoch. Unglücklicherweise wurde nicht darüber gesprochen, ob und wie die Betroffenen diese große Zahl tolerierten. Tipp: Bei Krankheiten mit nachgewiesener oder wahrscheinlicher Wirkung von Omega-3 wie z. B. Herzversagen, Rheumatismus oder sogar Depression, die die herkömmliche Behandlung ergänzen, verabreiche ich Ihnen gerne ein hochqualitatives Fischtran mit einem Gehalt an reinem Omega-3 von ca. 2 Gramm pro Esslöffel.

Mit 1½ EL wäre es in der oben genannten Untersuchung leicht zu schaffen gewesen - eine Dosierung, die von den Patientinnen leicht in Smoothies, Suppen oder Soßen eingenommen wird. Durch eine vorangegangene Fettsäureanalyse kann die erforderliche Quantität noch präziser abgeschätzt werden. ZurÃ? ck zur Studie: Vorher therapieresistente Personen erreichten innerhalb von nur 4 Wochen die Normalisierung ihrer Tiefstwerte.

HRDS sank von 30 auf 11 in dieser Zeit (!) (nach 8 Wochen frustrierter Behandlung mit zwei verschiedenen künstlichen antidepressiven Mitteln in anderen Dosen! Ist das Sonnen-Vitamin D auch bei Depressionen hilfreich? Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen Depression und Arterienverkalkung gibt. May et al.[6] haben in dieser Untersuchung 7358 Patientinnen und Patienten untersucht, die 50 Jahre oder länger waren und eine korrespondierende Diagnostik (z.B. KHK), aber keine bekannten anamnestischen Depressionen hatten.

Die gemessenen Vitamin D-Werte wurden in 4 Klassen eingeteilt: > 125 nmol/l = O (optimal), > 75-125 nmol/l = N (normal), > 37,5-75 nmol/l = L (niedrig, niedrig), 37,5 nmol/l = VL (sehr gering, sehr niedrig). Die Gefahr einer Depression wurde in der Arbeitsgruppe mit Optimalwerten auf 1 eingestellt und das Relativrisiko in den anderen Arbeitsgruppen errechnet.

Die Gefahr, eine neue Depression zu bekommen, ist um so größer, je geringer der Vitamin-D-Spiegel ist. Die Differenz zwischen der Optimal- und sehr kleinen Wertegruppe beträgt 2,7 mal (p=0,005). Erstaunlicherweise gab es in dieser Studie noch einen klaren Gegensatz zwischen Normal- und Optimalwerten, wodurch die Normalwerte von 75-125 nmol/l auch im hohen Normalbereich waren.

Bei der " Normalgruppe " haben sich jedoch nahezu zweimal so viele Vertiefungen entwickelt wie bei der " Optimalgruppe ", was darauf hindeutet, dass eventuell größere Mengen (über 100, laut dieser Untersuchung auch 125 mmol) angepeilt werden sollten. Tip: Bei allen "Vitamin-D-abhängigen Krankheiten" ziele ich auf einen Vitamin-D-Spiegel von 40-60 ng/ml oder 100-150nmol/l.

Basierend auf dieser Prüfung bemühe ich mich, die Depression auf ein sehr normales Niveau bis zur oberen Standardgrenze oder gar darüber zu führen. Bei den meisten Patientinnen und Patienten sind allerdings Dosierungen von ca. 3000-6000 IU pro Tag vonnöten. Wir sind noch weit von den Anfängen der "toxischen Laborgrenze" von 100 ng/ml bzw. 250 nmol/l.

Um auf der sicheren Seite zu sein, mit einer Menge von über 2000 IU, die von vielen Pharmazeuten und Medizinern immer noch als "Megadosen" angesehen wird, sollten wir nach 2-3 Monate eine Serum-Kontrolle des Vitamins D durchführen, um unanfechtbar zu sein und die Dosierung feinabstimmen zu können, da die Antwortrate auf Vitamine D eine große Streuung hat.

Bei 441 Depressionen im Alter zwischen 21 und 70 Jahren konnten wir in einer Studie von Dr. med. Jorde et al.[4] je nach Vitamin -D-Spiegel unterschiedliche Ausmaße feststellen. Wenn der Vitamin D-Spiegel unter 75 nmol/l liegt, wurde ein Beck Depression Score von 6,0 festgestellt, bei einem Wert über 75 nmol/l nur 4,0. Eine gute Zufuhr reduziert natürlich nicht nur die Depressionswahrscheinlichkeit, sondern ist auch noch depressiv, schließlich ist sie nicht so stark.

Danach bekamen die Patientinnen ein Jahr lang pro Tag bzw. pro Monat jeweils rund zwanzigtausend IU Vitamine oder Placebos. Ein signifikanter Anstieg des Beck Depression Score wurde nur bei Vitaminen der D-Gruppe beobachte. Die 51-jährige Ute G. ist eine Frau, die ich seit einigen Jahren in Begleitung ihrer herkömmlichen Behandlung (Medikamente, Psychotherapie) wegen Depressionen unternehme.

Vor etwa 5 Jahren nahm sie bei der ersten Untersuchung zwar das Medikament ein, war aber mit dieser Behandlung nicht einverstanden, da sie sich immer noch bedrückt fühlt, aber sie wollte die Dosierung wegen der Begleiterscheinungen der Antidepressivtherapie nicht erhöhen, sondern sie wollte sie nach Kräften mindern. Die detaillierte Nährstoff-Diagnostik zeigte einen Kaliummangel, einen Magnesiummangel (wegen milder Bluthochdruck, Messung im Vollblut), ein Defizit an Vitaminen B6, Zinn ( "Vollblut") und Vitaminen D (Serum).

Es wurde mit 300 mg/Tag mit Magnesium, 1000 mA Pottasche und 200 mA Zn (!) und 100 mA B6 sowie mit 20000 MA Vit. Sie berichtete von einer deutlichen Besserung ihrer Symptome und verringerte sogar die Anzahl der Symptome von Zytostatika auf nur noch jeden zweiten Tag. Meine Patientinnen und Patienten sollten immer mit dem Therapeuten oder Therapeuten über eine Dosisreduzierung oder gar die Einstellung von Antidepressiva sprechen.

Zu den typischen Symptomen eines solchen Mangels gehören Depressionen, Durchschlafschwierigkeiten, Angst, Schmerzempfinden und ein überdurchschnittlicher Appetit auf Süßigkeiten. Ich bin nicht immer zufrieden mit der Laboruntersuchung von Sergeantin, da ich manchmal normale Serotoninwerte ermittelt habe, aber die Patientinnen zeigten die typischen Beschwerden und sprachen gut auf die Orthomolekulartherapie an.

Zur orthomolekularen Behandlung von Serotoninmangel gehören die Serotoninvorläufer L-Tryptophan 1-2 g oder 100-200 mg (bei Schlafschwierigkeiten die tägliche Dosis nachts, sonst ggf. über den Tag verteilt), die Vitamine B6 und Zn, die als Coenzyme der Serotoninbildung angesehen werden, bei geringem Ferritingehalt auch Eisensäure und die gleichfalls serotoninergischen Omega-3-Fettsäuren. Mit sehr geringen Dosierungen beider Medikamente und sehr enger Patientenkontrolle können versierte und verantwortungsbewusste Mediziner nach angemessener Abklärung und Zustimmung des Betroffenen eine Verbindung mit sich überschneidenden Kriechen aus den psychotropen Medikamenten eingehen.

Auf eine Fettsäureanalyse und -therapie wurde aus Gründen der Kostenersparnis (der Patient ist rechtlich abgesichert und möchte daher die Behandlungskosten so gering wie möglich halten) bisher weitgehend gänzlich verzichten. Weil Omega-3-Fettsäuren einen parasympathomimetischen Effekt haben, der in Herzfrequenzvariabilitätsstudien nachgewiesen wurde[7] und ich bei meinen Patientinnen mehr Frieden und Heiterkeit bei der Behandlung mit Omega-3 empfehle ich die Verabreichung von fast 1 Eßl.

Jetzt habe ich auf einer Fettsäure-Analyse bestanden, die ein überdurchschnittliches (AA/EPA=5,95), aber noch nicht ideales (bei gesunder Bevölkerung unter 5 Jahren, bei Patienten unter 3 Jahren sogar besseres 2,5) Verhältnis im Verhältnis zur normalen Population (unter einem großen Anteil an Fischen pro Woche/n gewöhnlich AA/EPA-Verhältnis bei etwa 10) zeigte. Man empfahl ihr, die Dosierung auf wenigstens 1 Esslöffel zu erhöhen und möglichst mehr fetthaltige Fische zu essen.

Beim End-Check im Sommersemester 2015 wurden alle bisher fehlenden Vitalstoff-Werte im idealen Bereich erfasst (AA/EPA mit 3,29 fast optimal). Durch die oben beschriebene Ernährungstherapie können wir viele depressive Zustände verhindern, eine raschere Heilung in Verbindung mit Psychopharmaka erzielen und die geistige Stabilisierung unterstützen. In Fällen schwerer Depression sollten aber auch die Einschränkungen der Orthomolekulartherapie beachtet werden.

Unter Berücksichtigung der persönlichen Unversehrtheit des Betroffenen (und der forensischen Unbedenklichkeit des Arztes) sollten die Inhaltsstoffe zunächst nur ergänzend zur bekannten herkömmlichen Psychopharmaka- und/oder Nichtmedikamententherapie eingenommen werden. Ist die Reaktion sehr gut, kann auch eine Reduzierung oder ein Herausschleichen des Antidepressivums in Betracht gezogen werden, wenn der Patient genau überwacht und gut geführt wird, der glaubwürdig versichert, eine Verschlechterung umgehend und in Zusammenarbeit mit dem Therapeuten oder der Psychiaterin zu melden.

Gerade bei risikobehafteten Eingriffen - und mit einer Depression sind per se erhöhte und nicht immer erkennbare Gefahren verbunden (siehe die Beispiele Enkes, Robbins und Lubitz) - sollten die klugen Handlungsempfehlungen unserer Vorfahren strikt beachtet werden: Insofern: Viel Glück bei der Therapie von Depression (!) mit Dünger.

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