Omega 3 Fettsäuren Fischöl

Fischöl mit Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren EPA und insbesondere DHA sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Netzhaut der Augen des ungeborenen Kindes. Das Krill-, Robben- und Fischöl als Quelle von Omega-3-Fettsäuren ist unnötig und ökologisch bedenklich. Hochwertiges, natürliches Fischöl wie unser Omega-3 Premium Swiss plus Öl enthält bis zu 50 verschiedene Fettsäuren. Fischöl mit natürlichen, hoch ungesättigten Omega-3-Fettsäuren EPA (18 % = 90 mg), DHA (12 % = 60 mg), 5 mg Vitamin E. Jede Omega-3-Fischölkapsel enthält 500 mg wertvolles Fischöl mit mindestens 30% natürlichen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3 Fettsäuren und Resistenz gegen Chemotherapie

Nahrungsergänzungen mit Fischöl können die Wirksamkeit der Chemo-Therapie beeinträchtigen. Holländische Wissenschaftler äußerten diesen Argwohn zunächst anhand von Mäusetests. Fischölpräparate und fette Seefische wie Makrelen oder Heringe sollten während der Chemo-Therapie vermieden werden. Erstmals untersuchten die holländischen Wissenschaftler die Auswirkung von Fischöl auf die zytostatische Wirksamkeit von verschiedenen platin- und irinotecanhaltigen Chemotherapeutika bei Tumorpatienten.

Seit langem erforschen Forscher den Auslöser dieser Resistenzbildung: Omega-3-Fettsäuren wirken auf das Abwehrsystem ein. Daraus ergeben sich komplizierte Vorgänge, die die Tumorzellen vor einer Chemo-Therapie schützen und die durch die Zytostatika verursachten Schädigungen - im Falle von Krebs - beheben können. Aber sind diese Erkenntnisse auch auf den Menschen überführbar?

Damit man dies wenigstens provisorisch einschätzen kann, untersuchten die Wissenschaftler, wie sich Fischölzubereitungen und vor allem dicke Seefische auf den Metabolismus von gesunden Probanden wie eine gewöhnliche Nahrung auswirken. Es wurde festgestellt, dass die wichtigen Fettsäuren bereits kurz nach dem Konsum im Metabolismus nachgewiesen werden konnten. Weshalb nehmen viele Menschen Fischölkapseln oder ähnliche Produkte?

Die Fettsäuren sind ungesättigt, so genannte Omega-3-Fettsäuren. Viele Naturkost liefert auch solche Fettsäuren, die der Mensch nicht selbst herstellen kann. Omega-3-Fettsäuren sind jedoch in hohem Maße in Leinsamenöl, einigen anderen Pflanzenölen und fetten Meeresfischen konzentriert - alles Nahrungsmittel, die nur wenige Menschen in Deutschland jeden Tag essen.

Dennoch stellt sich die Frage: Müssen wir deshalb auf Nahrungsergänzungen mit Omega-3-Fettsäuren zurückgreifen? Ungeachtet der gehaltvollen Versprechen aus der Werbekampagne sollte man sich den Zugriff auf die Fischölkapsel sehr genau überlegen: Keine der vermeintlich gesundheitsfördernden Wirkungen ist eigentlich naturwissenschaftlich perfekt besetzt. Außerdem sollten Nahrungsergänzungen nicht mit getesteten Medikamenten verwechselt werden: Sie haben keinen anderen rechtlichen Wert als herkömmliche Nahrungsmittel und werden nicht wie Drogen zubereitet.

Der Rat von Experten und Autoritäten ist daher: Bei einer ausgewogenen Diät sind Nahrungsergänzungen für die meisten Menschen unnötig. Gerade weil ihre Wirksamkeit kontrovers ist, müssen Nahrungsergänzungen nicht unbedenklich sein, besonders für Krebskranke. Die vorliegende holländische Untersuchung ist nur eines von vielen Exemplaren solcher möglicher unerwünschter Einflüsse.

Wie es bei Krebskranken während der Chemo-Therapie mit hochkonzentrierten Omega-3-Fettsäuren aussehen könnte, ist nach den Angaben offen. Allerdings muss auch der fehlende Nutzwert von Nahrungsergänzungsmitteln gegen ein potenzielles Restrisiko abgewägt werden, schlossen die holländischen Wissenschaftler. Im gleichnamigen Artikel wird erklärt, warum die meisten Nahrungsergänzungen kein Gewinn für die eigene Ernährung sind.

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